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Wirtschaft Süd-Ost

Mit der Initiative WIRTSCHAFT Süd-Ost werden die Leistungen des RUN | Gründer- & Servicezentrums auch im XING unterstützt und begleitet.

René Kiem (k)ein Wort mit sieben Siegeln - Digitalisierung
Alles läuft auf Knopfdruck. Alles läuft wie geschmiert! Eine nette Vorstellung mit der sich einige — nicht zwangsläufig alle! — Unternehmen heutzutage gerne schmücken, welche sie auch ganz sicher anstreben — doch mit der Umsetzung des phantasievoll herbei gewünschten Fortschrittes hapert es an vielen Stellen. Da sind plötzlich die Kanten immer noch eckig und der Mittelteil wirkt freudlos flach.
Doch wohin mit dem Megatrend „Digitalisierung“, an dem wahrlich kein gut eingestandenes Unternehmen auf Dauer vorbeizukommen scheint? Eine trügerische Stille kehrt ein und das freche Grinsen der Chefetage lässt auf Strategien schließen, welche eher auf einen Hinauszögerungsprozess als auf einen beherzten Sprung nach ganz weit vorne hindeuten. Aber mal ganz ehrlich: So einfach scheint das mit einer formvollendeten Digitalisierung auch nicht zu sein. Der Staub der letzten Jahrzehnte haftet an der Maschinerie der teils angstbeladenen „Trendhater“ (welche sich als solche natürlich nie und nimmer outen würden!). Dennoch gibt es kein zurück. Druck sowie Wunsch der Verbraucher nach noch mehr „Leichtigkeit“ wachsen, werden demnächst übermächtig. Folge: Ein virtuoser, digitaler Umbau muss her. Ohne Zeitverschiebung. Genau JETZT!
„Sattelt die Bits und Bytes, wir beamen uns nach Digi-Land“
Eine eigene Firmen-Homepage, eine glänzende Präsenz auf Facebook, Twitter und Co.
Jawohl, das ist schön. Doch reicht das in Zeiten wie den unseren überhaupt noch aus, um nachhaltig „fette Beute“ zu machen, einen „großen Fisch“ an die berühmte Angel zu bekommen oder um die geliebte Taube auf dem Hochhausdach zu erreichen? Zur Digitalisierung gehört Mut, aber vor allem auch die eindringliche Einsicht, Arbeitsvorgänge bzw. Arbeitswege zum wertvollen Vorteil des Kunden und des eigenen Unternehmens raffiniert zu verkürzen. Darum darf die Digitalisierung eigentlich in jedem kleinen, mittelgroßen und großen Unternehmen mittel-, kurz- und langfristig gesehen, gerne direkt auf den Kunden und auf ihr stolzes „Imperium“ ausgerichtet sein. Tatsächlich werden Sie zunächst heftigst mit den Achseln zucken und Ihrem Kopf einen Schüttelshake gönnen. Ja, wundern Sie sich ruhig. Fakt ist: CRM-Lösungen, welche sich früher vielleicht oft nur für „die Großen“ lohnten, schwappen seit Neuestem auch zu „den Kleinen“ rüber. Der Löwenanteil an CRM-Lösungen erlaubt eine souveräne Bündelung der wichtigsten Kundeninformationen, zudem verknüpfen sie sich fast wie von Geisterhand geführt mit weiterführenden Programmen. Wie’s funktioniert? Simple clever: Die Cloud macht’s möglich  Das bedeutet: die externe Rechen- und Speicherleistung (zum Beispiel: Fremdserver des Anbieters) werden zielführend genutzt, stehen sozusagen direkt zur Verfügung – und das ganz ohne vorherige, eventuell umständliche Installation auf dem eigenen Firmen-PC. Ein Grund zu großer Freude und Start frei für immensen Tatendrang, denn jetzt ist so viel mehr möglich und so viel mehr drin!
