Probleme beim Einloggen

VLN - Langstrecken Meisterschaft Nürburgring

Eine Gruppe für alle Fans der VLN, des Nürburgrings und Motorsports allgemein! Wir freuen uns auf rege Beteiligung.

Jörg Kopp Mehr Aktivität in der Gruppe, mehr Resonanz, was können die Moderatoren dafür tun?
Verehrte Gruppenmitglieder,
ist fällt auf, dass nur sehr weniger der z. Zt. 483 Mitglieder überhaupt die Beiträge lesen und noch weniger eine gewisse Reaktion dazu abgeben.
Meine Frage wäre daher, was können die Moderatoren tun, damit die Gruppe für die Mitglieder interessanter wird? Was erwarten die Mitglieder zu lesen? Welche Informationen suchen sie hier?
Oder..... wird diese Gruppe eher dazu genutzt um "Gleichgesinnte" kennen zu lernen?
Mir ist alles Recht, solange jeder hier findet, wonach er sucht.
Über einen Support würde ich mich sehr freuen.
Jörg Kopp „PENG“ BESTREITET ERSTEN VLN-EINSATZ 2018
In der DTM ist er in seinem Rookiejahr für BMW in aller Munde: Philipp Eng feierte in der Königsklasse des Tourenwagensports auf Anhieb Erfolge und überzeugte mit zwei dritten Plätzen und einer Pole-Position. Beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen kehrt der Österreicher für ein Gastspiel in die VLN zurück. Auf der legendären Nordschleife pilotiert „PENG“ zusammen mit Tom Blomqvist den BMW M6 GT3 von ROWE RACING.
„Wir haben in der Vergangenheit bereits sehr erfolgreich mit Philipp zusammengearbeitet“, sagt Teamchef Hans-Peter Naundorf. „Er und Tom bringen sicher viel Motivation von ihrem Spa-Sieg mit in die Eifel.“ Beim 6h-Rennen im vergangenen Jahr war Eng im ROWE-BMW nach einem Unfall vorzeitig ausgeschieden. Nun gilt es die offene Rechnung zu begleichen. „Wir wollen um die Podiumsplätze mitkämpfen“, gibt Naundorf die Marschroute vor.
Fans von ROWE RACING können sich am Samstag am Nürburgring außerdem auch selbst mit Eng und Blomqvist messen. Hinter den Boxen 1 bis 3 gibt es eine Simulator-Challenge, an der jeder Besucher teilnehmen kann. In RaceRoom Simulatoren geht es darum, die vorgelegten Rundenzeiten der beiden ROWE RACING Piloten zu unterbieten.
Jörg Kopp „AN DER NORDSCHLEIFE FÜHRT KEIN WEG VORBEI“
Marvin Dienst und Carrie Schreiner. Jung, schnell, erfolgreich. Bei VLN4 feierten die beiden Nachwuchspiloten im Porsche Cayman GT4 des Teams GetSpeed in der V5 eine Réunion. In der deutschen Formel-4-Meisterschaft waren sie zuvor gemeinsam im Team US Racing gefahren. Im Doppelinterview mit VLN.de sprachen der 21-jährige Dienst und die 19-jährige Schreiner über ihre bisherige Motorsport-Laufbahn und die Erlebnisse auf der legendären Nordschleife und bei der VLN.
Marvin, du warst 2015 Meister in der deutschen Formel 4. Du hattest im selben Jahr drei Gaststarts in Hockenheim in der europäischen Formel-3-Meisterschaft. Warum bist du 2016 in den GT-Sport gewechselt?
Finanziell war es mir nicht möglich, die Formel-Schiene weiter zu verfolgen. Ich hatte vorher aber auch schon GT-Fahrzeuge getestet und habe sehr schnell Spaß daran gefunden. Dann habe ich diesen Weg eingeschlagen.
