Zur BAFA-Beratungsförderung-"Förderung unternehmerischen Know-hows"-informiert die Leitstelle b...Zur BAFA-Beratungsförderung-"Förderung unternehmerischen Know-hows"-informiert die Leitstelle beim ZDH

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Die Leitstelle beim ZDH wurde vom BAFA mit der Umsetzung des Programms zur "Förderung unternehmerischen Know-hows" beauftragt.

Guten Tag Herr Werner, hätten Sie vielleicht einen Ansprechpartner im Dortmunder Umfeld für mich, der mir die Verfahrungsabläufe bei der Bafa Förderungsbeantragung mal berichten könnte? ? Ich bin registrierte Bafa-Beraterin. Vorab vielen Dank! Beste Grüße Petra Rengshausen

Guten Morgen Frau Rengshausen, die Frage wäre aus meiner Sicht, wozu Sie die Informationen bzw. einen solchen Erfahrungsbericht benötigen. Planen Sie eine Veranstaltung oder benötigen Sie selbst Informationen. Schönen Tag

Heute fand die im Titel genannte Veranstaltung statt, online, wie es sich derzeit gehört.

Sie war gut strukturiert, lebhaft moderiert, kurzweilig, und nicht zuletzt aufschlussreich. Alle wesentlichen Inhaltspunkte zum Thema "BAFA und Beratungsförderung" wurden klar und mit großer Kompetenz vermittelt.

Ich kann sie nur weiterempfehlen.

Seit Anfang des Jahres führen wir den "Info-Tag" zur Beratungsförderung monatlich durch. Nachdem unsere Veranstaltungen von Januar bis März mehr als ausgebucht waren, sind für die Online-Veranstaltung am 28.04.2021 in der Zeit von 10 Uhr bis 14 Uhr noch Plätze frei. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 40 Personen begrenzt. Bisher liegen uns 29 Anmeldungen vor.

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Internetseite. Bei Fragen stehen wir Ihnen auch am Telefon zur Verfügung.https://www.zdh.de/fachbereiche/gewerbefoerderung/foerderung-der-freiberuflichen-beratung/info-tage-zur-beratungsfoerderung/

Ich bin dabei - wer noch?

Ich frage mich immer was das Folgende genau bedeuten soll:

"Für alle Belege gilt, dass diese nicht gestückelt oder „zusammenkopiert“ anerkannt werden können. Der jeweilige Nachweis bzw. dessen Inhalte müssen erkennbar zusammengehören und auch nach dem Abdecken einzelner Positionen im

Gesamtbild bestehen bleiben. "

Ich frage das im Zusammenhang mit der Behauptung, die ich mal gelesen habe, dass die Zahlung des Beratungshonorars vom Kunden nur komplett getätigt werden dürfte.

Das Merkblatt für 2021 zum Zahlungsnachweis enthält dazu nichts, außer die oben zitierte Passage. Und die ist m.M. nach sehr mehrdeutig formuliert.

Mit bitte um Antwort.

Also mir ist schon klar das das komplette Beratungshonorar vom Kunden vor Einreichung des Verwendungsnachweises gezahlt werden muss. Frage mich halt nur, ob er dies auch in Teilbeträgen machen kann (vor Abgabe des VN). Wäre wirklich komisch, wenn nicht.
Hallo Herr Liller, das antragstellende Unternehmen muss im Rahmen des Verwendungsnachweises die vollständige Bezahlung der Beratungskosten nachweisen. Dieser Nachweis kann durch Vorlage eines oder mehrerer banküblicher Kontoauszüge oder durch Vorlage einer oder mehrerer abgestempelter und unterschriebener Bankbestätigungen erfolgen. Natürlich kann die Bezahlung der Beratungskosten auch in Teilbeträgen erfolgen. Das war und ist grundsätzlich möglich. Nicht relevante Zahlungen auf dem Kontoauszug können darüber hinaus "geschwärzt" werden. Nun zu Ihrer Eingangsfrage: Es muss zweifelsfrei ersichtlich sein, dass die jeweilige Zahlung von dem auf dem Kontoauszug ersichtlichen Konto erfolgte. Ausgeschnittene oder zusammenkopierte Teilfragmente von zum Beispiel unterschiedlichen Kontoauszügen lassen das nicht zu. Ein viel größeres Problem für uns ist allerdings der Kontoauszug an sich. Die Anzahl der Verwendungsnachweise, bei denen kein Kontoauszug eingereicht wird, sondern Umsatzausdrucke, Bildschirmansichten vom Smartphone, Überweisungsausdrucke oder Fotos vom PC-Bildschirm vorgelegt werden, ist in den letzten Monaten deutlich angestiegen. Die Dauer der Verwendungsnachweisprüfung wird aufgrund der dazu notwendigen Anfragen deutlich verlängert. Grüße aus Berlin

Guten Tag in die Gruppe, ich habe ein akutes Anliegen.

