Wirtschaftsverband Kopie und Medientechnik

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Stephan Brohl
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Wir sind motio, das starke Netzwerk von Digitaldruck- und Scan-Dienstleistern: 300 Standorte in Deutschland + Östereich. www.motio-media.de

Als professioneller Scandienstleister unterstützen Sie Ihre Kunden bei der Digitalisierung verschiedener Akten. Wie wäre es, wenn Sie dabei Zeit gewinnen und Ihre Mitarbeiter entlasten? Ob Personalakten, Patientenakten oder die Tagespost – verschiedenartiger können die Dokumente nicht sein. Für Künstliche Intelligenz ist das kein Problem, denn Trennung, Strukturierung, Entstörung und sogar die Extraktion gewünschter Informationen sowie Bereitstellung sind vollkommen automatisch. Im Webinar erhalten Sie den Überblick, wie das geht: https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_9hHetO4USqe57ccMXvSqGw

Nach 32 Jahren ist Rechtsanwalt Achim Carius zum 31.12.2021 als Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Kopie & Medientechnik e.V. (motio-Netzwerk) ausgeschieden. Der Übergang auf seinen Nachfolger wurde vom Vorstand und allen Beteiligten langfristig vorbereitet. Der Verbandsvorstand freut sich, dass Achim Carius nunmehr in der Rolle eines Beraters dem motio-Netzwerk für verschiedene Verbandsprojekte weiterhin zur Seite steht und bedankt sich gleichzeitig für seine außerordentlich engagierte Mitarbeit.

Zahlreiche Projekte sind mit seinem Namen und seinem persönlichen Einsatz eng verbunden: die Reaktivierung der Verbandsstrukturen in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung unseres Landes ab 1990, die drei internationalen Reprografie-Kongress-Messen in Friedrichshafen am Bodensee in 1991, 1993 und 1995, danach bis 1999 in Berlin, der Aufbau der Föderation europäischer Reprografie-Verbände (Eu-re), deren Geschäftsführer er von 1991 bis 2021 war, der Erwerb einer eigenen Verbandszentrale in Frankfurt am Main im Jahre 1996, die Gründung der go4copy.net-Kooperation in 2003, das 100. Verbandsjubiläum 2013 in Leipzig, die enge Zusammenarbeit mit dem nordamerikanischen Kollegenverband APDSP (ehem. IRgA), die Integration des FMI e.V. in das motio-Netzwerk und die Stärkung der Verbands-Lobbying-Aktivitäten in Politik und bei Behörden. Achim Carius war der erfolgreiche Verbandsmanager zu den Amtszeiten der Vorsitzenden Kurt Baier, Heinrich Haltmeyer, Karl-Heinz Neumann, Heiko Schmalfuß und Wolfgang Leibig.

Zum 1. Januar 2022 hat der Vorstand Raoul Zardeninks (55) zum neuen Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Kopie & Medientechnik e.V. berufen. Raoul Zardeninks ist langjähriger Wegbegleiter des Verbandsgeschehens und bei vielen Mitgliedern seit Jahren bekannt und geschätzt. Bereits Mitte der 1990er Jahre nahm er als studentische Aushilfe an den Reprografie-Kongress-Messen am Bodensee teil, bevor er im Jahr 2001 dauerhaft zur Verbandstochter Reprografie Verlags- und Beratungsgesellschaft mbH wechselte und in das Team der motio-Zentrale eintrat um seither die zahlreichen Verbands-Projekte aktiv mit zu gestalten. Mit Raoul Zardeninks konnte der motio-Vorstand einen mit der Print-, Scan- und Medien-Branche vertrauten und anerkannten Nachfolger von Achim Carius als Geschäftsführer gewinnen.

Raoul Zardeninks und Ute Migdal werden als Team in der motio-Zentrale in Frankfurt am Main allen Mitgliedern als helfende Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Dies ist ein Umbruch im Wirtschaftsverband Kopie & Medientechnik e.V., der aber auch eine gewisse Kontinuität bedeutet. Wie bei den Vorstandswahlen im September 2021 sind bekannte und bewährte Persönlichkeiten in der Verantwortung, die für frischen Wind sorgen werden, aber auch für Stetigkeit stehen und Erfahrung in Ihre Tätigkeit einbringen. Verbandsvorstand und Geschäftsstellen-Team werden gemeinsam in den aktuell schwierigen Zeiten das Verbandsschiff als motio-Netzwerk in eine sichere Zukunft steuern.

„Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem neu aufgestellten Führungsteam aus Vorstand und Geschäftsstelle.“, so motio-Vorsitzender Wolfgang Leibig.

Am Montag, 3.1.2022 haben Wolfgang Leibig, Achim Carius und Raoul Zardeninks lediglich zu dritt auf den Wechsel in der Geschäftsstelle nach den aktuell gültigen Corona-Regeln mit einer kleinen Fotosession angestoßen. Auf Grund der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie kann der Wechsel in der motio-Zentrale nicht durch einen größeren Empfang gewürdigt werden. Achim Carius hat eine entsprechende Verabschiedung sicher verdient. Sobald es die aktuellen Umstände zulassen, wird dies nachgeholt.

Foto (von links): Wolfgang Leibig (Vorsitzender), Raoul Zardeninks, Achim Carius

Achim Carius, Geschäftsführer motio-Netzwerk: “Der weltweite Mangel an elektronischen Komponenten ist die größte Bedrohung für die deutschen Scanner-Produzenten.”

Die deutschen Hersteller von Scan- und Digitalisierungssystemen berichten über einen wahren Boom in 2021, meldet der Branchenverband motio-Netzwerk. So ist der Buchscanner-Hersteller Zeutschel in Tübingen mit der Nachfrage am Markt sehr zufrieden, besonders mit dem zweiten Halbjahr. Den Digitalisierungsschub in Coronazeiten spüre man bei Behörden-, insbesondere bei Bibliotheks- und Archivkunden sehr deutlich. Mitbewerber Image Access in Wuppertal kann sogar auf einen 30%-Stückzahlenanstieg in 2021 verweisen, im Vorjahr waren es bereits 10% gegenüber 2019. Microbox im hessischen Bad Nauheim spricht ebenso von Umsatzsteigerungen und kündigt für das kommende Jahr eine sensationelle neuartige Marktstrategie an. Die Kisters AG in Aachen, größter Lieferant von Contex-Großformatscannern des dänischen Herstellers Global Scanning, berichtet, dass bei ihr aktuell der Scannerverkauf ebenso floriert. Großformat-Scanner-Hersteller SMA in Wölfersheim bei Frankfurt am Main spürt deutliche Umsatzzuwächse besonders am deutschen Markt. Während zu Jahresbeginn noch eine deutliche Zurückhaltung am Markt zu verspüren war, explodierte die Nachfrage ab Frühsommer 2021. “Ein Sommerloch gab es diesmal nicht”, so SMA.

“Allerdings verschweigen die meisten Hersteller ein Problem, den Mangel an verfügbaren Chips”, so Rechtsanwalt Achim Carius, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Kopie & Medientechnik e.V, der unter der Marke motio-Netzwerk auftritt. Der Mangel führe zu Lieferengpässen, die dann schon einmal zu Lieferverzögerungen von einem halben Jahr führen können. Keine Chip-Lieferprobleme hat angeblich Kisters, “alle gängigen Geräte seien ab Lager Aachen lieferbar.” Die Situation kann sich aber bei jedem Hersteller täglich ändern. Wer zu erhöhten Preisen Lieferquellen erschließt oder sich frühzeitig Chips hortete, der ist besser dran. Es gibt auch Scanner-Hersteller in Deutschland, die nicht mehr ihre üblichen Chips einkaufen können. Der Ausweg ist, dass man die Scanner einfach anderen verfügbaren Chips anpasst. Im Jahresbericht 2020 eines internationalen Scanner-Herstellers liest sich die Lage dennoch dramatisch: “Der weltweite Mangel an elektronischen Komponenten ist die größte Bedrohung für das Unternehmen.”

Wir fordern: Werbe- und Informationspost erhalten!

Die in Briefkästen von privaten Haushalten eingeworfene Werbe- und Informationspost soll durch ein sogenanntes „Opt-In“ („Bitte Werbung“-Aufkleber) nahezu verboten werden. Eine halbe Millionen Arbeitsplätze sind in Gefahr. Der aktuelle „Opt-Out“-Hinweis am Briefkasten mit „Bitte keine Werbung“-Aufkleber hat sich bewährt und reicht aus. Ein zukünftiger Aufkleber mit “Bitte Werbung” würde ein aktives Handeln erfordern und daher nur sehr selten am Briefkasten angebracht, was einem Werbeverbot gleich kommen würde. Das motio-Netzwerk stellt sich hinter die Forderung des bvdm, es bei der derzeitigen Regelung zu belassen.

