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Wirtschaftsraum Tirol

Treffpunkt für alle die in Tirol arbeiten, hier zu Hause sind, oder sich Tirol auch sonst irgendwie verbunden fühlen.

Daniel Angeloff NEU: Das erste Mal in Tirol - Der Mehr Neukunden Workshop in Innsbruck!
❗ Achtung: An alle Unternehmer, Selbstständige & Marketingleiter, die schnell mehr qualifizierte Neukundenanfragen erhalten & Ihren Umsatz 2019 erheblich steigern wollen!
Wir haben etwas für Euch…
Am 26.01.2019 veranstalten wir in Innsbruck den Mehr Neukunden Power Praxis Workshop, bei dem Du genau lernst wie Du eine Digitale Akquisemaschine für Dein regional tätiges Unternehmen erstellst, um laufend & messbar mehr Neukundenanfragen zu erhalten, den Umsatz 2019 somit erheblich zu steigern und Deine Konkurrenz langfristig abzuhängen!
Klingt interessant? Dann sichere Dir jetzt einen der 30 Plätze für den Mehr Neukunden Power Praxis Workshop in Innsbruck!
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Aber Achtung: Für diese Veranstaltung sind nur 30 Plätze verfügbar!
Sicher Dir also jetzt Dein Ticket, bevor alles ausgebucht ist.
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Britta Tautermann E-Learning Kurs "Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung"
Hallo liebe Gruppenmitglieder!
Im Zuge des neuen Finanzmarkt-Geldwäschegesetzes (FM-GwG) gewinnt die Einhaltung der gesetzlichen Sorgfaltspflichten zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung besondere Bedeutung. Um einer Verletzung dieser Vorschriften und den daraus resultierenden Strafen zuvorzukommen, empfiehlt es sich seine Mitarbeiter zu diesem Thema zu schulen. Eigens dafür hat die Firma E-SEC den E-Learning Kurs „Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung“ entwickelt, der die richtigen Verhaltensweisen anhand praxisrelevanter Beispiele vermittelt.
Beste Grüße aus Innsbruck
Britta Tautermann
Jan Schäfer
Das Thema sollte man ernst nehmen. Ich hatte bereits Besuch von der BH, aber ich war gut vorbereitet.
Jan Schäfer Quo Vadis Marketing: Big Data oder Kreativität oder in Zukunft KI (AI)
Seitdem die Technik das Erheben von riesigen Datenmengen ermöglicht, entflammt immer wieder die Diskussion, welche Bedeutung die Kreativität im Marketing hat. Diejenigen, die sich mehr auf algorithmenbasierte Ergebnisse verlassen denn auf nicht messbare Kreativität, sehen sich in ihrer Haltung durch die Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI oder engl. AI) bestärkt. Alles scheint berechenbar, Big Data macht es möglich. Hat also die Kreativität, die aus dem Impuls entsteht, quasi aus dem Bauch heraus, ausgedient?
Fakt ist, die Vielfalt an kommunikativen Möglichkeiten hat explosionsartig zugenommen. Es wird für Agenturen und auch Unternehmen immer schwieriger, Zielgruppen einzuordnen und über entsprechende Kommunikationskanäle zu erreichen. Alle Bereiche der Kommunikation sind hochdynamisch - und so verhalten sich die Empfänger von Botschaften zunehmend gleich welcher Art: Sie reagieren auf die Dynamik. Wir Menschen sind in unserem gesamten Verhalten zu Hybriden geworden und nicht mehr einer bestimmten Zielgruppe zuzuordnen. Wir sind sowohl als auch. Wir sind analog und digital. Mal kaufen wir etwas, ein anderes Mal ist mieten die bessere Wahl. Algorithmen scheinen dieses Durcheinander an Verhaltensweisen nutzbar zu strukturieren: Wenn ein Konsument Ware A kauft, dann interessiert er sich automatisch für Ware B und schließt C aus. Das ist Schubladendenken auf hohem Niveau. Doch der Mensch ist anders: Wir sind emotionsgetriebene Individuen.
Der Mensch ist kein Abschreibungsobjekt
Dieses zahlenorientierte Denken ist natürlich auch dem Umstand zu verdanken, dass sich mit quantitativen Daten besser rechnen lässt. Ohne Frage ist Kommunikation teuer. Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer verschwendet, das wussten Unternehmer auch schon vor Henry Ford. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist – oder anders gefragt: Wie steht es um den ROI im Marketing? Mit dieser Frage beschäftigen sich unzählige Controller in Unternehmen, die alles im Sinne der Effizienzoptimierung auf den Prüfstand stellen. Der Nutzen einer Maschine lässt sich leicht berechnen. Außerdem stellt sie per se einen Wert dar. Aber Marketing? Die Marktforschung mit ihren unterschiedlichen Messmethoden lieferte bereits vor Big Data zahlenbasierte Aussagen, die rechnerisch in Relation zu Verbraucher und Produkt gesetzt werden konnten.
