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Dieter Hofer Schauraum in Pasching auf 350 m² vergrößert
Schauraum-Erweiterung mit neuen Produkten. Wir haben die Ausstellungsfläche wesentlich vergrößert und damit Platz für neue Produkte im Bereich Wintergarten, Sommergarten, Terrassenüberdachung, Lamellendach und Beschattung geschaffen. Weiters konnten wir einen Kooperationspartner für eine umfangreiche Gartenmöbel-Ausstellung mit Top-Produkten gewinnen.
Dieter Hofer Wintergarten unbeheizt
Unbeheizte Wintergärten kommen dort zum Einsatz, wo kein zusätzlicher Wohnraum gewünscht oder benötigt wird. Häufig werden unbeheizte Wintergärten als Wind- und Wetterschutz für die bestehende Terrasse konzipiert. Möbel und Dekorationen können nun ganzjährig stehen bleiben und man kann auch mal draussen sitzen, wenn die Witterung nicht ideal ist.In letzter Zeit zeigt sich ein Trend in Richtung möglichst transparenter Konstruktionen (Glasoase, Sommergarten, Saison-Wintergarten etc.). Hier werden Ganzglas-Schiebetüren verwendet, die nicht luftdicht sind, aber einen guten Wind- und Regenschutz bieten.Der unbeheizte Kalt-Wintergarten wird aus nicht oder nur schlecht isolierten Profilen hergstellt, was eine spätere Aufrüstung kaum möglich macht. Außerdem wird als Basis oftmals die vorhandene Terrasse, die meist ebenfalls nicht isoliert ist, verwendet.Soll der Wintergarten später vielleicht doch temperiert werden, muss zumindest eine luftdichte Variante mit Isolierglas gewählt werden. Weiters sollten sie den Boden isolieren, da sie sonst immer kalte Füße bekommen.Die Wintergarten-Konstruktion wird direkt auf das tragfähige Fundament aufgebaut. Die Angleichung des Bodenniveaus, Feuchtigkeits-Isolierung, Installationen, Bodenbeläge etc. sind erst nach Errichtung des Wintergartens einzubringen. Die Außengestaltung (Pflasterung etc.) erfolgt - falls nicht schon vorhanden - ebenfalls erst nach Fertigstellung der Wintergartenarbeiten.
Dieter Hofer Heizung im Wintergarten
Die Bandbreite der Heizsysteme reicht vom konventionellen System (Öl, Gas, Pellets etc.) mit Heizkörpern über die Fußbodenheizung, Bodenkonvektoren, Sockelheizung, elektrische Heizmatte, Infrarotsysteme, Strahlungs-Heizkörper, Kachelofen bis hin zum Heiz-/Klimagerät. Oft wird eine Kombination verschiedener Systeme gewählt, weil ein System alleine nicht immer für alle Anforderungen ausreicht.
Ideal wäre die Anordnung der Heizkörper entlang der Glasfronten als eine Art Warmluftvorhang - in der Praxis oft nur mit Hilfe von Bodenkonvektoren möglich, da normale Heizkörper störend wirken und einen Sicherheitsabstand zum Glas benötigen. Zu beachten ist aber auch hier, dass eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum erreicht werden soll, damit die Bewohner sich wohl fühlen können.
Vorsicht bei der Fußbodenheizung! Sie wird leider immer noch von vielen Heizungsfachleuten als die Universallösung für den Wintergarten empfohlen. Die negativen Auswirkungen dieser Lösung sind häufig geschwollene Beine, weil der Boden sehr stark erwärmt werden muss, damit man auch in höheren Regionen erträgliche Temperaturen erreicht. Kondensat an den Gläsern und Zugluft wegen schlechter Wärmeverteilung sind häufig zu beobachten, weil die einströmende Kälte im Glasbereich nicht optimal erwärmt wird.
Aufgrund der großen Glasflächen ist die Fußbodenheizung niemals als Alleinheizung für einen Glasanbau zu verwenden. Wer keine kalten Füße haben will, der entscheidet sich am besten für eine Fußbodenheizung, um die Bodenfläche angenehm zu temperieren und wählt zusätzlich als eigentliche Raumheizung entweder einen kuscheligen Kachelofen, klassische Heizkörper, Bodenkonvektoren oder ein Heiz-/Klimasystem auf Wärmepumpenbasis, das auch Hitzeprobleme im Sommer und Schwitzwasser in der kühleren Jahreszeit gar nicht erst entstehen lässt.
Um Dachrinnen und Abflüsse eisfrei zu halten und den ungehinderten Ablauf von Schmelzwasser sicherstellen zu können, ist eine Rinnenheizung empfehlenswert. Wenn Abflussrohre oder Rinnen durch Frost beschädigt werden, führt dies in den meisten Fällen zum Eindringen von Feuchtigkeit in die Konstruktion oder gar in den Innenbereich.
Dieter Hofer Wintergarten als Wohnraum oder doch unbeheizt?
Bei meinen zahlreichen Gesprächen mit Wintergarten-Interessenten fällt mir häufig auf, dass viele Hausbesitzer zwar irgendetwas in Richtung Wintergarten planen, in Wahrheit aber oft noch gar nicht wissen, was sie wollen und wie sie dieses Thema anpacken sollen.
Hier meine wichtigsten Tipps aus langjähriger Erfahrung:
Setzen Sie sich zusammen und überlegen Sie, wie das Projekt "Wintergarten" Ihr Leben bereichern soll und was Ihrer Meinung nach dafür notwendig ist.
Soll die bestehende Terrasse übers Jahr gesehen länger nutzbar sein - also lediglich vor Wind und Wetter geschützt werden?
