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Wandel durch Wertschätzung

Netzwerk für Menschen, die Multiplikatoren für mehr Wertschätzung in Unternehmen, Führung und im Privaten sein wollen.

Bianka Maria Seidl Das Selbst im Kontext der neuen Zeit – Teil 2
Die 5 wichtigsten Schritte vom Überlebens- in den Schöpfermodus
Hier folgt der zweite Teil meines Blogbeitrags. In diesem zweiten Teil erwarten dich nachfolgende Themen:
• Gesetzmäßigkeit leben – Verbundenheit erfahren
• 5 wichtige Schritte vom Überlebens- in den Schöpfermodus
Gesetzmäßigkeit leben – Verbundenheit erfahren
Der im vorigen Jahr verstorbene Quantenpysiker Prof. Hans-Peter Dürr sagte: „Verbundenheit ist das natürlich Gegebene, die Trennung ist das von Menschen organisierte.“
Mira Christine Mühlenhof Was wir von einem Zinnschmied (eigentlich dessen Frau) lernen können
Was wir von einem Zinnschmied lernen können
Ein Zinnschmied war zu Unrecht ins Gefängnis gesperrt worden und auf scheinbar wunderbare Weise daraus entkommen. Jahre später wurde er gefragt, wie ihm die Flucht gelungen sei. Er erzählte: Seine Frau, eine Weberin, hatte den Bauplan seines Zellenschlosses in den Teppich eingewebt, auf dem er fünf Mal täglich seine Gebete verrichtete.
Als er erkannt hatte, dass das Muster im Teppich seine Zelle darstellte, traf er mit seinen Gefängniswärtern eine Absprache: Sie sollten ihm Werkzeug besorgen, und er würde kleine Kunstgegenstände herstellen, die sie mit Gewinn verkaufen konnten.
Aber er benutzt das Werkzeug auch, um einen Schlüssel herzustellen, der ihm eines Tages die Flucht ermöglichte. Die Moral dieser Geschichte: Wenn wir nur den Bauplan des Schlosses kennen, das uns eingesperrt hält, können wir auch den Schlüssel anfertigen, der es öffnen wird.“ (Maitri 2001, S. 13).
Wenn wir bei dieser Metapher bleiben: Wir selbst wissen nicht genau, was uns davon abhält, dauerhaft das Gefühl des Flow zu empfinden - ebenso wie der Zinnschmied nicht wusste, wie er seiner Gefängniszelle entkommen könnte. Er benötigte die Unterstützung seiner Frau.
Und Mitarbeiter benötigen ihre Führungskräfte (oder externen Rat), um aus ihrem Gefängnis entfliehen zu können! Mitarbeiter (und ihre Vorgesetzten wahrscheinlich auch) versuchen, eine innere Zufriedenheit dadurch zu erlangen, dass sie sich ihre (bewussten) Wünsche erfüllen. Das klappt ja meistens auch. Doch mit einem dauerhaften Gefühl von Zufriedenheit sieht es wahrscheinlich eher mau aus. Eben weil nach der Befriedigung eines Wunsches sofort ein neuer auftaucht.
In meinem Buch über die Geheimnisse der Intrinsischen Motivation habe ich aufgezeigt, wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter dauerhaft in den Flow bringen können. Selbst wenn dieser Zustand nicht lange anhält (was ja das Prinzip dahinter zu sein scheint), haben sie damit doch den Schlüssel zu einer nachhaltigen Motivation ihrer Mitarbeiter in der Hand, denn diese können den Zustand des Flow durch eine entsprechende Führung immer wieder erreichen.
Das ist doch mal eine positive Definition von Hamsterrad, nicht wahr? :-))
Nur für XING Mitglieder sichtbar ... aus meinem Schaffen ...
... hier ein kleine Botschaft, (meine Arbeit mit Märchen) ...
SILBERBIRKE
Silberbirke, ein indianischer Weiser, hat Eltern, die ein Kind betrauern, einmal diese Botschaft übermittelt:
Weine nicht, weil du meinst du habest für immer die schönste Blume in Deinem Garten verloren. In Wahrheit ist die Blume in einen weit schöneren Garten versetzt
worden, wo sie größeren Duft verbreitet und weit lieblicher und schöner ist, als sie es je auf Erden hätte sein können.
Ihr sind viele der traurigen und kummervollen Geschehnisse auf Erden erspart geblieben, manche Grausamkeiten und viele, viele verderbliche Einflüsse. Dein Kind
wird all das, nie kennenlernen. Freue Dich, daß einer jungen Seele die Freiheit geschenkt wurde, die durch das Elend, das Deine Welt heimsucht, nie bekümmert werden wird. Traure nicht um dein Kind; gräme Dich, wenn Du willst, um Deinen eigenen Verlust, denn Dir wird das kleine strahlende Gesicht fehlen, das kindliche Plappern, die so kleine Gestalt.
Wenn Deine Augen es auch nicht sehen, Deine Ohren es auch nicht hören können, Dein Kind ist immer gegenwärtig.