Digitalisierung heute — Verstehen lernen, Mitarbeiter mit einbeziehen, mit „Intern und Extern“ im Reinen sein
KMU’s, welche erste Schritte in die verheißungsvolle „Digitalisierung“ wagen möchten, brauchen eine geübte Hand bzw. einen kompetenten Berater, denn nicht jeder weiß mit dem „In-Wort“ sofort etwas anzufangen. Sicherlich kann sich jeder seinen Teil dazu denken und dass das mondäne Wörtchen „Digitalisierung“ wohl in einer heißen Liebesbeziehung zu den bereits bekannten digitalen Quellen steht — zweifelt wirklich niemand an! Aber, es reicht mitnichten aus, die Materie nur halb zu verstehen. Um die Digitalisierung so richtig effektiv wahrnehmen zu können, müssen wir erst diverse Schnittstellen (interner, aber auch externer Art) auf Herz und Nieren checken. Nur so kommen Sie der Wahrheit näher und wissen zeitgleich, was zu tun ist. Ganz besonders gefragt ist zum Beispiel der Abteilungsleiter, wenn es um die handfeste Dokumentation interner Prozesse geht. Am Steuerrad für externe Ausläufer stehen vorzugsweise die Mitarbeiter, welche in regen Kontakt mit den (potentiellen) Kunden stehen.
Sie sehen, insgesamt ist echte Hand-in-Hand-Arbeit gefragt und dies auf langen Strecken. Erst wenn alle gesammelten Analysen vorliegen — erst wenn alle Mitarbeiter bestens instruiert, in die Materie hervorragend eingearbeitet sind — erst, wenn auch der obersten Chefetage klar ist, dass hier keine planlosen Alleingänge ins Schwarze treffen. Dann und wirklich erst dann, darf die „Zukunftsplanung“ beginnen, der „Digitalisierungsschalter“ voller Überzeugung umgelegt und die „Erkundungs- sowie die Promotions-Tour“ den letzten Schliff erhalten und an den (Neu-)Start gehen.
Also, sagen Sie schon einmal dem wilden Excel- und Word-Dateien-Durcheinander ade, verabschieden Sie sich vom langen „Suchen und Finden der gut versteckten Info-Puzzle-Teile“ und sagen Sie „Hallo“ zu dem fruchtbaren Boden der Digitalisierung, welcher nur noch darauf wartet, Ihnen und Ihrem Unternehmen etwas signifikant Gutes zu tun.
Are you ready fort he next step? “Digitalisierung”—Make future today!
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat und Sie mehr davon lesen möchten, dann besuchen Sie unseren Blog:
http://evelynehett.blogspot.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: r.kiem@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
René Kiem
Fabienne Partsch Gewohnheiten bei der Arbeit+++ Studienteilnehmer/innen gesucht +++ Teilnahmevergütung und Tipps zur Veränderung von Gewohnheiten
Ein Großteil unseres täglichen Verhaltens bei der Arbeit läuft gewohnheitsmäßig und automatisch ab. Haben auch Sie eine typische Gewohnheit, die Sie häufig bei der Arbeit zeigen?
In unserer Studie "Gewohnheiten bei der Arbeit" an der Universität Mannheim untersuchen wir mit Hilfe einer zweiwöchigen Online-Studie arbeitsbezogene Gewohnheiten und was man alternativ tun kann. Dazu suchen wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer, die bereit sind unsere Studie durch ihre Teilnahme zu unterstützen. Teilnehmen können Sie, sofern Sie mindestens 30 Stunden pro Woche arbeiten davon etwa 50% der Arbeitszeit oder mehr am Computer verbringen.
Die kontinuierliche Teilnahme an der Untersuchung wird mit bis zu 50 € vergütet. Darüber hinaus können Sie Ihr eigenes Verhalten und Ihre Gewohnheiten, die Sie bei der Arbeit haben, reflektieren und erhalten wissenschaftlich fundierte Tipps und Tricks, wie die Veränderung von Gewohnheiten gelingen kann.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Melden Sie sich hierfür einfach direkt zur Studienteilnahme an:
https://www.soscisurvey.de/Anmeldung-Gewohnheiten
Weitere Infos finden Sie hier, oder direkt bei der Anmeldung: https://www.soscisurvey.de/Anmeldung-Gewohnheiten/Infoblatt_zur_Teilnahme_IVAA.pdf
Vielen Dank und freundliche Grüße
Fabienne Partsch - im Namen des Forschungsteams der Studie „Gewohnheiten bei der Arbeit“.
Bei Fragen zur Studie können Sie sich unter der E-Mail-Adresse gewohnheit@uni-mannheim.de gerne an mich wenden.
Daniela Lozano Costa Lean/Changemanagement – inkrementeller Wandel mit Weitblick!