500.000 Beschäftigte sind derzeit in Deutschland an der Herstellung von Werbe- und Informationspost beteiligt – von der Papierproduktion bis zur Zustellung. Damit ist dieser Industriebereich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Es sind die Mitarbeiter in Papierfabriken, bei Papiergroßhändlern, die Beschäftigten in den Druckbetrieben, aber auch Fotografen und Grafiker, die mit ihrem Job ganze Familien ernähren. Wir setzen uns auch für die vielen Verteiler ein, überwiegend 450 € Kräfte. Die Einschränkung der Werbefreiheit trifft besonders Schüler, Studenten und Geringverdiener.

Werbe- und Informationspost stärkt das örtliche Gewerbe und fördert den nachbarschaftlichen Zusammenhalt. Für Millionen Menschen ist sie eine relevante Informationsquelle für Sonderangebote, Dienstleistungen sowie soziale, kulturelle und gemeinnützige Aktivitäten und damit alltäglicher Wegbegleiter.

Die im Wirtschaftsverband Kopie & Medientechnik e.V. (motio-Netzwerk) organisierten inhabergeführten Familienbetriebe des Digitaldruck-Dienstleistungsgewerbes wehren sich gegen die Pläne der Politik zu Abschaffung des Opt-Out-Verfahrens. Der Branchenverband ist mit 250 Standorten in Deutschland vertreten. Vorsitzender Wolfgang Leibig und Geschäftsführer Achim Carius unterstützen die Initiative des Bundesverband Druck & Medien, die sich gegen eine Änderung der Opt-Out-Regel wehrt.

Werbe- und Informationspost ist nachhaltig.

Die Recyclingquote von Druckpapier in Deutschland bei 83,3 Prozent. Daher wird mit dem Werbeverbot kein einziger Baum gerettet. Es wird ganz überwiegend aus Altpapier hergestellt und wird auch wieder zu Altpapier – dem Hauptrohstoff für die erneute Produktion von grafischen Papieren, Verpackungs- und Hygienepapieren. Dank der effizienten Kreislaufwirtschaft liegt die Recyclingquote von Druckpapier in Deutschland bei 83,3 Prozent. Wenn für die Produktion von Papier Frischfasern benötigt werden, stammen diese überwiegend aus Durchforstungsholz und Sägewerksabfällen – nicht aus Stammholz ausgewachsener Bäume, wie häufig behauptet wird. Stammholz ist zu wertvoll für die Papierproduktion und wird vornehmlich zum Bau von Häusern und Möbeln genutzt.

Wikipedia: “Opt-out (engl. to opt out (of), ‚sich gegen etwas zu entscheiden‘) bezeichnet im Permission Marketing ein Verfahren, bei dem Werbung zugesandt wird ... , sofern der Betroffene dem nicht aktiv widersprochen hat. Das Modell bildet den Gegensatz zum Opt-in-Verfahren, bei dem Werbeversand ... eine vorherige Einwilligungserklärung des Betroffenen voraussetzt.”

weitere Infos: www.motio-media.de

3G-Nachweise müssen grundsätzlich täglich räumlich vor Betreten des Betriebes gegenüber dem Arbeitgeber erbracht werden. Eine Ausnahme hiervon gilt, wenn der Arbeitgeber innerhalb der Betriebsräume Tests anbietet.

Der Arbeitgeber muss auf eigene Kosten mindestens zwei Tests je Woche jedem Arbeitnehmer anbieten (z.B. in einer beauftragten externen Arztpraxis) oder im Betrieb zur Verfügung stellen. Das können auch Selbsttests sein, die allerdings unter Aufsicht des Arbeitgebers zu erbringen sind. Tests im Betrieb müssen von einer geeigneten und unterwiesenen Person durchgeführt werden (z.B. reicht eine Teilnahme an einem 45-Min.-Schulungs-Webinar aus). Kosten aller weiteren Tests, die über die mindestens zwei durch den Arbeitgeber finanzierten je Woche hinausgehen, muss der Arbeitnehmer selbst tragen.

Nicht ausreichend ist es, wenn der Arbeitnehmer behauptet, den Selbsttest “heute Morgen bereits zu Hause durchgeführt” zu haben. In diesem Fall kann der Arbeitgeber den Zutritt zum Betrieb verweigern und die Vergütung kürzen. Bei mehrfacher “Hometesting-Behauptung” ist eine Abmahnung, danach eine Kündigung zulässig.

Diese Regeln gelten bundesweit!