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ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013

Zukunftswerkstätten ermöglichen wegweisende Partizipation. Wir laden ein zu Austausch und Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis.

Nur für XING Mitglieder sichtbar Nachhaltige Zukunftswerkstatt

>Nachtrag: Die ZukunftsWerkstatt im Paulusviertel war äußerst erfolgreich durch sehr engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Inzwischen gab es drei Nachtreffen. Zwei der vier Arbeitsgruppen, die sich aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Zukunftswerkstatt rekrutieren und dazu gewonnene Anwohner des Paulusviertels waren inzwischen mit ihren Projekten erfolgreich, die anderen beiden stehen in den Startlöchern... Einen Erfahrungsbericht können Interessierte hier nachlesen: https://sz-recklinghausen.awoweb.de/node/13321.
Stephan G. Geffers April 2019 (Frankfurt/M.) "Geld und Werte" Zukunftswerkstätten-Jahrestreffen-Planung
Heute, 29. Juni 2018, hat mit einer Telefonkonferenz die Planung des kommenden, 33. Jahrestreffen von Zukunftswerkstätten begonnen. Erste Eckpunkte sind:

>>Thema:

Geld und Werte - auf dem Weg zu einer solidarischen Ökonomie, so könnte etwa das Motto des kommenden Jahres lauten. Stichworte, die im Gespräch auch fielen: Grundeinkommen - Arbeiten in der Zukunft - Agiles Wirtschaften - re-inventing organisations - Geldwirtschaft - Arbeit 4.0 - social entrepreneurship - lokal vs. global wirtschaften/handeln - sozial-ökologische Nachhaltigkeit - neue Werte schaffen - "money makes the world go round" (Liza Minnelli und Joel Grey: http://www.youtube.com/watch?v=PIAXG_QcQNU ).
Ausgangspunkt für das Thema sind die Stichworte, die in der Friedensburg Schlaining beim diesjährigen Jahrestreffen genannt und von Katha Bluhm gekonnt visualisiert wurden (siehe nachfolgendes Bild).
Weitere Stichworte der Auseinandersetzung können sein: Gemeinwesenorientiertes Wirtschaften, Freiwirtschaft, Regionalgeld, Komplementärwährung, Geldreform, Konsumverzicht, Tauschringe, Mikrokredite...

>>Termin:

Beginn am Sonntagnachmittag 28. April 2019 (letzter Tag der Osterferien in zehn deutschen Bundesländern). Ende am Mittwochmittag 1. Mai 2019 (Tag der Arbeit).
Änderungen sind möglich, je nach Auslastung des noch zu findenden Tagungshauses.

>>Ort:

Frankfurt/Main, mit Wortwitz auch Bankfurt oder Krankfurt genannt - so karikierte es der Karikaturist Gerhard Seyfried, der sich einen Namen als Chronist der links-alternativen Szene machte: http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Seyfried

>>Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

Die Einladung soll wieder offen sein für Menschen, die noch nicht mit dem Netzwerk verbunden sind und die sich über das Thema angesprochen fühlen. Eingeladen sind natürlich Moderatorinnen und Moderatoren von Zukunftswerkstätten ebenso wie diejenigen, die mit anderen Methoden Partizipationsprozesse gestalten. Bitte weiterempfehlen und den Kreis erweitern - besonders um junge Leute und internationale Kräfte.

>>Team:

Das Vorbereitungsteam wird sich noch bilden und bleibt offen für Anregungen und Hinweise. Im Kern arbeiten Petra Eickhoff aus Köln http://www.part-o.de und Helmut Peters aus Recklinghausen http://www.komm-hpeters.de zusammen. Wer will sich anschließen?
Wolfgang Goede
Danke, lieber Stephan, für dieses wichtige Update. Vom 2018-Treffen auf der Friedensburg habe ich viel Gutes gehört. Leider bin ich wegen meiner häufigen Aufenthalte in Kolumbien ein wenig ins Off gedriftet.
Hier spielt auch mein neuer Science Thriller "Alpha Deus": Ob Künstliche Intelligenz KI, ein aktuelles Reizthema in der öffentlichen Diskussion, dem Menschen ein stabileres ethisches Gerüst einziehen könnte?!
Provokativ, aber diskutabel, mit bedenkenswerten Pro- und Contra-Argumenten, unlängst von Fritz Letsch in Radio Lora "Gegensprechanlage" aufgegriffen, vielleicht ein Beitrag zu Zukunftswerkstatt 2019 "Krankfurt", siehe auch Links zu Alpha Deus -->
Stephan G. Geffers 29.04.17 (Walberberg) Ermutigung für gerechte Lebensstile – Das Miteinander im Mittelpunkt
Workshop A (vormittags) - Welchen Sichtweisen auf "Wohnen|Leben|Arbeiten" werden die Teilnehmenden auf dem LernOrt Zukunft begegnen? Impulse aus der Praxis von Martin Herrndorf aus Köln ("Tag des guten Lebens" und "Colabor") und von Sabine H. Weineck aus Karlsruhe ("Architektur und Gestaltung"). Moderation: Peter Mlczoch aus Wien (Architektur, Stadterneuerung und Gebietsbetreuung).

>>Hintergrund: Am Samstag 29. April lebt das Zukunftswerkstätten-Jahrestreffens 2017 in besonderer Weise von acht Impulsen zum Thema "Leben Wohnen Arbeiten sinnhaft gestalten". Jeweils zwei Impulsgeber*innen, ein*e Moderator*in und etwa 25 Teilnehmende werden in einem 90-minütigen Workshop zusammenarbeiten, um unterschiedliche Herangehensweisen zu verstehen, miteinander zu vertiefen und nach gemeinsamen Antworten Ausschau zu halten. Hier werden einige Haltungen und Erfahrungen vorab skizziert, um vor Ort eine bewusste Entscheidung treffen zu können zur Teilnahme an zwei (!) der vier Workshops. Workshop A und B finden parallel am Vormittag ab 10:30 Uhr, Workshop C und D parallel am Nachmittag ab 15:00 Uhr statt. Alles wird gemeinsam ab 17:00 Uhr ausgewertet.
Befragt zu seinen Leitlinien, schrieb Martin Herrndorf: Wir müssen konsequent und kleinschrittig die Alternativen ausbauen, die wir als "Bausteine" für das gute Leben und langfristig tragfähige und gerechte Lebensstile brauchen. Diese Schritte müssen konkret, erfahrbar und positiv besetzt sein, sie müssen eine Ermutigungs- und Ermächtigungsgefühl produzieren und die Möglichkeitsräume zu erweitern, gedanklich und physisch. Der "Tag des guten Lebens“ erprobt neue Mobilität und neues Miteinander in einem Stadtteil und fokussiert an einem Tag. Dies rettet die Welt nicht, aber gibt ein Gefühl von Ermutigung und Ermächtigung und neue Möglichkeitsräume.
Befragt zu ihren Leitlinien, schrieb Sabine H. Weineck: Auf der Suche nach neuen Wohnformen haben sich die Wohnprojekte als eine reale Quelle für Vielfalt und Gemeinschaftsleben herausgestellt. Mit einer entwickelten Dialogkultur können die Themen, Nähe und Distanz, privat und öffentlich, Möglichkeiten und Grenzen, gemeinsam erarbeitet und im Vorfeld der Planung verbindlich mit dem gewählten Architekten kommuniziert werden. Dieser Prozess muss moderiert werden. So wird gewährleistet, dass die Ziele tatsächlich in die Ergebnisse des gemeinsam geplanten Gebäudes einfließen und die spätere Raumnutzung und -gestaltung für eine (im besten Fall ungewöhnliche) Umsetzung in der Architektursprache sorgt.
Befragt zu gesellschaflichen und politischen Perspektiven, schrieb Martin Herrndorf: Mittelfristig geht es dann darum, Bausteine und Insellösungen zu verknüpfen, erworbene Fähigkeiten, zum Beispiel in der Selbstorganisation, auf andere Bereiche zu übertragen und die erfolgreich umgesetzten Lösungen als Plattformen für größere Initiativen zu nutzen. Beim Tag des guten Lebens bieten wir zahlreichen Projekten eine Plattform, verknüpfen Anwohner, halten im Nachhinein in den Vierteln den Austausch am Leben. Im Colabor haben wir einen intensiven Austausch mit anderen Unternehmen, mit der Politik etc. Es gibt durchaus Interesse, nach neuen, auch kleinen, Lösungsansätzen sowie nach einer „Ermöglichungskultur“ zu suchen und dies in größere Systemzusammenhänge einzubauen.
Befragt zu gesellschaflichen und politischen Perspektiven, schrieb Sabine H. Weineck: Gesellschaftlich sind wir in der „Ich-Demokratie“ gelandet – müssen jedoch wieder in die „Wir-Demokratie“ zurückfinden, wenn wir in Zukunft weiterhin kulturelle Vielfalt, freies Denken und soziales Handeln als lebenswerte politische Ziele verfolgen wollen. Aus diesem Gedanken heraus beschreiten Wohnprojekte einen Weg, der das Miteinander in den Mittelpunkt des Geschehens stellt, Partizipation als unmittelbares Erleben von Aktivität aufzeigt und das reale „Produkt“ Haus als innovatives Element das Umfeld positiv prägen kann. Gemeinsam ein Haus zu planen und zu bauen hat das Poten­tial, um Eigenschaften wie Verbindlichkeit, Verantwortung und Vertrauen wieder mit Inhalten zu füllen und so­mit einen wertvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung zu leisten.

