Probleme beim Einloggen

ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013

Zukunftswerkstätten ermöglichen wegweisende Partizipation. Wir laden ein zu Austausch und Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis.

Nur für XING Mitglieder sichtbar Recklinghausen - Januar 2018 - Leben, Wohnen, Arbeiten im Quartier - Zukunftswerkstatt im Paulusviertel
Das Projekt "Wir im Paulusviertel" veranstaltet am Samstag, 27. Januar 2018 eine Zukunftswerkstatt. Moderation: Helmut Peters, Komm Recklinghausen http://www.komm-hpeters.de. Unterstützer ist der Kreis Recklinghausen im Rahmen des Wettbewerbs "Zukunftsstadt https://www.waz.de/staedte/gladbeck/kreis-recklinghausen-will-deutsche-zukunftsstadt-werden-id211680823.html", einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Leben, Wohnen, Arbeiten im Quartier - wie will ich die Zukunft 2030+ in meinem Quartier gestalten. Aufgerufen sind Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier, Projektmachende, Bürgerinnen und Bürger aus Recklinghausen - "ihr Paulusviertel" mitzugestalten.
Nachtrag: Die ZukunftsWerkstatt im Paulusviertel war äußerst erfolgreich durch sehr engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Inzwischen gab es zwei Nachtreffen, auf denen die konkreten weiteren Schritte besprochen wurden. Es wird einen mobilen Klöntisch geben, ein Bistro erweitert sich, es entwickelt sich ein Quartiersgarten und ein Stadtteilmagazin entsteht!
Xing logo 18 ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013 Newsletter zu "Brücken bauen - Frieden schaffen" (April/Mai 2018)
Antonia Coffey aus Wien schreibt zum Stand der Vorbereitungen des Jahrestreffens von Zukunftswerkstätten ZW2018: Planung einer Poster-Session, Gedenkstätten-Exkursion, mitzubringendes Friedenssymbol, Fest in den Mai, E-Mail-Verteiler und Anmeldeschluss:

>>Liebe Kollegin, lieber Kollege!
>>In 32 Tagen ist es so weit! Wir sehen uns auf der Friedensburg Schlaining zum 32. Jahrestreffen der Zukunftswerkstatt-ModeratorInnen!
>>Unsere Vorbereitungen kommen in die Endphase. Das detaillierte Programm kannst Du auf der Homepage herunter laden http://zw2018.coffey.at/new-index/
>>Achtung hier einige Zusatzinformationen:
>>Es gibt die Möglichkeit für eine Poster-Session am Samstagabend, wenn du die TeilnehmerInnen über deine Projekte oder dir wichtige Themen informieren möchtest. Bitte melde deine Poster vorher bei uns an, damit wir genügend Pinwände besorgen können.
