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Wir in Berlin Steglitz - Zehlendorf

Steglitz-Zehlendorf mit speziellem Augenmerk auf die Gemeinde Lankwitz - So schön und grün ist die Gartenstadt Lankwitz - www.lankwitz.info

Jörg Opel Kiez-Fest 2019 in Lankwitz am 01.06.2019
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Kiez-Fest 2019 steht vor der Tür und mit ihm der Marktplatz der Ideen. Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir schon viele interessante Gäste gewinnen können, die eine Themenstunde begleiten. Mehr Infos: https://www.steglitz-lankwitz.de/zukunft_lankwitz_/index.php
Jörg Opel Einladung
Wir, die Reservistenkameradschaft Berlin-Südwest „Flakregiment 12“, laden ein zu einer Gedenkveranstaltung über den
„Zweiten Dreißigjährigen Krieg“ Europa 1914 - 1945
mit Kranzniederlegung am Ehrenmal der Gefallenen des Flakregiments 12 von 1957 und am Ehrenmal der Garde-Train Abteilung am
Sonntag, den 3. Februar 2019
um 11:00 Uhr,
auf dem Gelände der Polizeidirektion 4 in Berlin-Lankwitz, Eiswaldstraße 18
(Ecke Gallwitzallee) ein.
Der Begriff Zweiter Dreißigjähriger Krieg ist ein historiographisches Konzept, das einen chronologischen und inhaltlichen Zusammenhang zwischen Erstem Weltkrieg, Zwischenkriegszeit und Zweitem Weltkrieg behauptet und die Bezeichnung des Dreißigjährigen Krieges des 17. Jahrhunderts aufgreift. Es wird seit Beginn der 1940er Jahre vor allem außerhalb Deutschlands verwendet.
Die Gedenkworte spricht Hauptmann a.D. Wolfgang Böltzig.
Wir bitten um Teilnahmebestätigung und Benennung des Kfz-Kennzeichen für die Zufahrt auf das Polizeigelände
für den Vorstand, Boris Haase
Resi Heitwerth Einladung zur Feature-Lesung in Steglitz am Sa: "Exilschriftstellerinnen der 30er Jahre und Flüchtlinge der Gegenwart erzählen"
"Wir hatten einen Weg gefunden, der hätte über das Meer gehen müssen, aber derjenige, der das organisiert hat, hat gesagt, wenn eine Frau dabei ist, wird er das nicht machen, weil es dann häufig zu Vergewaltigungen kommt."
Gülay, Anfang 20, hat Deutschland erreicht. Bis Ende des Jahres werden mindestens 500.000 Menschen folgen.
Die Feature-Lesung spannt den Bogen von Frauen, die aktuell nach Deutschland geflohen sind hin zu Exil-Schriftstellerinnen, die in den dreißiger Jahren Deutschland verlassen mussten. Untermalt wird die Lesung durch Querflötenmusik mit Stücken von Exil-Komponisten.
Resi Heitwerth hat sich mit zwei türkischen Frauen über ihre ganz persönliche Situation und ihr Leben vor, während und nach der Flucht unterhalten. Diese Originaltöne verbindet sie mit literarischen Texten von bekannten Berliner und Kölner Dichterinnen, die auch ihr Land verlassen haben, allerdings 80 Jahre zuvor.
Die Texte von damals und die Töne von heute werden gegeneinander gestellt, parallelisiert und miteinander verwoben. Zeit, Raum und Kontext verschwinden, wenn die Frauen erzählen:
Vom Einsatz für Meinungsfreiheit, aus dem Gefängnis sowie dem Verlust von Familie, Freunden und Heimat.
"Wie wenig sich verändert hat", denkt man, wenn man Gülay über ihr Leben heute in Köln erzählen hört und noch Irmgard Keuns Tagebuchnotiz über die Schwierigkeiten im Exil der 30er Jahre im Ohr hat.
Die Flucht rettet ihr Leben - damals wie heute. Wirklich frei fühlen sich die meisten nicht.
Trotzdem lässt Gülay sich Lebenswille und Stärke nicht nehmen: "Das Leben, dass das so schwer ist, mache ich mir aber nicht als Fußkette an meinen Fuß dran, dass es mich hindert zu leben."
Schwartzsche Villa, Berlin-Steglitz
Samstag, 22. August 2015, 20 Uhr

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