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Wirtschaftsförderung regional

Die ökonomische Potenz einer Nation beginnt in der regionalen Wirtschaftskraft. Und immer ist der gesellschaftliche Kontext wichtig.

Fabienne Partsch Gewohnheiten bei der Arbeit+++ Studienteilnehmer/innen gesucht +++ Teilnahmevergütung und Tipps zur Veränderung von Gewohnheiten
Ein Großteil unseres täglichen Verhaltens bei der Arbeit läuft gewohnheitsmäßig und automatisch ab. Haben auch Sie eine typische Gewohnheit, die Sie häufig bei der Arbeit zeigen?
In unserer Studie "Gewohnheiten bei der Arbeit" an der Universität Mannheim untersuchen wir mit Hilfe einer zweiwöchigen Online-Studie arbeitsbezogene Gewohnheiten und was man alternativ tun kann. Dazu suchen wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer, die bereit sind unsere Studie durch ihre Teilnahme zu unterstützen. Teilnehmen können Sie, sofern Sie mindestens 30 Stunden pro Woche arbeiten davon etwa 50% der Arbeitszeit oder mehr am Computer verbringen.
Die kontinuierliche Teilnahme an der Untersuchung wird mit bis zu 50 € vergütet. Darüber hinaus können Sie Ihr eigenes Verhalten und Ihre Gewohnheiten, die Sie bei der Arbeit haben, reflektieren und erhalten wissenschaftlich fundierte Tipps und Tricks, wie die Veränderung von Gewohnheiten gelingen kann.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Melden Sie sich hierfür einfach direkt zur Studienteilnahme an:
https://www.soscisurvey.de/Anmeldung-Gewohnheiten
Weitere Infos finden Sie hier, oder direkt bei der Anmeldung: https://www.soscisurvey.de/Anmeldung-Gewohnheiten/Infoblatt_zur_Teilnahme_IVAA.pdf
Vielen Dank und freundliche Grüße
Fabienne Partsch - im Namen des Forschungsteams der Studie „Gewohnheiten bei der Arbeit“.
Bei Fragen zur Studie können Sie sich unter der E-Mail-Adresse gewohnheit@uni-mannheim.de gerne an mich wenden.
Evelyne Hett „Ich muss mal eben nach Stuttgart“
Nach Stuttgart zu fliegen, ist eigentlich keine große Sache. Es sei denn, irgendwelche Mächte haben sich gegen einen gestellt. Wobei einige dieser Mächte sehr gut beim Namen zu nennen sind.
Ich war pünktlich. Sogar überpünktlich. Deshalb konnte ich mir am Flughafen etwas Zeit lassen. Bis ich in den Flieger, der mich nach Stuttgart bringen sollte, steigen musste, hatte ich noch etwas Zeit. Dann wurde mir noch ein wenig mehr davon geschenkt, denn der Flug verzögerte sich um eine gute Stunde. Warum? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass es so war.
Aus der Stunde Verspätung wurden schnell zwei, dann drei, und ich hatte schon längst keine Lust mehr auf weitere Zeitgeschenke. Immerhin erfuhr ich aber nach einer gefühlten Ewigkeit, dass es am oder im Flugzeug (man weiß so wenig) einen akuten Notfall gegeben hatte. Ob technischer oder medizinischer Natur, erschloss sich mir nicht. Und hat sich, ehrlich gesagt, bis heute nicht erschlossen. Fakt ist jedoch, dass mein Flieger mit einer Verspätung von rund sieben Stunden abhob.
An dieser Stelle sei angemerkt: Ich habe vollstes Verständnis für „akute Notsituationen“, selbst dann, wenn mir nicht mitgeteilt wird, um was es sich dabei konkret handelt. Aber wenn die Kommunikation so mangelhaft ausfällt, wie es in meinem Fall war, dann sinkt dieses Verständnis auf den Nullpunkt.
