Probleme beim Einloggen

VLN - Langstrecken Meisterschaft Nürburgring

Eine Gruppe für alle Fans der VLN, des Nürburgrings und Motorsports allgemein! Wir freuen uns auf rege Beteiligung.

Jörg Kopp Tristan Viidas gewinnt VLN-Junior-Trophäe
Der Sieger der VLN-Junior-Trophäe heißt Tristan Viidas. Im BMW M235i Racing Cup des Securtal Team Sorg Rennsport setzte sich der Este gegen Finn Unteroberdörster und Janis Waldow durch, die mit ihrem Renault Mégane am Ende Platz zwei in der Nachwuchs-Wertung belegten. Dritte wurden Tobias Müller, Nico Otto und Lars Peucker, die sich am Volant des BMW M235i Racing Cup von Scheid-Honert Motorsport abwechselten.
Ein historischer Erfolg gelang beim 43. DMV Münsterlandpokal Volker Strycek. Der langjährige Opel-Sportchef fuhr zusammen mit seinen Kindern Lena und Robin zum Klassensieg in der SP3T – seinem 100. Klassensieg in der seit 1990 geführten Statistik der VLN. Strycek ist erst der zweite Fahrer, dem dieses Kunststück gelang. Ralf Schall ist mit 102 Klassensiegen aktuell der erfolgreichste VLN-Pilot.
Die erfolgreichen Fahrerinnen und Fahrer der VLN werden am 24. November bei der großen Jahressiegerehrung im Bitburger-Event-Center am Nürburgring geehrt. Eine Woche später ist die weltweit größte Breitensportserie auf der Essen Motor Show in Halle 5, Stand 5A10 zu finden. Neben dem auf Infotainment ausgelegten Messeauftritt mit Ausstellungsfahrzeugen, Fanshop und Autogrammstunden werden VLN-Boliden auch in der aktionsgeladenen Motorsport-Arena in Halle 4 im Einsatz sein.
Das Auftaktrennen 2019 findet am 23. März statt. Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring setzt mit der 43. Saison ihre einmalige Erfolgsgeschichte fort.
Jörg Kopp Zweiter Saisonsieg für den Falken-Porsche
Der Sieg beim Finale ging an Falken Motorsports. Beim letzten Rennen des „alten“ Porsche 911 GT3 R setzten sich Klaus Bachler und Martin Ragginger nach 28 Runden mit einem knappen Vorsprung von 5,334 Sekunden gegen die zweitplatzierten Maximilian Götz, Raffaele Marciello und Patrick Assenheimer im Mercedes-AMG GT3 von HTP-Motorsport durch. Auch Rang drei ging an ein Team mit Stern auf dem Kühlergrill. Hubert Haupt, Yelmer Buurman und Luca Stolz fehlten auf die Spitze am Ende 20,845 Sekunden. Die SP9-Premium-Wertung sicherten sich zum fünften Mal in diesem Jahr Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach im Ferrari 488 GT3.
„Uns war klar, dass unsere Boxenstrategie am Ende aufgehen würde“, erklärte Ragginger. „Wir hatten am Ende noch ein kleines technisches Problem – eine Runde mehr wäre nicht drin gewesen.“ Zum Abschiedsrennen des grün-blauen Elfers hatte Falken Motorsports allen VLN-Fans die Möglichkeit gegeben, sich auf der Motorhaube zu verewigen. Davon hatten unzählige Zuschauer Gebrauch gemacht und dem Porsche so eine einmalige Optik verpasst. „Ich bin davon überzeugt, dass uns das Glück gebracht hat“, sagte Bachler mit einem Augenzwinkern. Es wird spekuliert, dass das Team 2019 einen neuen Porsche 911 GT3-R der Baureihe 991.2 an den Start bringen wird. Falken Motorsports hat mit zwei Saisonsiegen und zwei dritten Plätzen die VLN-Speed-Trophäe gewonnen, die Sonderwertung für die Top-Fahrzeuge der Serie.