Carrie, du bist 2017 vom Formel-Sport in den GT-Sport gewechselt. Du startest mit einem Lamborghini Huracán in der asiatischen Lamborghini Super Trofeo. Das klingt spannend…
Ich bekam ein gutes Angebot von Lamborghini und dann habe ich den Schritt gewagt. Ich hatte mich darauf gefreut in anderen Ländern und Kulturen Rennen zu fahren. Und ich war froh, dass ich ein bisschen weg vom Schuss war und mich still und heimlich entwickeln konnte. Ich habe dort viel gelernt. Der größte Unterschied war das Wetter. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch und es ist immer sehr heiß. Das war hart am Anfang. In Japan gab es viele ältere Werksfahrer, die man hier gar nicht kennt, aber die sind da zu Hause und die verblasen dich dann ordentlich. Da guckt man erstmal und stellt fest, wie viele gute Rennfahrer es eigentlich auf der ganzen Welt gibt.
Wenn ihr die Formel-Fahrzeuge mit den GT-Boliden vergleicht. Was ist anders? Was gefällt Euch besonders?
Marvin: Die Formel-Fahrzeuge sind extrem leicht und können extrem schnell auf der Bremse verzögert werden. Der Kurvenspeed ist sehr hoch durch die Aerodynamik. Die GT-Boliden sind deutlich straßennäher. Im Verhältnis zur Formel 4 hast du doppelt so viel Leistung. Durch das höhere Gewicht kannst du enger fighten. Du hast die Reifen nicht offen stehen, da kannst du dich auch mal berühren. Es kann zwar auch zu Schäden führen, aber es ist nicht ganz so krass wie im Formel-Bereich.
Carrie: Ein GT-Auto hat viel mehr Leistung und man trägt viel mehr Gewicht mit sich rum. Das kommt auch meinem sehr ruhigen Fahrstil mehr entgegen. Ich bin vielleicht nicht immer so extrem am Limit wie andere, aber dafür mache ich in der Regel keine Fehler. Es war immer schon mein Ziel ein Auto mit Dach zu fahren. Es ist einfach unrealistisch von der Formel 1 zu träumen, wenn man nicht ein unendliches Budget hat. Deswegen habe ich mich dafür entschieden. Das ganze Umfeld gefällt mir auch besser, die vielen verschiedenen Marken und die professionellen Fahrer, die dabei sind.
Marvin, deine Vorbilder sind Alex Zanardi und Sebastian Vettel. Warum?
Sebastian kommt aus meinem Nachbarort. Er aus Heppenheim, ich aus Lampertheim. Wir sind nur 15 Minuten voneinander entfernt aufgewachsen. An Alex bewundere ich seinen Willen. Er hat beide Beine verloren und trotzdem nie den Glauben an sich selbst. Er hat weiter gemacht in dem Sport, den er liebt. Das finde ich unfassbar. Und dass er auch noch in anderen Sportarten erfolgreich ist, das ist heldenhaft.
Wie sieht es bei dir aus Carrie?
Ich muss ehrlich sagen, ich habe kein besonderes Vorbild, das war früher mal so. Ich will mein eigenes Ding schaffen. Mein Traum ist es Werksfahrer zu werden, ohne jemandem nachzueifern. Persönlich ist mein Vater mein Vorbild.
Marvin, du hast dich beim Gewinn des Formel-4-Titels 2015 unter anderem gegen Joel Eriksson durchgesetzt. Der Schwede ist nun als Rookie in der DTM. Ist das auch für dich ein Ziel?
Ja, auf jeden Fall. Als ich 2016 im GT Masters gefahren bin, war es mein Ziel in Le Mans zu fahren. 2017 war ich dann in Le Mans. Das war ein großes Highlight. Das steht sicher bei vielen Fahrern auf der Bucket-List. Es war gleichzeitig mein erstes 24-Stunden-Rennen. Aber über meinen Werdegang mit WEC, ELMS und so weiter kann ich mich auch nicht beklagen. Es gibt viele tolle Serien, wenn du ihn fragst, was er gerne mal machen würde, dann steht bei ihm bestimmt auch Le Mans auf der Liste. Genauso wie bei mir die DTM auf der Liste steht. Aber, das ist schwierig, man kann das nicht vorhersehen oder planen.
Marvin, du hast jetzt bei VLN3 und VLN4 deine DMSB Permit Nordschleife gemacht. Was fasziniert dich an dem legendären Eifelkurs?
