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What is is always changin'

Nur wer sich wandelt, bleibt sich selber treu. In der Erinnerung der Erfahrungen zwischen den fünziger Jahren und heute: es lebe der Dialog.

Hartwig R. Blecher William Morgan Sheppard - R.I.P.
William Morgan Sheppard, bekannt aus Filmen wie "Star Trek", ist im Alter von 86 Jahren gestorben
Nicht nur Trekkis werden ihn vermissen: Wie die britische Zeitung "Mirror" berichtet, ist Schauspieler William Morgan Sheppard, †86, am Sonntag (lokale Zeit) in Los Angeles verstorben. Der beliebte britische Schauspieler verkörperte u.a. Figuren in "Star Trek", spielte lange Jahre am Theater und übernahm in den letzten Jahren seines Schaffens Rollen in den Serien "Doctor Who" und "Mad Men".
Er hinterlässt einen ebenfalls schauspielernden Sohn, Mark Sheppard, 54, und eine Ehefrau. In einem ergreifenden Instagram-Post nimmt sein Sohn öffentlich Abschied von ihm, nachdem sie eigener Aussagen zufolge noch ein paar gemeinsame Stunden verbrachten, bevor sein Vater aus dem Leben schied. "Wir verbrachten heute noch einige Zeit mit meinem Vater. Obwohl er nicht sprechen konnte, hielten wir seine Hände, er lachte und war glücklich, uns zu sehen", berichtet sein Sohn. Nachdem sie das Krankenhaus verlassen hatten, blieb William Morgan Sheppards Ehefrau an seiner Seite, bis er starb. Sein Sohn sei einfach nur froh, dass sein Vater nicht mehr länger hätte leiden müssen.
Hartwig R. Blecher Norman Gimbel - R.I.P.
Der Songschreiber, dessen Texte zu Klassikern wie „The Girl From Ipanema“ oder „Killing Me Softly“ weltberühmt wurden, ist bereits am 15. Dezember 2018 im Alter von 91 Jahren in Kalifornien gestorben. Viele Jahre produzierte er gemeinsam mit dem Komponisten Charles Fox seine Lieder.
Hartwig R. Blecher Zeichner und Lyriker F.W.Bernstein gestorben
Die deutsche Sprache verdankt ihm wunderbare Verse und Cartoons. Der Mitbegründer der „Frankfurter Neuen Schule“, der das Nachkriegsdeutschland ein ganz neues Verständnis von Humor und Ironie verdankt, ist am 20. Dezember im Alter von 80 Jahren gestorben. Diese Nachricht wurde vom Frankfurter Caricatura Nuseum publiziert.
Bernstein war der letzte Überlebende des Dreigestirns. Zusammen mit Robert Gernhardt und F.K. Waechter hatte er Mitte der 60er Jahre eine Kolumne in der Satirezeitschrift „Pardon“. „Welt im Spiegel“ wurde zu einer Spielwiese für Witz, Nonsens und Ironie.
Sein Reim wird bleim
"Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche" - der Spruch von F.W. Bernstein ist Kult. Mit seinen humorigen Reimen und Cartoons sind ganze Generationen aufgewachsen. Er starb nun mit 80 Jahren.
Die deutsche Sprache verdankt ihm wunderbare Verse und Cartoons: F.W. Bernstein gehörte als Zeichner und Lyriker zu den Universaltalenten. Der Mitbegründer der Neuen Frankfurter Schule, ist am Donnerstag im Alter von 80 Jahren gestorben. Das teilte das Frankfurter Caricatura Museum mit.
Kult mit Wimmelbildern und Elchspruch
Bekannt wurde Bernstein vor allem mit seinen Wimmelbildern. Noch bekannter wurde aber sein Zweizeiler über den Elch. Der Spruch: "Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche" bleibt Kult. Kaum weniger bekannt ist sein Trinkspruch: "Wein auf Reim / das lass bleim. / Reim auf Bier / rat ich dir."
Geboren wurde F.W. Bernstein als Fritz Weigle am 4. März 1938 in Göppingen. Nach seinem Abitur 1957 studierte er an der Kunstakademie Stuttgart, wo er Robert Gernhardt kennenlernte. Später wechselte er an die Hochschule der Künste Berlin. Von dort aus nahmen er und Gernhardt die ersten Kontakte zum 1962 gegründeten Satiremagazin "Pardon" auf.