Ein wirtschaftlich arbeitendes, gewinnbringendes Unternehmen erlebt notwendige Wandel mit Hilfe von beherzter Kooperation zweier in sich greifender und zusammen übergreifender, Arbeitsweisen. Jene grenzen sich heutzutage recht stark von dem seit über 100 Jahre praktizierten Taylorismus ab, welcher sich beharrlich auf dem Prinzip einer Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen ausruhte. Anhand von laufenden Arbeitsstudien wurde konsequent durch das arbeitsvorbereitende Management festgelegt, wonach zu handeln war. Umsetzung und Wirkung standen hierbei im Mittelpunkt. Detaillierte Vorgaben, exakte Fixierung, höchst genaue, in verschiedene Abschnitte geteilte Arbeitsaufgaben, externe Kontrollen, teils übertriebene Zielvorgaben verbunden mit recht einseitiger Kommunikation stießen immer mehr auf taube Ohren, eher weniger auf fruchtbaren Boden. Dieses einengende „Scheuklappenkonzept“ ging langfristig nicht auf. Stagnation! Nun hieß es neue Ufer beschreiten und Wege finden, welche erheblich offener, zugänglicher und vertretbarer rüber kamen, als der plumpe, milchglasähnliche Taylorismus. Zwischenschritte und eine Art Suchphase folgten, in denen allmählig die Signale der Zeit er- und nicht mehr verkannt wurden. Starre Strukturen fielen in sich zusammen. Ein neuer iterativer Aktionismus sorgte schon bald für frischen Wind.
Umdenken und Veränderung
Auf Engmaschigkeit, Vermutungen, Annahmen basierende agile Methoden sind heutzutage Schnee von gestern. Die dichte, alte Eisschicht zersprang. Sie schaffte Platz für ein Verfahren, welches schlank, souverän, fortschrittlich und problemorientiert, ohne langweiliges Erbsenlesen, „Butter bei die Fisch“ brachte: Lean/Changemanagement! Ein eifriges Gespann, welches rasant Einzug in die Wirtschaftswelt hielt und fortan überzeugte!
Wie funktioniert Lean/Changemanagement?
Das Unmittelbare lässt grüßen. Dies bedeutet, dass zunächst die reine Idee die Feder schwingt.
Dieser Idee folgend werden Kunden/Ersttester für ein schnelles Feedback herangezogen. Längere Vorbereitungszeiten entfallen gänzlich. Kein nervtötendes Getänzel um den heißen Brei. Sie lassen die Kunden vorab von der vorsichtig angerührten Rezeptur kosten. Sie beobachten die Wirkung, schauen noch einmal genauer hin und ergänzen die noch fehlenden Zutaten bis sie die absolute Geschmackssensation erzielt haben. Iteration ist hier besonders wichtig, denn sie schützt nachhaltig und wirksam vor enttäuschenden, langwierigen Rückschritten. Sie fährt Ihren Karren also keineswegs in den Dreck, sondern lotst ihn direkt auf die Pole-Position in Richtung Erfolg.
Dadurch werden viele zeitaufwendige Arbeitsschritte abgekürzt, gar übersprungen zum Wohle des gesamten Unternehmens. Die Miteinbeziehung der Mitarbeiter in diesen Wandlungsprozess, zahlt sich hierbei tausendfach aus.
Um es auf den Punkt zu bringen. Lean/Changemanagement bedeutet:
Durch Experimentieren und Wiederholungen positive Veränderung schaffen
- Verwandeln Sie Ihre Idee in ein Produkt
- Lassen Sie dieses so schnell wie möglich von Kunden testen
- Warten Sie auf das Feedback. Werten Sie die eingehenden Reaktionen aus.
- Reagieren Sie darauf. Das Konzept ist ausgereift und somit durchführbar. Ziel in Sicht!
Das Ergebnis:
- Verschlankung der Produktionsprozesse
- Straffung der Absatzkanäle
- Kosteneinsparung und Freisetzung von Kapital für neue Investitionen
Gesteckte Ziele werden gewinnbringend, weniger imperativ und vollkommen verbraucherfreundlich im Handumdrehen erreicht. Ihr Unternehmen floriert!
Kleiner, „großer“ Anhang:
Ein bereits bestehendes Lean/Changemanagement lässt sich mit wertvollen Zusatz-Methoden aufpeppen.
