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VHB - Verband der Hochschullehrer für BetriebswirtschaftVHB - Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft

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Betriebswirtschaftliche Forschung und Lehre, Kontaktpflege zwischen Mitgliedern sowie zwischen Verband, Wirtschaft und Gesellschaft.

Mit unseren cloud-basierten Lernlösungen führen bereits viele Universitäten und Business-Schools weltweit interaktive BWL-Vorlesungen durch. Mit Hilfe unserer virtuellen Sitzungsräume und unserer Simulationsplattform eröffnen sich dafür unbegrenzte Möglichkeiten. Nutzen Sie für Ihre Vorlesungen entweder bestehende Modelle oder individualisieren diese, wo erwünscht.

Die Durchführung erfolgt dabei bislang nahezu immer komplett Online. Die Teilnehmer können so von verschiedenen Standorten aus Managementerfahrungen ‚live‘ erleben. Das Lernen erfolgt dabei mal im Team oder als Einzelperson – mal selbstgesteuert oder bei Bedarf auch eng gecoacht.

Mehr Infos oder Beratung finden Sie unter: https://www.industrymasters.de/bwl-vorlesung-online/

Jede Benutzung des Smartphones, jeder Online-Einkauf und jedes Like in den sozialen Medien hinterlässt Datenspuren. In bisher ungekanntem Ausmaß können Verbraucherinnen und Verbraucher heute digital erfasst, analysiert und bewertet werden. Damit eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten der Personalisierung. Werbung, Preise, die Informationen über Dienstleistungen und Waren, ja sogar die rechtlichen Grundlagen einer Vertragsbeziehung selbst: Alle Elemente, die die wirtschaftliche Lage der Verbraucherinnen und Verbraucher definieren, können moderne Digitaltechnologien heute individuell gestalten und passgenau zuschneiden. Diese technischen Entwicklungen werden der Verbraucherpolitik und dem Verbraucherrecht neue Potentiale erschließen. Gleichzeitig werden sie neue Gefahren mit sich bringen.

Der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen lädt hiermit herzlich dazu ein, die Konsequenzen digitaler Personalisierung in einem transatlantischen Dialog gemeinsam auszuloten und zu diskutieren. Mit Professor Cass Sunstein (Harvard University) und Professor Omri Ben-Shahar (University of Chicago) konnte der Sachverständigenrat zwei renommierte Rechtswissenschaftler für Gastvorträge gewinnen

Wie können mittelständische Unternehmen sicherstellen, dass ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht durch disruptive Entwicklungen bedroht wird? Wie digital müssen ihre Geschäftsmodelle zukünftig sein? Antworten auf diese Fragen gibt Dr. Sebastian Nielen (IfM Bonn) im neu eingerichteten Podcast-Bereich auf der IfM-Webseite.

In einem weiteren Podcast legt Prof. Dr. Friederike Welter (Präsidentin des IfM Bonn und Lehrstuhlinhaberin an der Universität Siegen) dar, warum die US-amerikanische Wirtschaftszeitung "Business Week" im April 2019 dem Mittelstand in Deutschland zu Recht Respekt gezollt hat. Der Podcast "Deutschland mächtiger Mittelstand" wurde von der Deutschen Welle produziert.

In unregelmäßigen Abständen wird das IfM Bonn weitere Podcasts zu aktuellen Themen produzieren und auf der IfM-Internetseite publizieren. So wird dort in den kommenden Wochen der Podcast "Herausforderung Digitalisierung" zu finden sein: https://www.ifm-bonn.org/

IfM Bonn weist auf Gefahr der Unterversorgung im Alter hin

Immer mehr Menschen in Deutschland gehen gleichzeitig einer abhängigen und einer selbstständigen Erwerbstätigkeit ("Hybride Selbstständigkeit") nach: Ihre Anzahl hat sich seit 1996 mehr als verdoppelt, ihr Anteil an den Selbstständigen ist von 10 % auf fast 17 % gestiegen. So waren laut Mikrozensus im Jahr 2017 fast 700.000 Personen neben einer abhängigen Beschäftigung selbstständig. Im Haupterwerb selbstständig – und daneben abhängig beschäftigt, waren hingegen nur rund 105.000 von ihnen.

"Im Durchschnitt besitzen die hybriden Selbstständigen einen etwas höheren Bildungsabschluss als die 'Nur'-Selbstständigen. Auffallend ist auch, dass rund jeder dritte hybride Selbstständige in den Bereichen Erziehung und Unterricht, Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie im Gesundheits- und Sozialwesen zu finden ist", berichtet Dr. Rosemarie Kay.

Hälfte der hybriden Selbstständigen verbleibt in der Erwerbsform

Rund die Hälfte der Selbstständigen, die zugleich abhängig beschäftigt sind, ist auf Dauer in dieser hybriden Form erwerbstätig. Dagegen gibt etwa ein Viertel von ihnen die Selbstständigkeit nach einer Weile wieder auf – nur etwa ein Achtel beendet stattdessen die abhängige Beschäftigung und wechselt komplett in die Selbstständigkeit. Ein weiteres Achtel unter den hybriden Selbstständigen behält zwar die Selbstständigkeit bei, wechselt jedoch von der abhängigen Beschäftigung in einen anderen Erwerbsstatus wie Elternzeit oder Ausbildung.

"Werden nur geringe Einkünfte aus einer abhängigen Beschäftigung erzielt und sorgen die hybriden Selbstständigen nicht ausreichend privat oder gesetzlich vor, kann es zu einer Unterversorgung im Alter oder bei Erwerbsminderung kommen", befürchtet Dr. Rosemarie Kay. Statt der bestehenden strikten Trennung zwischen Selbstständigen und abhängig Beschäftigten in den sozialen Sicherungssystemen empfehlen die Wissenschaftler des IfM Bonn daher eine Erwerbstätigenversicherung, in der sowohl abhängig Beschäftigte als auch Selbst-ständige gesetzlich versichert sind.

Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn und der Förderkreis Gründungs-Forschung e.V. (FGF) geben seit November 2016 gemeinsam den

Policy Brief "Mittelstand aktuell" heraus. Auf 2 Seiten werden wissenschaftlich fundierte Forschungsergebnisse zu aktuellen Themen gemeinsam mit möglichen Handlungsempfehlungen präsentiert.

Alle Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Entrepreneurship-, Gründungs- und Innovationsforschung tätig sind bzw. zu Familienunternehmen, KMU und Mittelstandspolitik forschen, sind herzlich eingeladen, im Policy Brief zu publizieren sofern ein Bezug zu einem aktuell relevanten Thema gegeben ist. Auf diese Weise können Sie nicht nur Ihre hohe Expertise herausstellen, sondern Sie leisten auch einen wertvollen Beitrag zur Mittelstandspolitik.

Wenn Sie einen Beitrag für "Mittelstand aktuell" erstellen möchten, senden Sie bitte eine Mail an policy-brief@ifm-bonn.org. Sie erhalten dann eine Word-Formatvorlage für Ihre Textanfertigung. Alle eingereichten Policy Briefs werden vom Herausgebergremium begutachtet.

"Mittelstand aktuell" erscheint zunächst in deutscher Sprache. Er wird an die Medienvertreter im deutschsprachigen Raum versandt sowie auf den Webseiten des IfM Bonn (www.ifm-bonn.org) und des FGF (www.fgf-ev.de) veröffentlicht.