>>Bitte gib uns noch Rückmeldung dazu, ob du am Montag 30. April 2018 an der Exkursion zur Gedenkstätte Rechnitz http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/gedenkstaetten-rundbrief/rundbrief/news/die_gedenkstaette_kreuzstadl_in_rechnitz/ mitkommen wirst (es fallen keine zusätzlichen Kosten an).
>>Bitte bringe einen Gegenstand oder einen Text, oder ein Bild (des Gegenstandes) mit, der für Dich "Frieden" symbolisiert. http://de.wikipedia.org/wiki/Friedenszeichen Achtung: Der Gegenstand oder das Bild davon soll am Ende des Treffens verschenkt werden!
>>Das Fest am Montagabend lebt davon, was wir alle beitragen! Wenn Du also eine Idee dazu hast, zum Beispiel einen musikalischen Programmpunkt beisteuern möchtest, einen Gruppentanz mit uns machen möchtest oder uns deine Lieblings CD vorspielen, es ist alles herzlich willkommen. Bring es einfach mit!
>>Wir beabsichtigen, die E-Mail-Adressen der Teilnehmenden an alle zu verschicken, damit Ihr eventuell Mitfahrgelegenheiten oder eine gemeinsame Anreise organisieren könnt. Wenn jemand seine E-Mail nicht auf diesem Weg teilen möchte, gebt uns bitte Bescheid.
>>Wir möchten nochmals darauf hnweisen, dass der Veranstaltungsort leider nicht barrierefrei ist. Wenn Du diesbezügliche Anforderungen hast, nimm bitte Kontakt mit uns auf, wir versuchen, eine Lösung zu finden.
>>Wir freuen uns auf Dich!
>>Das Orga-Team
>>
>>P.S. Wenn Du noch jemanden kennst, der/die Lust hat an unserem Treffen teilzunehmen: Der Anmeldeschluss ist am 14. April 2018.
>>P.P.S. Zum Thema: Die Rede André Hellers zum 80. Jahrestages des Anschlusses Österreichs an das Deutsche Reich: http://www.youtube.com/watch?v=sNa08oIXaLo
Stephan G. Geffers Essen (März 2018) Zukunftswerkstätten-Verein trifft sich im "Künstlerdorf"
Morgen, Samstag 10. März 2018 trifft sich der Zukunftswerkstätten Verein zur Förderung demokratischer Zukunftsgestaltung im "Künstlerdorf" Unperfekthaus in Essen. Die für alle Interessierten offene Mitgliederversammlung startet um 11:00 Uhr. Ich freue mich aufs Wiedersehen und auf neue Begegnung.
Unser kleiner Verein hat mir in den vergangenen Jahr einen verlässlichen Rahmen bieten können, mich in spannenden Moderationsaufgaben wiederzufinden. Gerne erinnere ich mich an die Projektwoche (Januar 2018) mit Schülerinnen und Schülern einer Internationalen Förderklasse am Berufskolleg Bergheim (nahe Köln) zum Thema "Wir erforschen unsere Stadt. Orte und Gesichter der Vielfalt und Demokratie". Und an die Zukunftswerkstatt (Februar 2017) für die Gleichstellungsstelle Essen zum Thema „Von der Vielfalt zur Aktion - Förderung von Kooperationen gegen häusliche Gewalt an Frauen". Über beides werde ich morgen berichten können und bin gespannt auf die Impulse der anderen.