Herzlich willkommen, Lean Coffee und Culture Hacking. Diese beiden ernstzunehmenden Kandidaten schauen sich Ihr Werk genau an und sorgen durch das Miteinbringen von Abstufungen für eine griffige Veredlung Ihres Vorhabens.
Lean Coffee: Finden Sie in diesem Experiment heraus, wer sich für ein Change interessiert und sich dafür gegebenenfalls stark machen würde. Einladungen (Aushang, E-Mail, via Post, persönlich oder telefonisch) zum Lean Coffee werden gerne wahrgenommen, da diese ein wichtige Gemeinschaftsgefühl symbolisieren und die Motivation innerhalb des Unternehmens erheblich steigern.
Die Methode Culture Hacking bezeichnet die Veränderung der Organisationskultur durch Aktionen - Provozieren des aktuellen, kulturellen Standards bis hin zum Durchbrechen von alten, festgelegten Regeln/Arbeitsweisen.
Lean/Changemanagement in dargestellter Form ist in jeder Hinsicht ein pfiffiger – starker Partner an der Seite Ihres Unternehmens!
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
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Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa
Daniela Lozano Costa Sörwiss ? Was soll das denn bitte sein?
Wenn ein Kunde auf der Service-Hotline eines Unternehmens antelefoniert, meint er oftmals genau diese Gedanken aus den Antworten des mehr oder weniger freundlichen Service-Mitarbeiters herauszuhören: Sörwiss? Hä? Hab ich ja noch nie was von gehört! Und das alles nach mindestens einer halben Stunde musikalisch-nerviger Wartezeit mit den immer gleichen Ansagen: Bitte gedulden Sie sich noch einen Moment. Oder so ähnlich. Aber warum eigentlich soll der Kunde sich auch noch gedulden, wenn das Unternehmen sowieso schon Mist gebaut hat, so dass er von sich aus nachhaken und reklamieren muss? Sörwiss-Wüste kann man da nur antworten.
Nerventerror anstatt Service
Ein Kunde hat ein Anliegen. Mit diesem mehr oder weniger ernstzunehmenden Anliegen möchte er sich an das Unternehmen wenden. Egal wie lächerlich sein Anliegen auch erscheinen mag, das Unternehmen sollte ihn damit immer ernst nehmen. In dem Bewusstsein, dass es die Kunden sind, die jeden Monat für die pünktliche Überweisung der Lohnzahlungen sorgen. Stattdessen wird der Kunde zunächst mal in die Warteschleife geschickt. Wenn er sich bis dahin noch nicht über das Unternehmen geärgert hatte, fängt er spätestens in diesem Moment damit an. Je länger man ihm für seinen Ärger Zeit lässt, desto mehr staut sich natürlich bei ihm an. Das meist wenig unterhaltsame Gedudel in der Warteschleife, das nur ab und zu durch eine Stimme unterbrochen wird, die ihm immer noch mehr Geduld abverlangt, trägt zur Stauung einiges bei. Wenn dann endlich ein Service-Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung auftaucht, muss der Kunde sich wahrscheinlich erst mal Luft machen. Je pampiger dieser Mitarbeiter darauf reagiert, desto mehr Ärger wird dem sich füllenden Staudamm noch zugeführt. Wenn der Kunde großes Glück hat, wird er seine Geschichte gleich beim ersten Gesprächspartner los, meist wird er jedoch nach Angabe seiner Kundennummer und allerhöchstens der halben Geschichte weiter verbunden. Großes Glück, wenn der Kunde jetzt schon beim tatsächlich zuständigen Mitarbeiter landet. Ansonsten muss er seine Kundennummer noch drei bis fünf Mal angeben und seine Geschichte in verschiedener Ausführlichkeit genauso oft nochmal erzählen. Wenn er dann schließlich nach gefühlten zwei Stunden bei einem Mitarbeiter landet, der Hoffnung auf Hilfe verspricht, ist der Staudamm bis zum Anschlag gefüllt. Jetzt reicht ein einziger Tropfen, um den angestauten Ärger zum Überlaufen und die Wut des Kunden zum Ausbruch zu bringen. Eine ganz typische Service-Geschichte, die täglich tausendfach passiert. Das Unternehmen kann nur hoffen, dass der Kunde trotzdem treu bleibt, weil er woanders auch nichts Besseres zu erwarten hat. Ist das nicht der Fall, macht man es dem serviceorientierteren Konkurrenten allzu leicht, die eigenen Kunden abzuwerben.