Die B-Permit Nordschleife habe ich schon vor ein paar Jahren bei der Deutsche Post Speed Academy gemacht. Da sind wir während eines Workshops mit einem BMW zwei Tage lang auf die Nordschleife gegangen. Wir sind auch 24-Stunden-Fahrradrennen dort gefahren, das war sehr anstrengend. Auf jeden Fall anstrengender als im Auto. Ich wollte das die ganze Zeit schon machen. Mir fehlte aber immer die Zeit. An der Nordschleife führt kein Weg vorbei. Sie hat mich definitiv gepackt. Das macht einfach unheimlich viel Spaß auf dieser Rennstrecke. Mega, was da abgeht. Du kannst die Nordschleife mit keiner anderen Strecke der Welt vergleichen. Das ist unumstritten. Ich freue mich darauf, sie mit schnelleren Fahrzeugen in Angriff nehmen zu können.
Carrie: Die Nordschleife ist einfach cool, die unglaubliche Atmosphäre, die lange Geschichte des Kurses. Du kannst sie mit keiner anderen Strecke der Welt vergleichen. Ich habe letztes Jahr dort ein paar Track-Days gemacht. Du kommst dorthin und siehst so viele begeisterte Leute, egal mit welchem Auto sie in der grünen Hölle unterwegs sind.
Du bist einmal bei der VLN mit einem BMW M235i in der Cup5 und einmal zusammen mit Carrie im Porsche Cayman GT4 in der V5 gestartet. Warum?
Ich wollte verschiedene Fahrzeug-Konzepte haben, um aus diesen beiden Rennen möglichst viel mitnehmen zu können und viel zu lernen in kurzer Zeit. Das war dabei der Hintergedanke.
Wie kam euer gemeinsamer Start bei VLN4 für GetSpeed zustande?
Carrie und ich kennen uns ja schon ein paar Tage. Wir waren Teamkollegen in der Formel 4. Letztes Jahr habe ich sie zufällig in Shanghai bei der Blancpain Serie getroffen. Carrie fährt dieses Jahr mit Audi in der DMV und ich mit Mercedes ebenso. Nachdem ich VLN3 gefahren war, haben wir uns kurz unterhalten. Sie sagte, dass sie auch die Permit machen will, und sie war mit GetSpeed schon im Gespräch. Und dann haben wir uns verständigt, dass wir bei VLN4 gemeinsame Sache machen.
Sehen wir dich bei VLN5 wieder Carrie?
Ich hoffe es, es ist noch nicht sicher, ob wir genug Fahrer auf einem Auto haben werden. Ich möchte natürlich jetzt auch möglichst schnell die Permit Nordschleife machen.
Marvin, wie würdest du Carrie als Fahrerin einschätzen?
Als Frau ist es generell schwierig im Motorsport zu bestehen. Es ist einfach ein sehr hartes Umfeld. Sie macht sich ganz gut, glaube ich. Sie hat viel gelernt in Asien. Ich bin überrascht, sie kommt extrem gut mit den GT-Fahrzeugen klar. In der DMV ist sie mittlerweile echt schnell. Jetzt muss sie dranbleiben. Was ihr anscheinend noch ein bisschen fehlt, ist die Erfahrung auf den Strecken in Europa. Mal schauen, wo die Reise hingeht.
Wie ist euer Eindruck von der VLN?
Marvin: Ich fand es cool. Wenn du aus der WEC kommst, wo alles durchgeplant ist, bist du im ersten Moment überrascht. Am Freitag zwischen den Tests rannten gefühlt 15.000 Menschen in der Boxengasse beim Freien Training rum. Aber, es funktioniert. Für die Fans ist es toll, der Motorsport ist greifbar. Du sitzt nicht irgendwo auf der Tribüne und beobachtest alles aus der Ferne. Du bist hautnah an den Fahrern und den Autos dran. Das habe ich in der Form bisher nur in Le Mans bei der Drivers Parade erlebt.
Carrie: Das ist eine sehr interessante Serie. Die zahlreichen verschiedenen Autos und Marken. Du hast immer viel Verkehr auf der Strecke. Das war für mich eine neue, andere Herausforderung mit den großen und kleinen Fahrzeugen. Da muss man seine Augen überall haben, sonst kann es schnell mal knallen.
Jörg Kopp VLN-SAISONHÖHEPUNKT: SECHS STUNDEN VOLLGAS
Am kommenden Samstag beendet der fünfte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring die sechswöchige Sommerpause. Die Fans der weltweit größten Breitensportserie können sich beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am 18. August 2018 auf zwei Stunden Bonusmaterial freuen. Das Highlight der Saison wartet mit einem echten Knaller auf, denn die erfolgreichen VLN-Teams, die jüngst beim 24h-Rennen in Spa-Francorchamps Erfolge feierten, geben sich ein Stelldichein.