Bei der Beratung UIS ist es ja nicht ganz so klar definiert, wann die Beratungsgrundlage der "Wirtschaftlichen Schwierigkeit" erfüllt ist. Habe dazu auf konkrete Nachfrage zur Erläuterung direkt von BAFA die Info erhalten, dass entscheidend ist, wie sich der Verlust an Aktivposten und Eigenkapital entsprechend bemisst. Und es müsse keine Verlust- BWA vorliegen. Das war nachvollziehbar und klar. Nun wurde das Info- Gespräch in der IHK (nur von Einzelperson) einer Klientin vorenthalten, mit der konkreten Begründung, dass die BWA keinen Verlust ausweist.

Hierzu bitte ich einmal um Hilfe. Was gibt es für Erfahrungen, Handhabe usw.?

(Auf Nachfrage bei einem anderen Kollegen der IHK, mit dem ich seit Jahren sehr gut arbeiten kann, gibt es keine Direktive der BAFA an die IHK dazu. Wohl nur mal vor ca. 2 Jahren eine hausinterne Ansage.)

Also: Gibt es etwas wirklich Belastbares, Festgelegtes, Nachlesbares, dass wirklich nur bei Negativergebnis in der BWA eine UIS- Beratung dann möglich ist? Dann ist der Unternehmer ja quasi schon zahlungsunfähig und im Grunde nicht mehr antragsberechtigt. Das ist doch paradox und sicher nicht im Sinne der Richtlinie? Sollte das doch tatsächlich so sein, gibt es dann Erfahrungen, ob die BWA erweitert gestaltet werden kann, z. Bsp. mit Abschreibungen, Tilgung Kapitaldienst etc.?

Das ist sicher sehr komplex und ich freue mich auf Ihr Wissen.

Danke Ihnen für Ihre Unterstützung.

