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Nur für XING Mitglieder sichtbar Die Anforderungen an Vertrieb und Marketing werden immer höher
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Jan Niermans Blue Ocean Strategy - Stellen Sie sich nicht dem Wettbewerb, sondern gehen Sie der Konkurrenz einfach aus dem Weg!
Bei der namhaften Business School INSEAD forschten W. Chan Kim und Renée Mauborgne mehr als 15 Jahre nach den Gemeinsamkeiten von besonders erfolgreichen Geschäftsstrategien in den letzten 100 Jahren. Die Unternehmen schafften sich in der Regel einen „blauen Ozean“, so nennen diese Wissenschaftler einen neuen Markt ohne direkte Wettbewerber.
Wie können Sie eine Blue Ocean Strategie für Ihr Unternehmen entwickeln?
https://www.jn-interim.com/blog/
Patricia Hinsen - Rind Gefährliche Missverständnisse
Dieser Artikel ist Teil der Englisch nach Maß Reihe: Rede mit mir
Sprachliche Nuancen nicht richtig zu verstehen resultiert oft in gefährlichen Fehlschlüssen, in teuren Missverständnissen. Wenn die eigene Sprachkompetenz für die geforderte Aufgabe nicht ausreicht, dann ist man meistens mit den "Vokabeln" so intensiv beschäftigt, dass man die Kommunikation als solches nur teilweise oder gar nicht mehr wahrnimmt. Man ist so auf das Verstehen des gesprochenen Wortes fokussiert und auf das Zurechtlegen dessen was man selbst sagen möchte, dass alle sprachlichen Nuancen überhört werden, dass nicht-verbale Kommunikation übersehen wird, dass alles nur auf "Vokabeln" reduziert wird.
Und das ist hochgefährlich! So wird ein sanft formuliertes "nein" überhört und weiter in die falsche Richtung geprescht. Oder Körpersprache, die eine gesprochene Aussage negiert oder gar ins Gegenteil verkehrt, wird schlichtweg nicht wahrgenommen.
Wenn ein Brite ein Angebot mit "that's a good idea" kommentiert, kann das z.B. das genaue Gegenteil der gesprochenen Worte bedeuten. Etwas als "not bad" zu bezeichnen kann, im Umkehrschluss, höchstes Lob ausdrücken. Hier ist die Körpersprache, der Ton, das gesamte kommunikative "Drumherum" von enormer Bedeutung. Wenn man jedoch nur auf die Sprache, auf die "Vokabeln" fokussiert ist, dann ist ein Fehlschluss vorprogrammiert. Und das kann teuer werden: nicht erhaltene Aufträge, oder zwischenmenschliche Problematiken die Abläufe erschweren, Kundenbeziehungen gefährden, Teamgeist zerstören.
Ohne adäquate Sprachkompetenz ist gute Kommunikation unmöglich. Ohne gute Kommunikation sind erfolgreiche Geschäftsbeziehungen be- oder sogar verhindert. Wenn die Worte schlichtweg fehlen. Wenn Gedanken nicht verbal artikuliert werden können. Wenn sprachliche Nuancen und Idiomatik gar nicht oder missverstanden werden. Wenn interkulturelle Aspekte nicht wahrgenommen werden. Dann sind intelligente Menschen mit hoher fachlicher Kompetenz ausgebremst. Dann wird die Kompetenz des Unternehmens extern als niedrig wahrgenommen. Das führt nicht zum Erfolg, vielmehr birgt es ein enormes Gefahrenpotenzial, ein regelrechtes Minenfeld aus Falschkommunikation, Missverständnissen, Brüskierungen und Frustrationen.
Wenn die Sprache nicht stimmt, so ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist. (Konfuzius).
Mehr Interessantes, Wissenswertes und Amüsantes über Sprache und Interkulturelles finden Sie in meinem Blog - Jetzt auch als RSS Feed: https://www.englisch-nach-mass.com/blog/feed
Der YouTube Englisch nach Maß® Info Channel: "Falsche Freunde“ und sprachliche Stolperfallen kurz und prägnant erklärt: https://www.youtube.com/c/Englisch-nach-massDe
Nur für XING Mitglieder sichtbar Ein Indianer kennt (k) einen Schmerz
Mit dem Satz „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ wird den kleinen Jungs und Mädchen bereits eingetrichtert sich mögen doch bitte ihre schwache Seite, Gefühle und Tränen nicht zum Ausdruck bringen.
Was bei Mädchen und Frauen als etwas normaler hingenommen wird, ist scheinbar bei Männern ein absolutes „no go“.
Doch was zeichnet den Menschen aus? Gefühle und Emotionen gehören gleichermaßen zur Frau als auch zum Mann. Jedoch sollten Emotionen seitens des Mannes möglichst nur im Fußballstadion als Begeisterung lautstark zum Ausdruck gebracht werden.
Tatsächlich kommt der Satz „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ aus jenem Zeitalter als die Indianer noch auf die Jagd gingen, um zu überleben. Um auf der Jagd erfolgreich zu sein, konnte man Niemanden gebrauchen, der bei jeder kleinen Schürfwunde aufschrie, denn sonst wäre das Abendessen vor der Flinte gleich davongelaufen.
Nachdem mittlerweile kaum ein Mensch mehr für sein Überleben auf die Jagd geht, sondern maximal auf die doch eher ungefährliche Schnäppchenjagd im Supermarkt geht, ist auch ein Schrei bzw sind auch Emotionen mal erlaubt.
Was passiert, wenn wir über Gefühle sprechen? Über das was wir wirklich fühlen, was uns bewegt oder vielleicht grad traurig macht? Sind wir nicht dazu geneigt bei Nachfrage zu antworten: „passt schon“? Es gibt weder im Alltag noch in der Businesswelt ein Gesetz, welches es uns verbietet authentisch zu sein und über Gefühle zu sprechen.
Der Klassiker im Alltag ob beim Nachbarn, in der Arbeit, beim Sport oder bei sonstigen Gelegenheiten ist; man fragt: „
Na wie geht’s“
Die atemberaubende Antwort auf diese Frage ist häufig „passt schon“ oder „muß ja“ oder „na ja“. Viele Konversationen enden dann nach dieser „na ja“ bereichernden Kommunikation.
Was würde, passieren wenn wir stattdessen den Menschen gegenüber mal Fragen:
„Wie fühlst Du Dich“?
Schon zeigen wir wesentlich mehr Interesse am Menschen und an seinen Empfindungen. Dieses gilt gleichermaßen für Partner, Kinder, Freunde, Bekannte, Kollegen als auch für den Chef im Unternehmen gegenüber seinen Mitarbeitern.

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