>>Zu welchen Gedanken regt das an? Welche Verbindungen gibt es zu eigenen Beobachtungen und Gefühlen, zum eigenen Handeln? Ich lade herzlich ein, sich in die Themen zu vertiefen, Kommentare zu hinterlassen und eigene Anknüpfungen zu ergänzen.
Mehr zu Martin Herrndorf, dem Tag des guten Lebens und dem Colabor Raum für Nachhaltigkeit: http://www.colabor-koeln.de und http://www.tagdesgutenlebens.de
Mehr zu Sabine H. Weineck und ihrem Büro "Archtiktur und Gestaltung": http://www.architekturundgestaltung.de
Mehr zu Peter Mlczoch (Moderator des Workshops A) und seinem Büro "Mann & Mlczoch Architekten": http://www.mann-mlczoch.com
Informationen zu den Workshops B, C und D folgen in Kürze.
Stephan G. Geffers
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>>Beim "Tag des guten Lebens" gehören die Straßen eines ganzen Kölner Stadtteils für einen Tag den Anwohnern und Vereinen. Die Bürgerinitiative Agora Köln ermöglicht seit 2013 den Bewohnern jeweils eines Viertels, ihren Stadtteil einen Tag lang so zu gestalten, wie sie ihn sich wünschen und setzt damit ein Zeichen für den Wandel in Köln.

http://www.tagdesgutenlebens.de/
Am kommenden Samstag 1. Juli 2018 ist es wieder soweit. Diesmal wird im Viertel zwischen Eigelsteintorburg und Agneskirche das Leben von Anwohnerinnen und Anwohnern, Initiativen, Aktionsgruppen, Künstlerinnen und Künstlern auf die Straße geholt - der Autoverkehr bleibt draußen. Urbanes Leben und urbanes Lernen, lebendige Nachbarschaft, gestärktes Umweltbewusstsein und zivilgesellschaftliches Engagement "zum Anfassen".
Herzliche Einladung, dabei zu sein. Anreise über U-Bahnhof Ebertplatz (U12, U15, U16, U18) oder S-Bahnhof Hansaring (S6, S11, S12, S13, RB25).