Guten Tag Frau Lange, die Kriterien für Unternehmen in Schwierigkeiten werden sehr gut im Merkblatt des BAFA "Merkblatt Förderung von Unternehmen in Schwierigkeiten" erläutert. Dies finden Sie z.B. auf unserer Internetseite unter https://www.zdh.de//fachbereiche/gewerbefoerderung/foerderung-der-freiberuflichen-beratung/merkblaetter-zur-beratungsfoerderung. Zu Ihrer Frage passt der folgende Abschnitt daraus: "Die jeweiligen betrieblichen Kennzahlen müssen nach den geltenden steuerrechtlichen Vorschriften ermittelt werden. Dies bedeutet, dass zur Berechnung des Verlustes nur die Posten angesetzt werden dürfen, die auch zur Erstellung der G+V oder der Einnahmen-Überschuss-Rechnung angesetzt werden könnten. Darüber hinausgehende Posten wie z.B. Privatentnahmen oder der Unternehmerlohn bleiben daher unberücksichtigt." Ein Erweitern der BWA um kalkulatorische Posten ist demnach nicht zulässig. Das Merkblatt zeigt aber auch eine Alternative zu aktuellen Verlusten auf.: "Auch Unternehmen, die sich zwar nicht aktuell, aber in naher Zukunft wie z.B. aufgrund des Wegfalls eines Großkunden in einer Schieflage befinden werden, können eine Förderung nach den Bedingungen für Unternehmen in Schwierigkeiten erhalten. Hier muss im anzufertigenden Beratungsbericht die Situation mit Planzahlen dargestellt und auch entsprechend erläutert werden." Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage damit beantworten. Mit freundlichen Grüßen Marko Voigt Leitstelle beim ZDH
Vielen Dank, sehr geehrter Herr Voigt, ich kenne ja die Merkblätter auch und eben deshalb meine Anfrage, da zum einen meine Frage sich hier bezieht auf die Aussage "negative BWA" sei ausschlaggebend und ich nicht sehe, dass diese Aussage korrekt im Sinne der Richtlinie ist. Ich habe mal den Teil hier kurz hereinkopiert, entschuldigen Sie bitte, dass das jetzt hier nicht anders ging. Dort ist jedoch von Verlusten die Rede, die entsprechend vorhandenes Kapital übersteigen müssen, also aufgezehrt haben. ich sehe also diese verabsolutierende Aussage " Negativzahl aus EÜR" hier gar nicht als ausschlaggebend an. Das ist doch nicht dasselbe in Bezug auf die Richtlinie/Merkblatt, der Abschnitt, der auch für Freiberufler und Selbständige gilt: "Die jeweiligen betrieblichen Kennzahlen müssen nach den geltenden steuerrechtlichen Vorschriften ermittelt werden. Dies bedeutet, dass zur Berechnung des Verlustes nur die Posten angesetzt werden dürfen, die auch zur Erstellung der G+V oder der Einnahmen-Überschuss-Rechnung angesetzt werden könnten." (völlig okay) "Darüber hinausgehende Posten wie z.B. Privatentnahmen oder der Unternehmerlohn bleiben daher unberücksichtigt. Wohingegen z.B. das Gehalt des angestellten Geschäftsführers angesetzt werden kann." (auch absolut klar) "Folgende Beispiele veranschaulichen die Herkunft der benötigten Kennzahlen. Hierbei ist zu beachten, dass nicht der zuletzt erstellte Abschluss gilt. Die Kennzahlen müssen die aktuelle wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen, dies bedeutet, dass die Zahlen unterjährig aus der Buchhaltung oder z.B. bereits vorhandenen betriebswirtschaftlichen Auswertungen zu ermitteln sind. Anlagevermögen 800 Stammkapital 1.000 Umlaufvermögen 1.000 Rücklagen 100 Kasse 270 Verluste ./. 630 Verbindlichkeiten 1.600 Bilanzsumme 2.070 2.070 Unternehmen in Schwierigkeiten 3 betrieblich angeschaffte, hergestellte oder eingelegte Wirtschaftsgüter 1.800 betriebliche Finanzmittel 270 Fremdmittel ./. 1.600 Verluste ./. 630 Hier kommt für mich die entscheidende Aussage: "In den Beispielen verzehren die Verluste mehr als die Hälfte der Eigenmittel. Eine Antragsberechtigung als Unternehmen in Schwierigkeiten wäre gegeben. " Wenn das so gilt, kann man das doch nicht pauschal gleichsetzen mit der Aussage "Minuszahl auf der BWA bzw. EÜR" Zumal ohnehin nicht auf den letzten Jahresabschluss abgestellt wird, sondern auf die aktuelle Lage! Ich möchte mich nochmals entschuldigen für die Länge etc., und würde mich sehr freuen, wenn Sie mir dazu noch einmal einen Kommentar geben möchten. Herzliche Grüße Martina Lange
Leitstelle für freiberufliche Beratung beim ZDH

Die Leitstelle für freiberufliche Beratung beim ZDH wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit der Abwicklung des Programms zur "Förderung unternehmerischen Know-hows" beauftragt.

Die Leitstelle informiert über die Förderung, berät die am Beratungsprozess Beteiligten, prüft die Einhaltung der Fördervoraussetzungen und hilft den Antragstellern, die Anträge gegebenenfalls zu ergänzen. Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft aller Wirtschaftsbereiche und Angehörige der Freien Berufe können über die Leitstelle ihren Antrag auf Förderung einer Unternehmensberatung stellen.

Zur Information über Änderungen und Neuerungen im Rahmen der Förderung veranstaltet die Leitstelle alljährlich das "Berater-Forum", zu dem Berater und Beratungsunternehmen herzlich eingeladen sind. Zusätzlich, um Ihnen alle aktuellen Informationen zur Förderung zur Verfügung zu stellen, versendet die Leitstelle beim ZDH den Newsletter "Berater-Informationen" per E-Mail.

Ihren Fragen, Wünschen oder Anregungen stehen wir offen gegenüber. Mit dem Newsletter der Leitstelle sind Sie immer aktuell informiert.
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Startseite: "Beraten und Fördern"
Themen: "Gewerbeförderung"

Das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.