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Glück & Sinn im Beruf erfahren? Wie soll das gehen? Diese XING-Gruppe veranstaltet hierzu auch Events. Passende Werbung nur im Marktplatz.

Guido Ernst Hannig "Ein jeder hat seine eigene Art, glücklich zu sein,"
Liebe/r WLS-Netzwerker/in,
ich freue mich schon auf den Donnerstag im Kapellenhof. Das vorerst letzte Mal bewegen wir uns in den Kapellenhof. Danach bewegen wir uns voraussichtlich auf einen Samstag zu. Hierzu planen wir Treffen in einem Kloster im Rhein-Main-Gebiet.
Aber es bleibt weiterhin dabei: Wir bewegen uns, damit wir uns begegnen. Unserem Gegenüber, unserem Selbst und einer inneren Stimme, an die wir glauben. Daher stehen unsere Netzwerk-Treffen unter dem Motto:
„Beweg Dich – dann bewegt sich was!“
Glück im Beruf ist eng mit unseren Motiven verbunden. Motivation heißt Beweggrund. Es kommt vom lateinischen Verb „movere“ (bewegen, antreiben). Daher bewegen wir uns bei unseren Treffen immer auch ein bisschen.
Bisher organisierten wir auch Netzwerk-Wanderungen. Und zuletzt nutzten wir den großen Seminarraum im Kapellenhof für dynamische Formen von Besinnung und Meditation. In der Zukunft will uns unsere Moderatorin Ingrid Bühler dazu stark motivieren. Ich freue mich schon darauf. Und auch andere Netzwerkfreunde (Autoren und Trainer) werden uns innerlich im nächsten Jahr bewegen.
Motivation ist also ein Dreh- und Angelpunkt unserer Netzwerktreffen. Motivforschung spielt ja in vielen Disziplinen eine wichtige Rolle. In unseren Treffen stellen wir uns immer die Frage, welche Motive mit unserem persönlichen/beruflichen Glück in Verbindung stehen. Und daraus entwickeln wir untereinander Verbindung. Wir wollen uns darüber austauschen. Ja bestenfalls entsteht daraus Inspiration und neuer Kontakt.
Nicht in erster Linie Business-Kontakt im Sinne von Kundengewinnung oder Geschäftspartnerschaft. Eher berufliche Verbindung um die eigene innere Bewegungsfähigkeit zu steigern. Auch das ist ein Beitrag zum Glück. Und was Glück für jeden bedeutet ist höchst individuell.
Darum soll es auch kommenden Donnerstag, 25. Oktober ab 18.45 Uhr wieder gehen. Wir sind aktuell 6 WLS-Netzwerker. Das sind nicht viele. In den Raum passen gut 10 bis 20 Netzwerker. Also können gerne noch einige dazukommen. Herzliche Einladung. Einfach hier oben klicken.
Herzlichen Gruß
Guido
Ingrid Bühler
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Ulrich Horender
Hallo Ihr Lieben Netzwerker,
mir ist es leider nicht möglich am Donnerstag zu kommen - ich hatte es vor. Es bewegen sich gerade Dinge - die mich bewegen.
Sofern Interesse besteht - wäre ich gerne bereit an einem Netzwerktreffen - etwas aus meiner Schwertarbeit mitzubringen. Über die Arbeit mit dem Schwert wird sehr viel bewegt - innerlich und äußerlich. Keine Angst - wir kämpfen nicht. Es geht um unsere Haltung - um unser Handeln . Aus einer starken inneren Mitte heraus in Bewegung sein. Die Arbeit mit dem Schwert zentriert, fokussiert und richtet uns neu aus und auf.
Grüße aus dem Herzen
Ulrich
Gabriele Frings Aller Anfang ... liegt in Ihren Schreiberhänden!
„Das Publikum ​nahm die Plätze ein. Herr Müller, der ​Leiter der Abteilung, machte den Anfang. Der Verkaufsleiter Herr Schulz folgte als nächster ...". Und als nächstes folgte ​– ein Gähnen des Lesers. Solch ein Bericht langweilt schon nach ​kürzester Zeit.
Warum? Vielleicht haben Sie's schon bemerkt. Wenn nicht, schauen Sie in meinen neuen Blogartikel:
https://schreibenundleben.com/der-satzanfang-3-magische-tricks-fuer-gute-texte/
Dort erfahren Sie auch, wie Sie verhindern, dass Ihr Leser auf die Rutschbahn in den Schnarchmodus gerät. Außerdem verrate ich Ihnen, wie Sie Schwung und Dynamik in Ihre täglichen Texte bekommen. Und Sie so den Leser für sich gewinnen.
Viel Spaß bei der Lektüre
Dr. Gabriel Frings
Ingrid Bühler Persönlichkeitswachstum
TAGESDIAMANT
Zu einer Persönlichkeit wächst der Mensch heran.
Nur wenn jemand voll und ganz zu sich und dem stehst,
was er tut, werden andere ihn als Persönlichkeit
ansehen, achten und schätzen.