Wenn Du aufhörst, Tränen zu vergießen, die vor Deinen Augen einen Schleier ziehen, wirst Du die Wahrheit erkennen, daß es in Gottes großem Reich keinen Tod gibt, und alle unter weit besseren Verhältnissen weiterleben als in deiner Welt, die reicher und lieblicher ist als alles was Du jemals erträumt hast.
Traure nicht um Dein Kind. Wisse, daß ein liebender Gott dem Kind Engel geschenkt hat, die es schützen werden und Dein Kind wird, wenn die Zeit sich erfüllt hat, mit Dir wieder vereint werden.
(Autor unbekannt)
Bianka Maria Seidl Martina Baehr
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Martina Baehr Druck lass nach! 3 Denkanstöße für den Ausstieg aus einem Teufelskreis
Druck – Termindruck, Leistungsdruck, zu viele Informationen, Ablenkung und immer mehr Arbeitsverdichtung - das ist heutzutage ein großes Thema im Business.
Ich glaube, dass nicht nur der einzelne Mensch, sondern auch unsere Arbeitskultur unter dem zunehmenden Druck leidet. Ich glaube sogar, dass er uns in gewisser Weise in den alten Strukturen gefangen hält.
Deshalb reflektiere ich in meinen aktuellen Artikel über Druck im Arbeitsalltag:
Was ist Druck überhaupt?
Entsteht er ausschließlich durch äußere Umstände und was trage ich selbst dazu bei?
Wie wirkt Druck auf mich selbst, mein Wohlbefinden, meine Produktivität und die Zusammenarbeit mit anderen?
Was kann ich selbst aktiv tun, um dem steigenden Druck, diesem Teufelskreis, zu entkommen oder ihn zumindest zu reduzieren?
Alexandra Cordes-Guth Wertschätzung statt Selbstkritik - für mehr Lebensfreude
Übertriebene Selbstkritik ist gesellschaftlich hoch angesehen, weil sie suggeriert, der Betreffende arbeite hart, um aus sich einen besseren Menschen zu machen. In der Regel erzeugt sie aber Minderwertigkeitsgefühlen und kann im schlimmsten Fall zu Depressionen führen. Statt einem Gefühl der Wertschätzung entwickelt sich Wert-losigkeit.
Wie wäre es stattdessen gütig und verständnisvoll mit sich umzugehen, so wie wir es für unsere besten Freunde oder unsere Kinder tun würden?
Wie oft gelingt Ihnen das schon? Was hindert Sie noch daran? Was macht es Ihnen leichter?
Herzliche Grüße
Alexandra Cordes-Guth
Martina Baehr
Liebe Alexandra,
da sagst Du etwas sehr wichtiges:
"Übertriebene Selbstkritik ist gesellschaftlich hoch angesehen, weil sie suggeriert, der Betreffende arbeite hart, um aus sich einen besseren Menschen zu machen. In der Regel erzeugt sie aber Minderwertigkeitsgefühlen und kann im schlimmsten Fall zu Depressionen führen. Statt einem Gefühl der Wertschätzung entwickelt sich Wertlosigkeit"
Um diesem Gefühl der Wertlosigkeit zu entkommen, werden notwendige Schritte zur Veränderung nicht in Angriff genommen oder mal etwas Neues ausprobiert.
Stephan Pust WERTSCHÄTZUNG als Wertschöpfung Teil I
Wenn sie Führungskräfte insbesondere der sog. "mittleren Führungsebene" fragen, welchen Begriff sie mit betrieblicher Wertschöpfung assoziieren, antworten nach meiner Erfahrung in der Regel mit Aussagen wie "Steigerung der Effizienz von Prozessen", "Business Process Reengeneering" oder "Lean Management".
Überlegungen, welchen Beitrag eine wertschätzende Führungskultur zu einer Steigerung der Wertschöpfung beiträg,t werden hingegen häufig noch immer nicht hinreichend beachtet.
Im Mittelpunkt einer wertschätzenden Führung steht meines Erachtens der Gedanke, dass Arbeitsbedingungen so zu gestalten sind, dass Mitarbeiter*innen aus eigener Überzeugung ihre volle Motivation in die Arbeit einbringen.
Was hindert nun aber Führungskräfte daran, sich gegenüber ihren Mitarbeitern unabhängig von deren Leistung wertschätzend zu verhalten? Hier sind zwei wesentliche Aspekte zu betrachten:
1. Die meisten Führungs- und Belohnungssysteme in Unterenhmen sind auf die
Bewertung und Honorierung von Leistung ausgelegt.
2. Die fehlende Reflektion und das Bild, das Führungskräfte von sich selbst und ihren Mitarbeitern haben, führen häufig zu nicht funktionierenden Beziehungen zwischen Führungskraft und Mitarbeiteren
Viele Grüße
aus der Übermorgenstadt Oldenburg
Stephan Pust
Alexandra Cordes-Guth Soheila Mojtabaei
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Martina Baehr
Ja, das sind zwei wichtige Aspekte , die Sie ansprechen die Belohnungssysteme und die fehlende Zeit/der fehlende Raum zur Reflexion und oft auch zum Ausprobieren anderer Wege.
Wenn Zeit und Raum fehlen, dann fehlt auch die Erfahrung. Wenn die Erfahrung fehlt, dann fehlt die Bestätigung der Wirksamkeit.