Aber auch schon zu jenen Zeiten gab es heftige Diskussionen zwischen Zahlenfreaks und Kreativen. Eigentlich bin ich ausgebildeter Marktforscher, erst später entschied ich mich, mich zum strategischen Planer fortzubilden. Diese Diskussionen sind mir also bekannt, weil sie auch in meiner Agentur geführt wurden. Von der kreativen Seite kam oft der Vorwurf: Marktforschung ist der Tod der Kreativität. Diese Behauptung ist nicht unbegründet. Was sagen denn Prozentzahlen aus, wie: „45 % der Befragten mögen Schokoladeneis, 35 % bevorzugen Vanilleeis und für 20 % ist Eis mit Erdbeergeschmack die erste Wahl”? Es wird eine Tendenz beschrieben. Schließlich kann ich aus dieser Aussage nicht ersehen, wie viele Schokoladenliebhaber auch gern Vanille oder Erdbeere essen. Erst durch die Bewertung aller Aussagen und Begleitumstände lassen sich Rückschlüsse mit einer bedingten Validität ziehen. Das verlangt aber viel mehr als die reine mathematische Betrachtung. Ein Beispiel soll das verdeutlichen:
Unerwartete Ereignisse beeinflussen unser Verhalten
Regelmäßig führte mein damaliges Team eine Imageumfrage für einen Energieversorger durch. Drei Jahre hintereinander blieben die Werte der Aussagen fast unverändert. Doch dann gab es eine erhebliche Veränderung bei der Frage „Was ist Ihnen bei Ihrem Stromanbieter wichtig - Sicherheit, Transparenz, Preise, Umwelt, Nähe oder Zuverlässigkeit?“ Statt Preise, Nähe und Zuverlässigkeit standen im betreffenden Jahr Umwelt, Sicherheit und Transparenz im Fokus. Der Vorstand fragte mich, ob es sich hier um einen Rechenfehler handele, da man sich diese Abweichung nicht erklären könne. Aber es stimmte: Äußere Einflüsse führten dazu, dass die Verbraucher andere Prioritäten setzten. Durch die Medien lief, ausgelöst durch einen Störfall, eine Diskussion über Atomstrom. Das hatte direkte Auswirkungen auf die Umfrageergebnisse. Die Folge war, dass gemeinsam mit dem Kunden, der Marktforschung und den Kreativen überlegt wurde, die bisherige Kommunikationslinie zu ändern, und wie das künftig aussehen solle.
Big Data liefert unglaubliche Datenmengen, die noch präzisere Ergebnisse abbilden können. Obwohl entsprechende Software die Auswertung und die Bewertung dieser Daten erleichtern, ist die Grundsatzdebatte die gleiche geblieben. Nach wie vor wird ein wesentlicher Faktor fast vergessen: Der Mensch! Noch immer entscheiden Menschen selber, ob sie eine Information haben wollen oder nicht. Ebenso gilt ungebrochen ein Grundsatz der Kommunikation: Beziehung kommt vor Inhalt. Das bedeutet, wir im Marketing müssen verstehen, wie Konsumenten fühlen, was sie bewegt, wie sie denken und schließlich handeln. Genau das ist aufgrund der hohen Dynamik die Herausforderung.
Auf die Relevanz kommt es an
Natürlich ermöglicht erst die Bewertung von Daten die Festlegung einer Strategie, auf der Content fußt und die dann durch Storytelling lebendig wird. Entscheidend ist dabei die Relevanz für den Konsumenten, da dieser einer unglaublichen Informationsflut ausgesetzt ist. Relevanter Content kann aber nur aufgrund guter Informationen - Insights - und smarten, kreativen Ideen gebildet werden. Schließlich kommt es darauf an, die richtigen Kommunikationskanäle zu wählen, um die Story zum Verbraucher zu bringen.
Es gibt in dieser Diskussion, ob Big Data, Kreativität, off- oder online, kein richtig oder falsch. Es kommt auf den Mix an, darauf, wie dieser zusammengestellt wird, oder besser: zusammengesetzt ist und auf die Kunst der Kommunikation. Der Schlüssel dafür ist der Mensch, das Individuum – und das wird allzu leicht vergessen, auch jetzt, da die Implementierung von KI/AI gerade begonnen hat.
Weitere Beiträge: https://scoopberry.at
Mario Brunnbauer Hotelfotografie
Gäste entscheiden sich anhand stimmungsvoller, charakteristlichen Fotos für eine Unterkunft. Die beste Möglichkeit einem Gast einen Einblick in Ihren Betrieb zu geben, sind authentische und hochwertige Fotos. Sie wecken Emotionen und Begeisterung für Ihren Betrieb.

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Über die Gruppe "Wirtschaftsraum Tirol"

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