Wirtschaftsverband Kopie und MedientechnikWirtschaftsverband Kopie und Medientechnik

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Wir sind motio, das starke Netzwerk von Digitaldruck- und Scan-Dienstleistern: 300 Standorte in Deutschland + Östereich. www.motio-media.de

Das runde Computer-Jubiläum veranlasst das motio-Netzwerk als Branchenverband der Digitaldruck- und Scan-Dienstleister zu einer Würdigung von Konrad Zuse. Zum 80. Jahrestag ruft Geschäftsführer Achim Carius das Lebenswerk des Berliner Erfinders in Erinnerung: “Nicht die Amerikaner waren die Ersten. Google-USA schreibt zwar den Amerikanern die Erfindung in 1946 zu, dies ist aber die Unwahrheit. Google-USA deutet hier die Computer-Geschichte um.” Tatsächlich war es der deutsche Ingenieur Konrad Zuse, der den ersten funktionsfähigen Computer am 12. Mai 1936 in Betrieb nahm, 1941 weltweit das erste Computer-Unternehmen gründete und dies ganz ohne staatlicher Unterstützung.

Prof. Horst Zuse, der Sohn von Konrad Zuse, berichtete 2018 auf der Verbandsveranstaltung “motio-Netzwerktage” in Mainz, wie sein Vater am 12. Mai 1936 in der Kreuzberger Familienwohnung seinen weltweit ersten Computer zum Laufen brachte. Zuse führte auf dem motio-Kongress sogar einen historischen Originalfilm seines Vaters vor. Der verlorene Weltkrieg verhinderte später, da Deutschland wirtschaftlich noch zu schwach war, ihm die nötige staatliche Unterstützung zu gewähren. Hingegen pumpte die US-Regierung nach dem Krieg Milliarden an Dollar in die Rüstungsentwicklung.

Der Wirtschaftsverband Kopie & Medientechnik e.V. verweist heute mit Stolz auf den Auftritt von Prof. Horst Zuse im Rahmen seiner Veranstaltung vor drei Jahren. Nicht nur die Computer-Erfindung von Zuse vor 80 Jahren hat die Branche der einstigen Analog-Drucker, Lichtpauser, Mikroverfilmer und Reprografen hin zu Medien-Dienstleistern mit Digitaldruck- und Scan-Technologie verändert. Auch die Entwicklung des weltweit ersten Plotters gelang Zuse, der seine Innovation 1961 erstmalig auf der Hannover-Messe vorstellte. “Damit ist er für unsere Branche ein herausragendes Vorbild von deutschem sowie europäischem Erfinder- und Unternehmergeist,” so Carius. Mit Plottern sind seit Ende der 1980er Jahre nahezu alle Mitglieder des motio-Netzwerkes ausgestattet.

Zuse startete seine Entwicklungen ursprünglich in Berlin, nach dem 2. Weltkrieg ging er ins hessische Bad Hersfeld. Gewohnt hatte er im nahen Hünfeld bei Fulda, wo heute ein Zuse-Museum mit Original-Rechner- und Plotter-Exponaten existiert. “Zum 80. Jahrestag der Computer-Erfindung durch Konrad Zuse ehren wir als bundesweiter Verband diesen großen Ingenieur, Erfinder, Entwickler und Unternehmer. Seinem 76-jährigem Sohn Prof. Horst Zuse danken wir für den Aufbau einer Zuse-Abteilung im Deutschen Technikmuseum in Berlin, die das Werk seines Vaters in historisch angemessene Dimensionen rückt. Sein Auftritt bei motio wird unvergessen bleiben. Deutschland muss weiterhin ein starkes Erfinder- und Unternehmerland bleiben,” so der Verband der Print- und Scanbranche.

Foto: Prof. Horst Zuse (links) mit Verbandsgeschäftsführer Achim Carius im Berliner Technikmuseum vor einem Original-Rechner von Konrad Zuse.

motio-Mitglied “daten & druck optiplan” (Stuttgart und Böblingen) ist seit Jahren für seine etwas andere, pfiffig-jugendliche Werbeansprache bekannt, die bei kreativen Architektur- und Agenturkunden sowie bei Studenten gut ankommt. Da wurden in einer optiplan-Kampagne schon mal Plotservice-Kunden mit der Überschrift “Da sind Sie Plot, was?” und “Sprechen Sie Plot-Deutsch?” adressiert sowie von “unserem Plot-pourri” gesprochen.

In diesen Tagen setzt das motio-Mitglied seine zielgruppenorientierte Sprache fort und gibt der am Standort Stuttgart neu installierten Abholbox des Herstellers Kern den Namen “DRUCK-SPÄTI”. Seinen Ursprung hat dieser Ausdruck in Berlin, wo sich Läden mit sehr langen Öffnungszeiten als “Späti” bezeichnen.