No Client – No Company
Diese Erkenntnis sollte nicht erst kommen, wenn man tatsächlich schon beinahe kundenlos dasteht. Warum eigentlich sollte man nicht jedes Anliegen des Kunden von vorne herein ernst nehmen? Schließlich ist doch die Kundenzufriedenheit das höchste Gut eines Unternehmens. Und die Unzufriedenheit eines einzigen Kunden kann sich durch Kommunikation bedrohlich fortpflanzen. Das gilt vor allem für regional orientierte Unternehmen. Warum also sollte es so schwierig sein, dem Kunden wohlwollend gegenüberzutreten? Schließlich erwartet ja auch jeder normale Mensch eine freundliche Behandlung an der Fleischtheke im Supermarkt, selbst wenn mal etwas nicht so läuft, wie es sollte. Da setzt auch der Callcenter-Mitarbeiter das Recht auf Reklamation voraus. Warum also sollte das in der Service-Hotline anders sein? Fühlen sich nicht beide Gesprächspartner nach einem angenehmen Gespräch besser als nach dem Austausch von Unfreundlichkeiten? Doch! Also, warum ruft man als Service-Mitarbeiter nicht so in den Wald hinein, wie man erwartet, dass es wieder herauskommt? Natürlich weil der Chef nicht die entsprechenden Anweisungen gegeben hat. Weil dieser die Bedeutung von Kundenzufriedenheit nicht zu kennen scheint oder nicht in der Lage ist, für klare Kommunikation zu sorgen, wenn mal nicht alles glatt läuft. Eine Reklamation ist keine Katastrophe und auch keine Belästigung durch den Kunden, sondern eine Chance auf seine Zufriedenstellung.
CRM – Der Rufer in der Wüste
Fast jedes Unternehmen nützt heutzutage ein CRM-System. Wenn man den üblichen Umgang mit diesen hocheffizienten Programmen überhaupt so nennen kann. Denn oft wird das Potential solcher Datenbanken eben gerade nicht genutzt, um den Kundenservice zu optimieren. Warum muss ein Kunde seine Angaben fünffach machen, wenn sie doch im unternehmensinternen Computersystem gespeichert sind? Eben weil ein vorhandenes CRM nicht optimal genutzt wird. Und weil der Telefonkontakt mit dem Kunden nicht als Visitenkarte des Unternehmens begriffen wird, mit der man völlig gratis für sich und seinen hervorragenden Service werben kann. Die ureigenste Aufgabe eines Mitarbeiters am Telefon sollte doch eigentlich das Zuhören sein. Wenn der anrufende Kunde sich mit seinem Anliegen ernst genommen fühlt und gleich beim ersten Ansprechpartner das Gefühl vermittelt bekommt, man wolle und werde ihm helfen, ist das Problem schon so gut wie gelöst. Warum verzichten Unternehmen auf diese sich von selbst verstehende Banalität und nehmen stattdessen negative Mundpropaganda in Kauf? Service Excellence fängt im Kleinen an und ist auch gar nicht so schwer. Zu schwer für Ihr Unternehmen?
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
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Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
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Daniela Lozano Costa
René Kiem
Service Excellence- DIN SPEC 77224 - Kundenzufriedenheit kulminieren
Lässt sich Kundenzufriedenheit steigern? Und dann noch dynamisch, nachhaltig und messbar? Natürlich - und zwar mit und durch Begeisterung! Für Service, Kunden und durch unsere Service Excellence-Schulung DIN SPEC 77224.
Anhand praxisbezogener Übungen und Beispiele lernen Sie, wie Sie sich dynamisch auf immer stärker steigende und komplexere Kundenanforderungen einstellen und dabei Ihre unverwechselbare Service-Identität entwickeln. Schließlich soll Service nicht nur zufriedenstellen, sondern berühren, begeistern und beflügeln. Sie und Ihre Kunden.
Chancen erkennen, Service Excellence nutzen und Begeisterung entfachen
Der Hintergrund der Service Excellence- DIN SPEC 77224
Service Excellence DIN SPEC 77224 ist keine Norm, auch wenn die Bezeichnung zu dieser Annahme verleiten kann. Es ist vielmehr ein Leitfaden, den Vertreter von rund 20 Unternehmen unterschiedlicher Branchen im Laufe zahlreicher Sitzungen und Treffen erarbeiteten. Ziel war es, produzierenden Unternehmen wie auch jenen der Dienstleistungsbranche einen Rahmen und eine Orientierung an die Hand zu geben, mithilfe derer sie Kundenbegeisterung erreichen können.