Dafür genügt eine nicht isolierte Überdachung in Kombination mit sehr transparenten Ganzglas Schiebetüren und einem geeigneten Sonnenschutz. Diese Lösungen sind oft rahmenlos und luftdurchlässig, sodass ein ständiger Luftaustausch auch ohne aufwendige Technik erfolgen kann. Derartige Kaltwintergärten, Sommergärten oder auch “Glasoasen” gennannt, benötigen nicht unbedingt ein isoliertes Fundament und können daher relativ einfach und kostengünstig realisiert werden. Eine Beheizung z.B. mittels Infrarot Strahlern ermöglicht eine geplante Veranstaltung auch dann, wenn es eigentlich zu kühl ist und die wärmende Sonne gerade fehlt. Diese "Beheizung" sollte aber wirklich nur die Ausnahme darstellen.
Träumen Sie eher von einem isolierten Wintergarten, den Sie aber nur gelegentlich beheizen möchten?
Bei dieser Lösung sollten Sie in Betracht ziehen, dass auf das bestehende Fundament (Betonplatte) noch eine Wärmedämmung aufgebracht werden muss, da ansonsten eine angenehme Nutzung wiederum auf die Sommermonate beschränkt bleibt. Kalte Füße machen den Aufenthalt im Wintergarten rasch ungemütlich und eine Beheizung kann hier ziemlich kostspielig werden. Für eine vernünftige Konstruktion sollten Sie ein thermisch entkoppeltes Aluminium-System mit einer Isolierverglasung (Standard Ug 1,1 W/m2) wählen, da dieses System auch längere unbeheizte Phasen und Klimaschwankungen unbeschadtet übersteht..
Benötigen oder möchten Sie einen zusätzlichen Raum als echten Wohnraum im Grünen (z.B. Essbereich, Wohnbereich, Arbeitsplatz etc.) – also einen beheizbaren Wintergarten?
Beim beheizbaren Wintergarten auch Wohnwintergarten genannt, sind ein gut wärmegedämmter Boden, ein gut dimensioniertes Heizsystem sowie eine funktionierendes Lüftungs- und Beschattungssystem erforderlich. Der Wohnwintergarten wird so konzipiert, dass Sie sich als Bewohner wirklich jederzeit darin unabhängig von den äußeren Witterungseinflüssen aufhalten können. Diese Lösung ist natürlich dann auch die mit Abstand teuerste Variante – sie bietet aber auch echte Lebensqualität und ist eine Oase der Entspannung!
Weitere Infos finden Sie auf meiner Homepage: http://www.wohnwintergarten.at/
Dieter Hofer Der Wintergarten - Verbindung zwischen Haus und Natur
Ein Wintergarten verändert sowohl Ihr Lebensgefühl als auch die Optik und damit den Wert Ihrer gesamten Liegenschaft. Als Anbau erfüllt ein Wintergarten gleich mehrere Funktionen. Zum einen ist er Wohnraum Erweiterung, die – falls beheizt – ganzjährig nutzbar ist, zum anderen verschmilzt der Übergang zwischen Haus und der umgebenden Natur zu einer Einheit.
Das Ambiente in einem transparenten Anbau sorgt dafür, dass Sie hier die Seele baumeln lassen und dem oft hektischen Alltag entfliehen können – also eine Oase der Ruhe und Entspannung.
Bei meinen vielen Planungsgesprächen im Laufe der Jahre konnte ich immer wieder feststellen, dass manche Menschen eine völlig falsche Vorstellung von einem Wintergarten haben und daher oft auch nicht wissen, was sie eigentlich damit erreichen könnten.
Nach meiner Frage nach den Beweggründen für die Anschaffung eines Wintergartens kommen oft folgende Aussagen:”Wir können die Terrasse zu wenig nutzen”, “Unsere Dachterrasse/Balkon ist undicht und wir müssen sowieso etwas machen”, Wir sitzen gerne draußen, aber der Wind ist oft ein Problem”, “Wir brauchen mehr Wohnfläche”, “Immer wenn wir Besuch haben und auf der Terrasse sitzen wollen, ist das Wetter schlecht” usw.
Natürlich sind das alles durchaus nachvollziehbare Gründe für den Wunsch nach einem Wintergarten, doch die Terrasse kann man mit einer einfacheren Lösung vor Wind und Wetter schützen siehe Glasoase oder Terrassenüberdachung, eine Balkonabdichtung kann man auch anders lösen und Wohnraum ist in traditioneller Bauweise deutlich preiswerter zu realiseren. Warum sollte man sich also wirklich für einen Wintergarten entscheiden?
Die Antwort auf diese Frage geben zahlreiche Wintergartenbesitzer ebenfalls seit Jahren immer und immer wieder: ” Wir sitzen praktisch das ganze Jahr im Garten”, “so viel natürliches Licht ist wunderbar”, “ein Treffpunkt für die ganze Familie”, “wir haben nun ein Esszimmer in der Natur”, “der Wintergarten hat uns eine neue Lebensqualität gebracht”, “das eigentliche Wohnzimmer nutzen wir nur noch wenig”, “ein Ort der Ruhe und Entspannung”, “Der beste und schönste Platz im ganzen Haus”, “Wenn`s draußen nass und kalt ist, genießen wir es besonders”, “wir genießen jede freie Minute im Wintergarten”, “das war die beste Investition meines Lebens” etc.
Genau das ist es, was mir an meinem Job als Wintergarten Experte so viel Freude bereitet – stolze und glückliche Wintergartenbesitzer, die sich einen Traum erfüllt haben, meist ohne vorher genau zu wissen, wie toll das Ergebnis tatsächlich sein wird. Wintergartenplanung ist Vertrauenssache und gehört daher immer in kompetente Hände.

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Über die Gruppe "Wintergarten"

  • Gegründet: 27.10.2011
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