Vom belgischen Langstrecken-Klassiker geht es für Walkenhorst Motorsport, ROWE Racing, Black Falcon und Co. sozusagen direkt rüber zur Mutter aller Rennstrecken, der Nürburgring Nordschleife. Für Walkenhorst Motorsport setzt sich Spa-Sieger Christian Krognes in der Eifel wieder hinters Lenkrad des BMW M6 GT3. Der Norweger wird unterstützt von Hunter Abbott, Jordan Tresson und David Pittard. Krognenes Spa-Mitstreiter Philipp Eng und Tom Blomqvist steigen um. Der DTM-Pilot und der Formel-E-Fahrer klettern ins Cockpit des BMW M6 GT3 des Teams ROWE-Racing, die in Spa Platz zwei belegten.
Für die ROWE-Mannschaft ist das 6-Stunden-Rennen eine Erfolgsgeschichte. Von 2012 bis 2015 gewann man den Saisonhöhepunkt viermal in Folge. Teamchef Hans-Peter Naundorf hofft auf eine Fortsetzung: „Für uns ist es der Höhepunkt der VLN-Saison, zum einen, weil es unser ‚eigenes‘ Rennen ist, zum anderen, da wir länger als sonst in der VLN auf dieser fantastischen Strecke unterwegs sein dürfen. Besonders freuen wir uns über die hochkarätige Fahrerbesetzung, mit der wir unseren BMW M6 GT3 auf die Nordschleife schicken können. Im vorigen Jahr sind wir in Führung liegend nach einem Unfall ausgeschieden, das wollen wir in diesem Jahr besser machen und um die Podiumsplätze mitkämpfen. Und vielleicht gelingt uns ja auch der erste Sieg, seit das 6h-Rennen quasi unser ‚eigenes‘ Rennen ist.“
Auch die Sieger des vierten VLN-Laufs, der 49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, sind wieder mit von der Partie. Lance-David Arnold und Norbert Siedler feierten im Porsche 911 GT3 R beim „Heimspiel“ den zweiten Sieg in Folge für das nahe des Nürburgrings in Barweiler beheimatete Frikadelli Racing Team. Dieses Mal fährt Siedler zusammen mit Alexander Müller, während Arnold sich im er Schwesterauto mit Klaus Abbelen und Sabine Schmitz abwechselt. „Nach zwei VLN-Siegen in Folge sind wir nun die Gejagten“, weiß Teamchef Abbelen. „Trotz der 20 Kilogramm, die wir für das Sechsstundenrennen zuladen müssen, wollen wir natürlich auch weiterhin an der Spitze bleiben. Wir versuchen, es den anderen so schwer wie möglich zu machen – auch dem neuen 911 GT3 R, dessen Performance wir aufmerksam beobachten werden.“
Der von Abbelen angesprochene neue Elfer ist der Nachfolger des aktuellen GT3-Boliden aus Zuffenhausen. Manthey-Racing feiert mit der 2019er-Version des Porsche 911 GT3 R das Renndebüt auf der Nordschleife. Am Volant wechseln sich Frederic Makowiecki, Marco Seefried und Lars Kern ab. Der überarbeitete 911 GT3 R der Baureihe 991.2 belegte bereits bei den 24 Stunden von Portimão mit Alfred Renauer, Robert Renauer, Ralf Bohn und Mathieu Jaminet den zweiten Gesamtrang.
Manthey Racing gewann vor Jahresfrist den fünften Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring mit Romain Dumas, Kevin Estre und Mathieu Jaminet. Das wird in diesem Jahr aber wohl nicht der Fall sein. Aufgrund der Beschränkungen in der SPX wird der Porsche alle sechs Runden stoppen müssen. „Trotzdem wollen wir unter Rennbedingungen alle Komponenten und das Setup testen“, sagt Olaf Manthey. „Ziel ist es herauszufinden, wo wir uns im Vergleich zur Konkurrenz befinden. Das geht nur im direkten Duell.“
Als Tabellenführer reisen Norbert Fischer, Christian Konnerth und Daniel Zils nach vier Klassensiegen in Folge in die Eifel. Im Porsche Cayman des Pixum Team Adrenalin Motorsport ließ das Trio bei den VLN-Produktionswagen bis 3.000 ccm Hubraum bislang alle Mitstreiter hinter sich. Gleiches gilt für Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas, die mit dem racing one Ferrari 458 schon vier Mal die VLN-Specials über 4.000 ccm Hubraum gewannen. In der Tabelle belegen die Ferraristi mit einem knappen Rückstand von 0,17 Punkten Rang zwei.