Zusammenarbeit mit Gernhardt und Waechter
Nach ihrer Abschlussprüfung 1964 wurden sie Teil der Redaktion, zu der bereits Chlodwig Poth, Hans Traxler und F.K. Waechter gehörten. Bei "Pardon" war Bernstein zusammen mit Gernhardt und Waechter für die Pardon-Beilage "Welt im Spiegel", kurz WimS, verantwortlich. Sie wurde zu einer Spielwiese für Witz, Nonsens und Ironie. Eine ganze Generation ist damit aufgewachsen.
Die Gruppe dieser fünf Zeichner und der drei Autoren Pit Knorr, Eckhard Henscheid und Bernd Eilert, von denen einige 1979 das Satiremagazin "Titanic" gründeten, wurde unter dem Namen Neue Frankfurter Schule bekannt - in Anlehnung an die berühmte Frankfurter Schule der Philosophen um Theodor W. Adorno und Max Horkheimer.
Der einzige Professor für Karikatur und Bildgeschichte
Bernstein ging neben seiner satirischen Tätigkeit als Lehrer in den Schuldienst. Später war er Akademischer Rat an der Pädagogischen Hochschule Göttingen und dozierte als Gast an der Hochschule für Bildende Kunst Kassel. Stets war er Förderer und Mentor junger Zeichnerinnen und Zeichner. 1984 führte dies zur Berufung auf die weltweit einzige Professur für Karikatur und Bildgeschichte an der Hochschule der Künste Berlin. Von dort aus arbeitete er freischaffend als Zeichner, Karikaturist und Schriftsteller.
Als Pädagoge hat sich Bernstein immer bemüht, die Cartoon-Kunst und die Grafik öffentlich zu fördern. In Kassel gehörte er zu den Gründern des Vereins Caricatura, der sich seit 1984 um die Satire mit vielen Ausstellungen verdient gemacht hat. Das vor zehn Jahren eröffnete Frankfurter Caricatura-Museum besitzt in seiner Sammlung mehr als 3000 Arbeiten von Bernstein. Der Elch - das Wappentier der "Neuen Frankfurter Schule" - steht heute als Skulptur vor dem Caricatura-Museum in Frankfurt.
Zahlreiche Preise
Bernstein wurde mit zahlreichen Preisen geehrt: 2003 mit dem Göttinger Preis für Satire, genannt Göttinger Elch, der nach seinem berühmten Zweizeiler benannt wurde, im gleichen Jahr gemeinsam mit seinen Kollegen der Neuen Frankfurter Schule mit dem Preis der Binding-Kulturstiftung. 2007 erhielt er den Heinrich-Schickhardt-Preis der Stadt Göppingen, 2008 den Wilhelm-Busch-Preis sowie den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 2011 den Deutschen Karikaturenpreis für sein Lebenswerk.
Am 14. März 2018 wurde er mit dem Ludwig-Emil-Grimm-Preis der Stadt Hanau geehrt. Zur Preisverleihung konnte der seit längerem gesundheitlich angeschlagene Bernstein aber nicht mehr anreisen und aus seinen Werken lesen.
Das übernahmen dann seine Freunde, denen Bernstein einen Spruch mit auf den Weg gab: "Ihr Vortrag gibt den Texten Stärke/wie keiner sie vermuten mag/und alle meine kleinen Werke/sind herrlich - wenn ich's Ihnen sag!"
Hartwig R. Blecher Penny Marshall - R.I.P.
Sie machte Karriere als Schauspielerin und als Regisseurin. Jetzt ist Penny Marshall im Alter von 75 Jahren in ihrer Wahlheimat Hollywood verstorben.
Die US-amerikanische Regisseurin und Filmschauspielerin Penny Marshall ist am Montag im Alter von 75 Jahren in ihrem Haus in Hollywood verstorben. Wie unter anderem das "Variety"-Magazin berichtet, starb sie an den Folgen ihrer schweren Diabetes Erkrankung.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "What is is always changin'"

  • Gegründet: 13.02.2013
  • Mitglieder: 15
  • Sichtbarkeit: offen
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