Immerhin, ich sollte ein paar Gutscheine bekommen, um nicht zu verhungern oder zu verdursten. Deren Einlösung gestaltete sich allerdings extrem schwierig, weil niemand wusste, wie er mit diesen Dingern umgehen sollte, und weil niemand wusste, wen man fragen konnte. Kurzum, ich habe die Gutscheine noch heute und überlege, sie einzurahmen.
Taxi des Wahnsinns!
Irgendwann war ich dann doch noch in Stuttgart angekommen. Etwa sieben Stunden später als geplant, aber was ist schon Zeit? Völlig überbewertet. Auch wenn ich nicht leugnen kann, dass Zeit und meine inzwischen erheblich angestiegene Müdigkeit in einen gewissen Zusammenhang zu bringen sind. Aber egal, jetzt freute ich mich auf mein Hotel, das extra Bettwäsche ohne Daunen für mich bereitgestellt hatte. Das ist keine Kleinigkeit, denn ich bin allergisch, und Daunen führen bei mir nicht zu ein bisschen Schnupfen, sondern können mich im schlimmsten Fall umbringen. Und das ist nicht übertrieben, sondern die tragische Wahrheit.
Als das Taxi vorfuhr und ich einstieg, wurde es merkwürdig. Der Fahrer begrüßte mich im besten Schwäbisch, das ich je gehört hatte und freute sich offenbar über mich als Fahrgast. Zumindest so lange, bis ich ihm mitgeteilt hatte, wohin die Reise gehen soll. In mein zuvor gebuchtes Hotel.
„Das ist aber kein Hotel“, sagte der Taxifahrer.
Ich war verwirrt und sagte: „Doch, schon, ich habe es ja gebucht, ich werde da übernachten und morgen dann frühstücken.“
„Ein Hotel ist das trotzdem nicht“, erwiderte der Mann fordernd. „Das ist so eine Art Tagungshaus, für Fortbildungen und so.“
„Das mag sein“, sagte ich, „aber da ich dort übernachten kann und das Haus alle Anzeichen aufweist, die auch ein Hotel hat, würde ich es als Hotel bezeichnen wollen.“
Nach einer kurzen Pause, ich hatte gehofft, damit sei das Thema durch, sagte der Taxifahrer: „Ich glaube, die sind da gläubig.“
Mir war der Zusammenhang nicht klar, aber ich sagte nichts, wollte die Debatte nicht weiter anheizen. Das brauchte ich allerdings auch nicht, denn der Fahrer fuhr fort: „Christen, oder so. Die Seminare von denen kenn‘ ich nicht. Aber ein Hotel ist es nicht, das könn‘se mir glauben.“
Ich beschloss, genau das zu tun: ihm zu glauben. Daraufhin ebbte das Gespräch ab. An einer roten Ampel sagte der Taxifahrer dann noch „Ein Hotel, dass ich nicht lache!“, aber offensichtlich zu sich selbst. Ich tat so, als hätte ich es nicht gehört.
Die Fahrt endete nicht am Hotel, das angeblich keines war, sondern rund 100 Meter davor. Weiter wollte der Taxifahrer mich nicht bringen. Ich kam mir ein bisschen vor wie in „Shining“ von Stephen King. Oder vielleicht eher „Friedhof der Kuscheltiere“, denn ein Friedhof war tatsächlich in der Nähe.
Endlich schlafen!
Als ich im Hotel (das keines war, wie ich gelernt hatte) ankam, war es bereits 22.45 Uhr, und ich wollte nur noch ins Bett. Doch daraus wurde natürlich nichts, Murphys Gesetz, Sie wissen schon.
Ich nahm meinen Zimmerschlüssel, der hinterlegt worden war, und schlich ins Zimmer, gedanklich schon eingemummelt und leise weg dösend. Dann sah ich sie! Daunenbettwäsche in bester Daunenkultur. Schlagartig war meine Müdigkeit dahin, und der Gedanke breitete sich aus, dass ich so langsam dann auch gleich zum Friedhof rüberlaufen konnte, zumindest Daunen würde es dort nicht geben.