Mit dem DRUCK-SPÄTI ermöglicht optiplan insbesondere jungen Kunden, ihre Semester- und Abschlussarbeiten “auf den letzten Drucker” abzuholen, auch nachts und am Wochenende. Ebenso wird dieser 24/7-Abholservice von der Stammkundschaft, insbesondere nach Ladenschluss, gerne genutzt.

Nach Klartext in Göttingen bietet somit auch ein südwestdeutsches motio-Mitglied diese Corona-gerechte, kontaktfreie Abholeinrichtung an. Wir empfehlen die sinnvolle Investition ausdrücklich zur Nachahmung.

Der frühere Geschäftsführer des Großformat-Printer- und Scanner-Systeme-Herstellers KIP Heinrich Kannen (52) ist nunmehr Chef des deutschen Großformat-Scanner-Herstellers Cruse. Wir gratulieren ihm hiermit zu seiner neuen Aufgabe.

Jens Becker, der langjährige Geschäftsführer des deutschen Scanner-Herstellers Cruse Spezialmaschinen GmbH in Wachtberg bei Bonn, verlässt diese in Kürze. Zum Nachfolger als Cruse-Chef wurde mit Wirkung zum 15. März 2021 Heinrich Kannen berufen. Kannen war bis zum 31. Dezember 2020 langjähriger Deutschland-Geschäftsführer der KIP Deutschland GmbH. Die amerikanische Muttergesellschaft der KIP hatte ihre Aktivitäten im europäischen Markt stark reduziert, woraufhin Herr Kannen die KIP Deutschland GmbH verließ und eine neue Herausforderung suchte.

Nunmehr tritt Heinrich Kannen in ein Unternehmen ein, dass Zukunftstechnologien herstellt, alles Made in Germany. Das motio-Netzwerk freut sich auf eine Fortsetzung des guten Verhältnisses mit Herrn Kannen in seiner neuen Rolle bei Cruse. Kannen: “Ich freue mich auf meine neue Aufgabe bei Cruse, dem 1979 in Rheinbach gegründeten Unternehmen. Wir entwickeln und produzieren High-End-Scanner für die Erfassung großformatiger Originale in hervorragender Qualität im 2D und 3D-Bereich für allerhöchste Ansprüche. Daher sind wir ein idealer Partner für alle motio-Mitglieder.”

Informationssicherheits-Managementsystem und Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 27001

Donnerstag, 18. März 2021, 15.30 - 17.00 Uhr

Ärgern Sie sich auch, wenn Ihre Teilnahme an Ausschreibungen für Print- und Scan-Arbeiten bereits an der fehlenden DIN ISO-Zertifizierung Ihres Betriebes scheitert? Sind auch Sie frustriert, dass Wettbewerber diese Zertifizierung haben und Sie nicht?

Das motio-Netzwerk hilft Ihnen hinter die Kulissen zu schauen. Wir informieren im Rahmen eines Online-Workshops über die verschiedenen Zertifizierungen, über Inhalte und Kosten.

Weitere Infos zu unserer Veranstaltung:

https://sites.google.com/view/motio-seminar/startseite

In öffentlichen Druck- und Scan-Ausschreibungen wird immer häufiger eine Zertifizierung des Dienstleisters nach DIN ISO 27001 verlangt. Auf Seiten vieler betroffener motio-Mitglieder wächst der Frust, an dieser formalen Hürde immer öfter zu scheitern. Andererseits haben diejenigen motio-Mitglieder, die bereits diese anspruchsvolle Zertifizierung besitzen, ein großes Interesse, dieses Alleinstellungsmerkmal möglichst lange als Abgrenzung zu Mitbewerbern zu halten.

Diese unterschiedlichen Interessenlagen am Markt können und dürfen wir als Verband nicht “regeln”, aber wir können informieren. Daher werden wir in Kürze einen Online-Workshop anbieten, in dem über die verschiedenen Möglichkeiten derartiger Zertifizierungen, den Zeitaufwand und die Kosten informiert wird. Ebenso informieren wir über die Eingangsstufe des verbandseigenen Qualitätsmanagement-Zertifikates (motio-QM) auf Basis des von uns geschaffenen QM-Handbuches. Auch die FMI-Gruppe im motio-Netzwerk hat sich vor einigen Jahren ein FMI-QM-Siegel erarbeitet, nachdem die Scan- und Archivierungsspezialisten zertifiziert werden.

Eine Einladung zu unserer Online-Veranstaltung folgt in den nächsten Tagen.