>>Zukunftswerkstätten Verein: http://www.zwverein.de - Unperfekthaus: http://www.unperfekthaus.de
>>Berufskolleg: http://www.berufskolleg-bergheim.de - Gleichstellungsstellen NRW: http://www.frauenbueros-nrw.de
Ich freue mich sehr, wenn sich jemand spontan angesprochen fühlt und neugierig ist,
unseren Zukunftswerkstätten e. V. und einige seiner Mitglieder morgen kennen zu lernen. Friedrich-Ebert-Str. 18 - 26, 45127 Essen, Tagungsraumnummer bitte an der Rezeption erfragen, U-Bahnhof Berliner Platz (U11, U17, U18 und Straßenbahnlinien 101, 103, 105, 106, 109).
Fritz Letsch
Danke für die schöne Erinnerung an das spannende Jahrestreffen in Essen, die bei mir auftaucht, mi dem Ln in der Wohngemeinschaft oben, bei dem ich vor allem gelernt hatte, dass die Ressource "Aufmerksamkeit" so rar wird ...
Stephan G. Geffers Das Tor zum "wir" - Ein Beitrag zum Change Handbook (3. Auflage)
Das Tor zum "wir" (von Petra Eickhoff und Stephan G. Geffers)
An Tischen, auf dem Fußboden, drinnen und draußen sind kleine Gruppen dabei mit Pinsel, Farben, Zeitschriftenausrissen und anderen Materialien Collagen, Bilder, Tabellen entstehen zu lassen. Geht man näher heran, kann man beobachten, dass in vielen Sprachen miteinander gearbeitet wird. In Zeiten, in denen Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung sind, entstehen hier - in einem Landstrich, den die Braunkohle quasi umgepflügt hat, Visionen vom Miteinander Leben und Arbeiten. Ortsansässige, Professionelle und Geflüchtete teilen Zeit und ihre Sicht auf Zukunft miteinander - jenseits "großer Politik" und "Großindustrie-Interessen".
Alle kommen zusammen in den Kreis. Die erste Gruppe präsentiert ihr Poster: Eine Landkarte, auf der die hiesigen Landmarken mit jenen aus Syrien verschmelzen. Danach stecken sie ihre Köpfe zusammen. Was passiert nun? Sie gehen wie zum Tanz einladend auf die anderen Teilnehmer zu. In wenigen Minuten entsteht eine lebendige Skulptur, in die das gesamte Plenum involviert sein wird. Ohne Ankündigung und festen Plan wächst das im Krieg zerstörte Tor von Palmyra aus dem Boden. Manche bilden mit ihren Körpern einen Teil des Tores, andere schreiten hindurch. Rollen verschwimmen und über den Händen schwebend wird einer aus der Gruppe getragen. Später klingt die Skulptur im Feedback nach: "In den Gesprächen haben wir viele Tore kühn durchlaufen, die wir öffnen können."
Wird es der Moderation dieser Zukunftswerkstatt gelingen, nach dieser Spielfreude die analytische Arbeit fortzusetzen, wie konkretes Handeln zukunftsweisend gestaltet werden könnte in einer von Strukturwandel und Migration gezeichneten Region? Durch beharrliches Nachfragen nach den tiefer liegenden Bedeutungen der in Poster und Skulptur verwendeten Metaphern werden neue Zusammenhänge sichtbar zwischen Landschaft und Industriedenk­mälern hier und zerstörter Landschaft und Flucht im Kriegsland. Neue Pläne werden konkreter:
Teilnehmende werden sich auf die Suche begeben nach herausragenden Persönlichkeiten in muslimischen und in christlichen Gemeinden, die sich als "Türöffer" einsetzen für Verständigung über religiöse Herkünfte hinweg. Neben den riesigen, in der Landschaft zurückgebliebenen Kohlebaggern (heute Industiedenkmale) werden Modelle von zerstörten Kulturdenkmalen wie das Tor von Palmyra aufgebaut werden, um damit einen Raum für Dialog zwischen den Kulturen zu eröffnen. Auch ein Fußballplatz eignet sich, um über den Sinn und Fluch von Kriegen nachzudenken: Auf dem Fußballrasen entstehen verkleinerte Landkarten von im Krieg zerstörten Ländern. Geflüchtete wollen sich vielfältig ins Geschehen vor Ort einbringen: in Sportvereinen, Schulen, sozialen Einrichtungen - als Tore zu Vertrauen und Spracherwerb. Dazu entsteht eine virtuelle Freiwilligenagentur und Schaukästen für Dorfbewohner, um Angebote auszutauschen. Erstmals entsteht auf dem Land ein Spezialitätenladen "Orient", um Geschmack an kulinarischer und kultureller Vielfalt zu finden.
Neben ganz konkreten Ideen und Projekten, ist die Zukunftswerkstatt eine unmittelbare Gegen-Antwort auf Populismus und Fremdenfeindlichkeit. Für viele Deutsche war es die erste intensive Erfahrung mit Muslimen. Ein wunderbares Fazit: »Ich habe gespürt und gewünscht, dass wir nun nicht mehr von "ihr" und "wir" sprechen müssen, sondern nur noch von "wir".«