Dummerweise war niemand mehr im Hotel (das ja keines war), und so musste ich improvisieren, suchte mir aus meinem Koffer ein paar Klamotten zusammen, mit denen ich mich spärlich zudeckte, und schlief schließlich erschöpft ein.
Am nächste Morgen war Personal da, und das war untröstlich. Eine Salve von Entschuldigungen prasselte auf mich ein, ich erhielt sofort Allergikerbettwäsche und das Angebot, kostenfrei länger bleiben zu dürfen. Das hatte ich zwar nicht vor, aber immerhin, man war um Schadensbegrenzung bemüht.
Zug um Zug zum nächsten Taxi
Sonntags ging es weiter in Richtung meines eigentlichen Zielortes. Diesmal sollte es der Zug sein, der den Namen Murphy trug. Er konnte, leider, wie man mir mitteilte, nicht fahren, da sich auf der Strecke Personen befanden. So etwas kommt vor, daraus kann man niemandem einen Vorwurf machen. Die alternative Strecke, die mir angeboten wurde, bot mir viel Zeit, um über Gott, Murphy und die Welt nachzudenken. Denn sie sollte rund fünf Stunden dauern. Die ursprüngliche Verbindung hätte mich innerhalb von 90 Minuten ans Ziel gebracht.
Ich fügte mich erneut meinem Schicksal und stieg in den Zug. Der übrigens pünktlich nach etwas mehr als fünf Stunden ankam. Immerhin!
Wieder einmal brauchte ich ein Taxi. Doch um einen merkwürdigen Fahrer musste ich mir keine Gedanken machen, weil ich schnell erfuhr, dass in dem Ort, an dem ich mich jetzt befand, sonntags keine Taxis fuhren. Positiv gestimmt, dachte ich mir, dass ich sowieso schon viel zu lange gesessen habe und machte mich auf den Weg, zu Fuß. Irgendwann kam ich tatsächlich an, ich war an meinem Ziel, und das Erlebnis am Flughafen kam mir vor, als läge es Lichtjahre zurück. Was irgendwie ja sogar stimmt, wenn man genauer drüber nachdenkt.
Das Beste zum Schluss
Ich möchte die Schilderung meiner Reise mit etwas Positivem beschließen. Denn so anstrengend das alles war (ich hoffe, Murphy geht es jetzt auch wieder besser und er ist ausgeschlafen und bereit für sein nächstes Abenteuer), am Ende blieb ich mit einem Lächeln zurück.
Denn das Hotel, das mir die falsche Bettwäsche hingelegt hatte, meldete sich später noch einmal bei mir. Gleich am Montagmorgen klingelte das Telefon, eine nette Stimme sagte mir, dass sie sich persönlich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen wollte. Allein das fand ich rührend und sehr kundenfreundlich. Doch es kam noch besser: Ich bekam einen Hotelgutschein angeboten (obwohl es sich doch angeblich gar nicht um ein Hotel handelte, wie ich gelernt hatte), den ich jederzeit einlösen konnte.
Kurz bevor ich auflegen konnte, sagte die freundliche Stimme noch etwas: „Ach ja, und die Rechnung Ihres Aufenthalts hier, die brauchen Sie nicht zu bezahlen. Fühlen Sie sich bitte von uns eingeladen.“
Murphy war zu diesem Zeitpunkt bereits verschwunden, da bin ich sicher. Denn wäre er noch bei mir gewesen, hätte ich diesen schönen Moment ganz sicher nicht erleben dürfen. Vielleicht war er ja am Flughafen und versuchte, die Gutscheine einzulösen. Ich gehe davon aus, dass er daran scheiterte.
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Herzlichen Gruß
Evelyne Hett
Martin Müller Was haben M.E.H.R. Empfehlungen mit Parship & Co. zu tun?
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Viele Grüße,
Martin Müller