>>Der Tag des guten Lebens ist ein autofreier Sonntag und lädt alle KölnerInnen ein, den Stadt-Raum neu zu erleben und selbst zu gestalten. Am Tag des guten Lebens können Nachbarn und Anwohner*innen die Straßen mit verschiedensten Aktionen selbst gestalten. Zudem gibt es Aktionen von Gruppen und Vereinen von außerhalb des Veedels und vom Veranstalter selbst. Der Tag des guten Lebens wurde von Davide Brocchi 2012 initiiert. Der Tag fand 2013 und 2014 in Köln-Ehrenfeld, 2015 in Köln-Sülz sowie 2017 in Köln-Deutz statt. Mit jeweils über 200 Aktionen und bis zu 140.000 Besucherinnen und Besuchern.

http://www.agorakoeln.de
Martin Herrndorf, Teilnehmer des Zukunftswerkstätten-Jahrestreffens 2017 in Bornheim-Walberberg, ist treibende Kraft in der Koordination dieses erfolgreichen Projekts. Das nachfolgende Foto zeigt ihn bei der Projektvorstellung auf dem Jahrestreffen "LernOrt Zukunft" am 29. April 2017.
Stephan G. Geffers Waltrop/Ruhrgebiet (23.06.2018): Zukunftswerkstatt Familienfreundliche Kommune
„Familie.Zukunft.Waltrop gemeinsam weiter familienfreundlich gestalten“:
Unter diesem Motto wird am Samstag, den 23. Juni 2018 ganztätig von 9.30 bis 16.30 Uhr eine Zukunftswerkstatt in der Stadthalle Waltrop (Raiffeisenplatz 1, 45731 Waltrop) stattfinden.
Eine breite Öffentlichkeit soll mit Politik, Verwaltung, Institutionen und Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Im Mittelpunkt steht, Vertrauen aufzubauen, neue Ideen einzubeziehen und real umsetzbare Pläne zu entwerfen, die das Zusammenleben in Waltrop bereichern.
Arbeit, Bildung, Engagement, Freizeit, Integration, Kultur, Stadtplanung, Umwelt: Alle Bereiche sorgen gemeinsam für eine gute Zukunft in Waltrop. Die Teilnehmer sollen gemeinsam entwickeln, was für die Weiterentwicklung der Familienfreundlichkeit in Waltrop nötig und möglich ist.
Dies geschieht nicht vom Podium aus, sondern an thematisch vorbereiteten Arbeitstischen mit allen Teilnehmenden auf Augenhöhe in einer Zukunftswerkstatt. Die thematischen Arbeitsphasen der Veranstaltung: 1. So ist es in Waltrop, 2. Das ist unsere Zukunft, 3. Chancen, die wir nutzen wollen, 4. So wird etwas daraus. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung im Fachbereich Jugend, Soziales und Schule der Stadverwaltung: http://www.waltrop.de/Inhalte/Ueber_Waltrop/Familiengerechte_Kommune.asp
Stadtportrait von Waltrop: http://www.de.wikipedia.org/wiki/Waltrop
Konzeption und Moderation der Zukunftswerkstatt: parto gUG Köln - Partizipation und Organisationsentwicklung http://www.part-o.de
Stephan G. Geffers
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Mathias Fechter Mehr Dialog wagen! Unser Plädoyer für eine andere Form der öffentlichen Verständigung
Es geht darum, öffentliche Räume zu schaffen, in denen soziale und kulturelle Erfahrungen öffentlich werden dürfen und müssen, ohne dass daraus sofort eine politische Meinung und Position werden muss. Erfahrungen müssen in einer pluralen Gesellschaft erst geteilt werden, bevor sie zu einem Konsens führen und schließlich politisch umgesetzt werden.
https://www.politik-kommunikation.de/ressorts/artikel/mehr-dialog-wagen-2089116953

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Über die Gruppe "ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013"

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