>>
>>Copyright:

Petra Eickhoff, Stephan G. Geffers (parto gUG http://www.part-o.de ), Köln 2017. Vorangegangener Text steht unter der Creative Commons Lizenz CC by-nc-sa 4.0 (Namensnennung, nicht kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen), im vollständigen Wortlaut: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/legalcode.de . Eine Haftung, soweit vereinbar mit dem Recht, wird ausgeschlossen.

>>
>>The Change Handbook - mitgestalten:

Nach Übersetzung wird dieser Text demnächst als Einleitung zum Beitrag über die Zukunftswerkstätten im "The Change Handbook" (3rd edition) erscheinen
http://www.thechangehandbook.com . Wer uns in Kommentaren rückkoppelt, was noch besser werden kann, kann gerne namentlich im Buch erwähnt werden und eine gedruckte Ausgabe vom Autoren-Team geschenkt bekommen.

>>
>>Hintergrund:

Eine umfangreiche Dokumentation zur zugrundeliegenden Zukunftswerkstatt, die der Text beschreibt und die 2016 in Großräschen/Lausitzer Seenland (30. Jahrestreffen von Zukunftswerkstätten) stattfand, ist greifbar: http://www.data.part-o.de/Dokumentation-Kommen-und-Bleiben.pdf
Dieses Vorhaben im Lausitzer Seenland wurde von vielen Seiten finanziell und tatkräftig unterstützt, herzlichen Dank an:
»gemeinschaftscrowd« der GLS Treuhand http://www.gemeinschaftscrowd.de/kommen-bleiben
Stiftung »Demokratie von unten bauen« http://www.demokratie-von-unten-bauen.de
Projekt für nachhaltigen Wandel »Lausitz an einen Tisch« der Rohnstock Biografien in Berlin http://www.lausitz-an-einen-tisch.de/
Gestalt-Coaching und Supervision Fritz Letsch in München http://www.fritz-letsch.de/
Weinmann Moderation Prozessbegleitung Beratung http://www.christophweinmann.de/
Zukunftswerkstätten Verein in Köln http://www.zukunftswerkstaetten-verein.de/themen-und-aktivitaeten/aktuelle-projekte/
Fritz Letsch
Für mich war die schöne Zusammenarbeit eine Ermutigung, ein Projekt in der Sexualpädagogik mit Geflüchteten an Berufsschulen anzubieten, das sehr große Dankbarkeit findet: Allein die Vorstellung der hiesigen Üblichkeiten und die kulturellen Gegenüberstellungen lösen intensive Gespräche aus, die von den Lehrkräften gerne aufgenommen werden. Ein paar Berichts-Elemente landeten schon auf http://sexualpaedagogik.wikispaces.com und auf https://sexualpaedagogik.wordpress.com/
Stephan G. Geffers 13.-15.6.18 (Bad Boll/Göppingen) "Demokraten fallen nicht vom Himmel"
Eine Tagung zum Thema, wie sich Demokratiefähigkeit bei Kindern und Jugendlichen fördern lässt, möchte ich empfehlen: Mitte Juni 2018 heißt das Motto "Demokraten fallen nicht vom Himmel".
In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg http://www.boell-bw.de und mit der Petra-Kelly-Stiftung http://www.petrakellystiftung.de lädt die Evangelische Akademie Bad Boll http://www.ev-akademie-boll.de Fachleute und Interessierte aus Erziehung, Sozialpädagogik, Psychologie, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, politischer Jugendarbeit, Schule und Schülervertretung nach Baden-Württemberg ein. Im Tagungsprogramm wird die Ausgangslage mit diesen Worten skizziert:

>>Demokratie setzt voraus, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich mit ihr identifiziert. Hier setzt die politische Bildung an; sie vermittelt das dafür notwendige Wissen. Oftmals bleibt sie allerdings auf das Faktenwissen beschränkt und vernachlässigt die mindestens ebenso wichtigen sozialen Kompetenzen. Kinder und Jugendliche sollen zur Wahrnehmung ihrer Bürger_innenrolle in der Demokratie befähigt werden. Was brauchen Kinder und Jugendliche, um Demokratie "auszuhalten" und leben zu können? Welche Kompetenzen sind hierfür notwendig? Wie können diese Kompetenzen in der frühkindlichen, der außerschulischen und schulischen Bildung gezielt vermittelt werden?

Anmeldung und Nachfragen zur Tagung sind unter der Telefonnummer 07164 79204 möglich (Tagungsnummer 360 418). In Bad Boll fand übrigen fast 13 Jahre zuvor die Robert-Jungk-Tagung 2005 statt: "Tatort Zukunft: klären, stärken, handeln - 35 Jahre Erfahrung in Zukunftswerkstätten - Tagung für Menschen, die an demokratischen, selbstbestimmten Zukünften arbeiten". http://www.zwnetz.de/Boll/start.html

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013"

  • Gegründet: 29.11.2012
  • Mitglieder: 188
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 262
  • Kommentare: 281