Nach seinem ersten Sieg bei vergangenen Lauf bestätigte Assenheimer seine Top-Form auch beim Finale. „Ich freue mich immer über einen Podestrang“, sagte er. „Jetzt hoffe ich, dass die Rennpause für mich nicht allzu lang sein wird und ich ein paar Rennen in Übersee bestreiten kann. Und dann beginnen auch schon die Verhandlungen für die neue Saison. Ich würde auf jeden Fall gerne die komplette VLN-Saison fahren. Bis dahin halte ich mich mit Fitness und vielen Runden im Simulator in Form.“
Auch Hubert Haupt war mit Platz drei zufrieden. „Platz drei ist nach zwei Siegen in dieser Saison perfekt, um das Motorsportjahr zu beendet“, sagte er. „Es wäre heute vielleicht mehr drin gewesen heute, vor allem im Qualifying. Hier haben wir Zeit liegen lassen. Dadurch haben wir gleich zu Beginn den Anschluss an die Spitze verloren.“
Jörg Kopp RINK, BRINK UND LEISEN SIND VLN-MEISTER 2018
Am Ende einer bewegten Saison ließen sich Christopher Rink, Danny Brink und Phillipp Leisen beim neunten und letzten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring als Meister 2018 feiern. Das Trio des Pixum Team Adrenalin Motorsport fuhr in der hart umkämpften Klasse für Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum insgesamt sechs Klassensiege ein und punktete in den weiteren Rennen konstant. „Ich bin einfach nur überglücklich“, strahlte Teamchef Matthias Unger, seinerseits VLN-Champion von 2008. Neben dem Platz eins belegte der Porsche Cayman des Teams mit den Fahrern Norbert Fischer, Christian Konnerth und Daniel Zils Rang zwei in der Meisterschaft und machte den Doppelsieg perfekt. Beide Fahrzeuge belegten zudem in der VLN-Produktionswagen-Trophäe ebenfalls die Plätze eins und zwei.
„Ich kann noch gar nicht richtig fassen, was uns da gelungen ist“, sagte Rink im Ziel und Brink ergänzte: „Vor allem nach den ganzen Vorkommnissen im Anschluss an den achten Lauf fällt mir ein Stein vom Herzen.“ Der Adrenalin-BMW wurde bei VLN 8 nach einem technischen Protest zunächst disqualifiziert. Das Team legte gegen diese Entscheidung Berufung ein und erhielt von DMSB-Berufungsgericht Recht – das Fahrzeug entsprach in den beanstandeten Punkten zu dem Reglement. „Wir standen wirklich unter Strom und sind froh, dass wir den Titel nun endlich in der Tasche haben“, sagte Leisen.
Platz drei in der Meisterschaft geht an Stephan Köhler und Christian Kohlhaas, die mit dem Ferrari 458 von racing one beim Finale den neunten Klassensieg im neunten Rennen holten. Aufgrund von durchschnittlich nur sechs Gegnern in der Klasse SP8 reichte diese außergewöhnliche Leistung am Ende trotzdem nicht zum Titel. In der Langstreckenmeisterschaft erhalten seit jeher die Fahrer die meisten Punkte, die die meisten Gegner in ihrer Klasse hinter sich lassen. In der Meisterklasse V4 waren im Schnitt 21 Fahrzeuge am Start.
Jörg Kopp DER VLN-TERMINKALENDER 2019 STEHT
Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring trägt auch 2019 neun Rennen in der Grünen Hölle aus. Acht von ihnen führen über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Das ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen bildet mit einem Plus von 50 Prozent Rennaction am 3. August den Saisonhöhepunkt. Auftakt ist die 65. ADAC Westfalenfahrt am 23. März. Das Finale steigt am 26. Oktober mit dem 44. DMV Münsterlandpokal. Eine Woche vor dem ersten Lauf gibt die VLN-Test- und Einstellfahrt am 16. März den Fans bereits einen Ausblick auf die bevorstehende Saison.