Heutiges Bild von pixabay – http://www.pixabay.com
Sonja Claser Empfehlung: Friedrich Assländer/ Anselm Grün, Spirituell arbeiten
Vor einiger Zeit bin ich über das Buch von Friedrich Assländer und Anselm Grün gestossen und empfehle es hier sehr gern weiter! Nicht nur für die berufliche Neuorientierung, sondern auch, um seine derzeitige Arbeit wieder sinnvoll und nach den eigenen Werten zu gestalten. Sehr lesenswert.
Bianka Maria Seidl
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Bernd Späth Flucht aus dem Job als letzter Ausweg.
Auch wenn es gut gemeint ist: Man kann natürlich nicht für eine andere Person einen Coachingtermin buchen. Nur wenn der/die Betroffene selbst den Wunsch verspürt, etwas zu verändern, macht das Ganze Sinn. Ein einziges Mal in meiner sechzehnjährigen Praxis habe ich mich – wenngleich unwissentlich – auf solch eine Situation eingelassen, als ein Mann mir seinen Lebenspartner Norman schickte, offenbar mit der Maßgabe, sich jetzt gefälligst einmal coachen zu lassen, damit die Partnerschaftsprobleme – die offenbar ausschließlich auf einer Seite verortet wurden – sich lösen sollten. Norman, der in der Partnerschaft zur Unterordnung neigte, hatte den Termin folgsam mit mir vereinbart, lebte nun aber seine Auflehnung in der Coachingsitzung aus, und erst nach einiger Zeit wurde mir klar, dass er das Gespräch in Wirklichkeit niemals gewollt hatte: Es war ein abgehobener Dauermonolog über den „Zustand der Welt“. Dieser mag in der Tat bisweilen beklagenswert sein, im konkreten Fall allerdings hieß es: „Dir sage ich überhaupt nichts, und von mir erzähle ich dir gar nichts!“ – Als ich diese Motivationslage erkannt hatte, sprach ich Norman darauf an, und er stimmte mir lebhaft zu und meinte, ich sollte es „nicht persönlich nehmen“. Tat ich auch nicht. Einvernehmlich beendeten wir das Gespräch vorzeitig. Norman wirkte erleichtert.
Umso erstaunter war ich, als er sich ein halbes Jahr später telefonisch meldete: Frank, sein Lebensgefährte, hatte mitten während der Arbeitszeit sein Büro verlassen und war seit Tagen verschwunden. Norman hatte bereits eine Vermisstenanzeige aufgegeben und war völlig aufgelöst. Er bat um einen Gesprächstermin. – Ich war nicht der Meinung, dass hier etwas zu coachen war, aber ich lud ihn auf eine Tasse Kaffee ein, denn offenbar brauchte er jemanden, mit dem er reden konnte. Frank hatte ich einmal flüchtig kennen gelernt, er schien mir ein maßloser Egozentriker zu sein, der unentwegt Auftritt und Selbstinszenierung brauchte und sehr unruhig wurde, wenn er aus dem Mittelpunkt der allgemeinen Aufmerksamkeit an deren Rand zu rutschen drohte. Wie viele Egozentriker war er der selbstkritischen Reflexion unfähig und verstand sich meisterhaft darauf, anderen – notfalls auch völlig Unbeteiligten – Schuld zuzuweisen. Insgesamt ein hysterisch strukturierter Charakter, kein Zweifel.
Im Gegensatz zum vorhergegangenen Gespräch sprudelte Norman dieses Mal förmlich: Die Partnerschaftsprobleme hatten kulminiert, da Norman mit Franks übersteigerter Eifersucht nicht mehr klarkam. Franks daraus resultierende Gesamtverfassung wiederum hatte sich auf seinen Vertriebsjob ausgewirkt, und er war in den letzten Monaten abgestürzt zum „low performer“, was ihm mehrere Rüffel eingebracht hatte. Er hatte auf altvertraute Weise reagiert und die Schuld ausschließlich bei seiner Vorgesetzten gesehen, die ihm dafür gleich noch eine drübergab. Der Druck in der Partnerschaft und im Job hatte sich gleichermaßen ins Unerträgliche gesteigert. Es lag also die Vermutung nahe, dass Frank unter der akuten Belastung in eine Kurzschlussreaktion verfallen war und die Flucht angetreten hatte. Norman hatte ausgiebig mit Franks Vorgesetzter telefoniert, die sich sehr einsichtig gezeigt und eine ähnliche Vermutung geäußert hatte. – Half aber alles nichts: Frank blieb verschwunden, und so war die Befürchtung eines Suizids nicht mehr ganz von der Hand zu weisen. Umso mehr, als die Polizei erst mal nicht weiterkam: Er und sein Auto blieben verschwunden, und nun machte Norman sich die bittersten Vorwürfe.