Die sieben Säulen von Service Excellence
Ein Ergebnis dieser Treffen war das Festlegen der sieben Säulen der Service Excellence:
✓ Excellence-Verantwortung der Geschäftsleitung
✓ Excellence-Orientierung der Ressourcen
✓ Vermeidung von Fehlern und Verschwendung
✓ Erfassung relevanter Kundenerlebnisse
✓ Kundenbegeisterung durch Service-Innovationen
✓ Messung der Begeisterung und deren Effekte
✓ Wirtschaftlichkeitsanalyse
Service Excellence: Weg vom Papier und rein in die Praxis
Betrachtet man diese sieben Säulen der Service Excellence, wird man schnell an einen bestimmten Punkt angelangen: Schön und gut, was da theoretisch erarbeitet wurde. Nur, wie implementiere ich denn jetzt Service Excellence in mein Unternehmen und in die alltägliche Praxis? Ganz einfach! Mit uns und unserer Schulung! Wir zeigen Ihnen anhand ausgewählter Fallstudien und mithilfe interaktiver Elemente, wie und wo Sie ansetzen müssen, um Service Excellence auch in Ihrem Unternehmen zu etablieren und so Kundenerwartungen:
✓ Richtig und zum richtigen Zeitpunkt verstehen
✓ Im Sinne der Service Excellence interpretieren
✓ In inspirierende und begeisternde Kundenerfahrungen übertragen zu können
Schließlich heißt Service Excellence auch zu verstehen, wie man die wichtige und richtige Balance zwischen Kundenerwartungen und eigenen Dienstleistungen erhält bzw. zugunsten individueller Lösungen noch feiner austariert. Es heißt auch, den eigenen Service zu stärken, eine Service-orientierte Identität aufzubauen und dadurch eine langfristige Kundenbindung und Identifikation mit Ihrem Unternehmen zu erreichen
Seminarinhalte
Im Einzelnen wollen wir u.a. folgende Punkte mit Ihnen erarbeiten
✓ Differenzierung zum Wettbewerb
✓ Kundenzufriedenheit messen und benutzen
✓ Durch Serviceinnovationen Kundenbegeisterung entfachen
✓ Beschwerdemanagement
✓ Grundlagen / 7 Elemente der DIN ISO SPEC 77224 von Service Excellence
✓ Kano Modell zur Kundenzufriedenheit
✓ Vermeidung von Fehlern und Verschwendung
✓ Tools und Methoden
✓ Messbarkeit und Übertragbarkeit von Kundenbegeisterung und ihrer Effekte
✓ Messbarkeit und Erfassen der für Service (Excellence) relevanten Kundenerlebnisse
✓ Praxisbeispiele
✓ Einblick in die DIN ISO 10002 und DIN ISO 9001
Schulungen, Webinare und Termine für 2018 zu den Themen Service, Kundenorientierung, Vertrieb /Beratung, Qualitätsmanagement, Führungskräfteentwicklung, IT, Industrie 4.0 und MES finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Nur für XING Mitglieder sichtbar Bachelor-Studie / Ihr Feedback zählt!
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Ines Stefanie Schüller und ich studiere Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Industrielles Dienstleistungsmanagement an der Hochschule Ruhr West in Mülheim.
Im Rahmen meiner Bachelor-Studie "Die Gewerbesteuer als Einflussfaktor auf die Standortwahl von Personen- und Kapitalgesellschaften - Eine empirische Analyse" suche ich noch freiwillige Geschäftsführer von Personen- oder Kapitalgesellschaften, die an meiner Online-Befragung (maximaler Zeitaufwand von 5 min.) teilnehmen, um eine effiziente Auswertung meiner Studie zu sichern.
Der Fragebogen ist absolut anonym - der Datenschutz wird eingehalten. Des Weiteren werden keine Angaben u.a. zum Namen des Unternehmens, der Mitarbeitern oder des Gewinns abgefragt. Die einzige Klassifizierung, die ich tätige, ist die Größenteilung nach § 267 HGB, die Branche und den Ort Ihrer Betriebsstätte.
Über eine Teilnahme würde ich mich sehr freuen!
Mit freundlichen Grüßen
Ines Stefanie Schüller