„Der VLN-Kalender 2019 ist ausgewogen“, sagt Ralph-Gerald Schlüter, Generalbevollmächtigter der VLN e.V. & Co. oHG. „Drei Veranstaltungen finden vor dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring im Juni statt. Nach dem Langstreckenklassiker folgt eine rund dreiwöchige Pause, die den Teams ausreichend Zeit bietet, sich auf das zweite Saisondrittel in der VLN vorzubereiten. Das 6h-Rennen Anfang August markiert die Saisonmitte, ehe die VLN im Herbst in kompakter Form noch einmal voll durchstartet.“
Zum 50. Mal jährt sich 2019 die Adenauer Rundstrecken-Trophy. Das „Heimspiel“ des MSC Adenau fand am 24. April 1976 – ein Jahr vor der Gründung der Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring – zum ersten Mal statt. Die Renndistanz war auf sechs Stunden angesetzt. Eis, Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt sorgten jedoch für eine Startverzögerung. Die Renndistanz wurde auf 22 Runden (= 500 Kilometer) verkürzt. Die ersten Sieger waren Lothar vom Stein und Rainer Zweibäumer mit einem BMW 2002.
Weitere Details zur Saison 2019 wird die VLN auf der Essen Motor Show bekanntgeben. Die weltweit größte Breitensportserie ist in Halle 5, Stand 5A10 zu finden. Neben dem auf Infotainment ausgelegten Messeauftritt mit Ausstellungsfahrzeugen, Fanshop und Autogrammstunden werden VLN-Boliden auch in der aktionsgeladenen Motorsport-Arena in Halle 4 im Einsatz sein.
Alle VLN-Termine 2019 auf einen Blick
16.03. – VLN Test- und Einstellfahrt
23.03. – 65. ADAC Westfalenfahrt
13.04. – 44. DMV 4-Stunden-Rennen
27.04. – 61. ADAC ACAS H&R-Cup
13.07. – 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
03.08. – ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
07.09. – 42. RCM DMV Grenzlandrennen
28.09. – 59. ADAC Reinoldus Langstreckenrennen
12.10. – 51. ADAC Barbarossapreis
26.10. – 44. DMV Münsterlandpokal
23.11. – VLN-Jahressiegerehrung
Jörg Kopp Interessante Randgeschichten verdienen Beachtung
Neben den Titelentscheidungen gibt es auch beim Münsterlandpokal eine Reihe interessanter Randgeschichten. So startet Volker Strycek diesmal nicht nur zusammen mit Olaf Beckmann und Peter Hass im Opel Manta, sondern auch zusammen mit seinen beiden Kindern Lena und Robin mit einem Opel Astra OPC Cup. Damit verdoppelt der langjährige Opel-Sportchef die Chancen, seinen einhundertsten Klassensieg in der seit 1990 geführten VLN-Statistik einzufahren. Einen Blick sind auch beim neunten Lauf die „Fahrschüler“ wert. Alex Brundle, Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Martin Brundle und Michele Beretta absolvieren im Porsche Cayman von PROsport-Performance genauso ihren zweiten Pflichteinsatz im „Kleinwagen“ auf dem Weg zur großen DPN-Stufe wie DTM-Pilot Joel Eriksson und Nick Yelloly im BMW M235i Racing Cup von Securtal Sorg Rennsport.
Die Startampel für das Rennen schaltet um 12 Uhr auf grün. Zuvor werden im Zeittraining zwischen 8:30 bis 10 Uhr die Startplätze ausgefahren. Solange die Motoren ruhen, haben die Fans am Nürburgring die Möglichkeit, beim Pitwalk und der anschließenden Startaufstellung die Rennboliden genau unter die Lupe zu nehmen und die Topstars der Langstreckenszene zu treffen. Tickets für den Eintritt ins Fahrerlager und die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs sind für 15 Euro vor Ort erhältlich. Jugendliche bis 14 Jahren haben freien Eintritt.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "VLN - Langstrecken Meisterschaft Nürburgring"

  • Gegründet: 23.09.2008
  • Mitglieder: 486
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 363
  • Kommentare: 126
  • Marktplatz-Beiträge: 0