Die Geschichte fand eine bizarre Aufklärung: Frank wurde nach dreizehn Tagen in einer kleinen dänischen Pension in der Nähe von Sønderburg von der Polizei geschnappt. Er hatte sich dort vor wenigen Tagen unter falschem Namen eingebucht und sich bizarrerweise als Honiggroßhändler aus Dinslaken ausgegeben, trotz seines Regensburger Kennzeichens. Norman kriegte den Mund nicht mehr zu. Letztlich war Frank der Pensionsinhaberin aufgefallen, weil er auf sie oft seltsam trancehaft wirkte und trotz wiederholter Aufforderung seinen Pass nicht vorgelegt hatte. Sie hatte diesen allerdings mit weiblichem Wissensdrang in einer Schublade gefunden, als sie Franks Zimmer aufräumte, und daraufhin die Polizei verständigt. Frank war täglich sechs-sieben Stunden lang am Meer entlanggelaufen. In der amtlichen Vernehmung konnte er sich nicht erinnern, wie er hierhergekommen war, wo er längs gelaufen war, und er konnte auch keinerlei Angaben zu sich selber machen. Er war offenbar ziellos herumgereist, und man fand Tankrechnungen und Pensionsbelege, mittels derer man eine völlig widersinnige Reiseroute quer durch Deutschland bis nach Dänemark rekonstruierte. Frank schwieg dazu, denn er erinnerte sich an nichts. Anscheinend hatte er teilweise im Auto übernachtet. Norman erzählte mir alles am Telefon, er war verstört.
„Haben Sie denn eine Erklärung für sowas?“
„Paris, Texas.“, sagte ich.
„Was?“
„Wim Wenders, 1984. Grandioser Film. Harry Dean Stanton und Nastassja Kinski.“
„Sind Sie jetzt auch übergeschnappt?“
„Nein“, sagte ich. „Aber der Film beschreibt eine sogenannte ‚dissoziative Fugue‘. Und genau das ist bei Frank passiert.“
„Ja, um Himmels Willen, er ist doch mein Mann! Wird er denn wieder?“
„Ich denke schon.“, sagte ich. „Wenn´s wirklich nur die Fugue ist. – Ist er denn jetzt in Behandlung?“
„Die Polizei hat ihn in die Psychiatrie gesteckt. Entsetzlich!“
„Nein“, widersprach ich. „Er braucht Hilfe. Und da bekommt er sie.“
Dissoziative Fugue (früher: psychogene Fugue) ist ein seltenes Phänomen, aber für die Betroffenen hammerhart. In der Regel ist sie eine Reaktion auf eine extreme psychische Belastungssituation, in der unbewusste Fluchtwünsche durchbrechen. – Unbewusst deshalb, weil der/die Betroffene sich nicht rational zur Flucht entschließt, sondern dabei eher wie im Halbschlaf oder in einer Trance agiert: Es ist ein sinn- und zielloses Getriebensein, Herumirren und bisweilen auch Verbleiben. Die Betroffenen haben die Erinnerung verloren, wer sie sind und wo sie herkommen, und sie wirken verloren. Im Allgemeinen dauert der Zustand einige Tage. Es sind aber auch Fälle bekannt, wo die Betroffenen buchstäbliche eine neue, völlig wesensfremde Identität annahmen. Das kann so weit gehen, dass solche Menschen dann an sozialen Aktivitäten teilnehmen, die früher für sie undenkbar gewesen wären. - Nur ca. 0,2% der Bevölkerung sind von diesem Phänomen betroffen. Übrigens hat auch David Lynch seinen Film „Lost Highway“ als psychogene Fugue definiert.
Was die „retrograde Amnesie“ betrifft, also das rückwärtige Vergessen von Reiseroute, Herkunft, etc., so wird man nicht falsch gehen mit der Annahme, dass es sich um eine Schutzfunktion des psychischen Apparates handelt, der mit der Verarbeitung extremer Erlebnisinhalte massiv überfordert ist und diese ins Unbewusste abschiebt, wo sie nach besten Kräften randalieren. In der Regel ist diese Amnesie durch psychotherapeutische Maßnahmen lösbar. – Natürlich müssen andere Erkrankungen und Beeinflussung durch Drogen oder Medikamente ausgeschlossen werden.
Frank begann in der Psychiatrie nicht nur mit einer Aufarbeitung der jüngsten Geschehnisse, sondern er ging auch erstmalig im Leben die massiven Selbstwertstörungen an, die die tiefere Ursache seiner rasenden Eifersucht gewesen waren. Denn die Eifersüchtigen werden vom Gefühl gequält, per se erst einmal nicht liebenswert zu sein und deshalb ihren „Besitz“ mit allen Mitteln verteidigen zu müssen. Oft bewirken sie damit das Gegenteil. Norman jedenfalls nutzte Franks längeren Klinikaufenthalt, um sich in einigen Sitzungen bei mir mit seiner Tendenz zu Gehorsam und Unterwerfung zu befassen und wirkte danach befreiter. Die Beziehung hielt nicht mehr allzu lange, man trennte sich einvernehmlich. Frank, dem seine Chefin den Posten freigehalten hatte, fühlte sich durch seine Flucht in der Firma zu sehr desavouiert und wechselte in eine neue Position, wo niemand ihn und seine Geschichte kannte.

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Über die Gruppe "Work-Life-Sense - XING Ambassador Community"

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