Mitreißender Motorsport wird von den über 170 Teilnehmern auch in den kleineren Klassen geboten. 28 Rennwagen messen ihre Kräfte in der V4 (VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum). Die GT4-Klasse SP10 wartet mit zwölf Sportwagen von Aston Martin, BMW, Mercedes-AMG und Porsche auf. In der Klasse der Alternativen Treibstoffe gibt Rapper „Smudo“ bei Care for Climate ein weiteres Gastspiel. In der mit 18 Autos ebenfalls stark frequentierten Cup 5 (BMW M235i Racing Cup) feiert Fabian Vettel, der jüngere Bruder von Formel-1 Star Sebastian Vettel, für das Pixum Team Adrenalin Motorsport sein Debüt auf dem legendären Eifelkurs. Vettel wird sich das Cockpit eines BMW M235i Racing mit Georg Bellof und Andre Duve teilen. Der 62 Jahre alte Bruder des tödlich verunglückten Stefan Bellof bestritt 2015 bereits zwei Läufe in der VLN.
Das Rennen startet am Samstag um 12 Uhr. Zuvor werden im Zeittraining zwischen 08:30 bis 10 Uhr die Startplätze ausgefochten. Tickets gibt es über die offizielle Website VLN.de sowie an den Tageskassen vor Ort. Für familienfreundliche 15 Euro pro Person – Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt – erleben Fans Motorsport zum Anfassen. Im Preis inbegriffen ist der Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs sowie zum Fahrerlager. Zwischen Training und Rennen gibt es beim Pitwalk eine Menge zu entdecken und in der für jedermann zugänglichen Startaufstellung trifft man die Stars der Szene hautnah. Die komplette Liveübertragung des Rennens gibt es ab 8:15 Uhr im kostenlosen Stream auf VLN.de.
Jörg Kopp VETTEL UND BELLOF TEILEN SICH EIN COCKPIT
Die Nordschleife übt eine magische Anziehungskraft aus. Dieser ist nun auch Fabian Vettel erlegen. Der jüngere Bruder von Formel-1 Star Sebastian Vettel gibt beim sechsstündigen ADAC Ruhr Pokal Rennen für das Pixum Team Adrenalin Motorsport sein Debüt auf dem legendären Eifelkurs. Vettel wird sich das Cockpit eines BMW M235i Racing mit Georg Bellof und Andre Duve teilen. Der 62 Jahre alte Bruder des tödlich verunglückten Stefan Bellof bestritt 2015 bereits zwei Läufe in der VLN.
Vettel freut sich sehr auf seine Premiere in der „Grünen Hölle“. „Ich kann es ehrlich gesagt kaum noch abwarten, bis es für mich das erste Mal auf die Nordschleife hinausgeht. Die Strecke hat eine unglaubliche Historie aufzuweisen und ist wirklich einzigartig auf dieser Welt. Ich war schon mehrfach als Zuschauer beim 24h-Rennen vor Ort und freue mich nun riesig, hier selbst aktiv ins Lenkrad greifen zu können. Für mich ist es ein riesiger Schritt, den ich mit viel Respekt aber auch voller Vorfreude angehen werde.“ In Zukunft will der 19-Jährige verstärkt an den großen Langstreckenklassikern teilnehmen. „Ich möchte gerne in den nächsten Jahren auf dem Nürburgring, in Spa oder Le Mans antreten. Bis dahin muss ich jedoch noch sehr viel Erfahrung sammeln. Die VLN ist eine sehr gute Schule“, sagt Vettel.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "VLN - Langstrecken Meisterschaft Nürburgring"

  • Gegründet: 23.09.2008
  • Mitglieder: 483
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 324
  • Kommentare: 121
  • Marktplatz-Beiträge: 0