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ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013

Zukunftswerkstätten ermöglichen wegweisende Partizipation. Wir laden ein zu Austausch und Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis.

  xing logo zw2019 ZWnetz – Zukunftswerkstätten-Vernetzung ab 2013 Antonia Coffey empfiehlt: Demokratie braucht Rückenwind! Netzwerktreffen in Köln
Antonia Coffey aus Wien (Kommunale Netze http://www.coffey.at ) ist schon viele Jahre Teil der Vernetzung von Zukunftswerkstätten. Sie schreibt:

>>Kennt Ihr das? Ich kann leider nicht daran teilnehmen, aber es scheint mir sehr interessant!
Weitergeleitete Nachricht von Marion Stock, Stiftung Mitarbeit http://www.mitarbeit.de :

>>Am Freitag, den 14. Juni 2019 findet in Köln das Jahrestreffen des Netzwerks Bürgerbeteiligung statt. Das Treffen wendet sich an Netzwerkmitglieder und Interessierte.
>>
>>In diesem Jahr steht das Treffen unter dem Motto: Demokratie braucht Rückenwind! Was kann das Netzwerk Bürgerbeteiligung dazu beitragen?
>>
>>Im Demokratie-Café diskutieren wir mit Demokratie-Initiativen und fragen, auf welche Weise wir als Netzwerk unsere Demokratie stärken können. Mit dabei sind unter anderem Vertreter/innen der Initiativen »Köln spricht« http://www.koeln-spricht.de und »Demokratie beginnt mit uns – mit Dir und mir« http://www.demokratie-beginnt.de/hintergrund aus Bremen und eine Initiatorin des Frankfurter Demokratiekonvents. http://www.demokratiekonvent.de
>>
>>Am Nachmittag des Netzwerktreffens werden wir uns den Zukunftsthemen der Bürgerbeteiligung zuwenden. Wir beschäftigen uns unter anderem mit Leitlinien für die Bürgerbeteiligung http://www.stadt-koeln.de/artikel/62829/index.html , Fortbildung zur Bürgerbeteiligung, Wirkungsforschung sowie Agenda 2030 & Partizipation. http://www.koelnglobalnachhaltig.de/sdgs/agenda2030
>>
>>Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind! Informationen: http://www.netzwerk-buergerbeteiligung.de/informieren-mitmachen/netzwerktreffen-veranstaltungstipps/
>>
>>Alle Teilnehmer/innen der Veranstaltung haben die Möglichkeit, ihre Themen, Projekte & Ideen im Demokratie-Café oder bei der Diskussion der Zukunftsthemen der Bürgerbeteiligung einbringen.
>>
>>Haben Sie eine Anregung? Dann melden Sie sich bitte bis 21. Mai 2019. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und einen gewinnbringenden Austausch! Beste Grüße Marion Stock, Telefon (02 28) 6 04 24-24
Fritz Letsch Gemeinwohl-Ökonomie - jetzt in Österreich als Konto
In den deutschen Landen hatten wir schon mehr ethisch orientierte Banken, wie GLS und Umweltbank, und in München ist die SPARDA Gemeinwohl-Ökonomie bilanziert ...
und jetzt gibt es was bei Raiffeisen in Österreich:
Das erste Gemeinwohl-Konto für Österreich ist da! Das Guthaben, das Gutes tut!
Unser Partnerprojekt "Die Genossenschaft für Gemeinwohl" präsentierte heute das erste Gemeinwohl-Konto Österreichs. Wir haben klarer Weise bereits eines beantragt und freuen uns!
https://www.gemeinwohlkonto.at/
Marcus Wegner Infosammlung zu Grundeinkommensprojekten
Ich hatte in unserem polarisierenden Workshop „Zukunft provozieren am Bsp. Grundeinkommen" versprochen, ein wenig zu den bereits existierenden Prototypen und vergangenen Experimenten zusammenzustellen und habe folgende Texte und Links für Euch herausgesucht:
Einfach gut Leben - Sechsteilige Doku-Webserie über unsere Beziehung zu Arbeit und Geld und die großen Fragen zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen. Die interaktive Variante gibt's auf der Sendungshomepage.
insbesondere Teil 1: Einfach gut leben | USA (1/6) Bedingungsloses Grundeinkommen bei den Cherokee
https://www.br.de/mediathek/video/einfach-gut-leben-usa-1-6-bedingungsloses-grundeinkommen-bei-den-cherokee-av:5c83d3ad12595d001a9f0aa0
Eine Analyse des gemeinnützigen Vereins MeinGrundeinkommen e.V. zum Experiment in Finnland auf Basis der vorläufigen wissenschaftlichen Daten.
„Darum freuen wir uns über die Ergebnisse aus Finnland“ 1.3.2019
https://www.mein-grundeinkommen.de/news/darum-freuen-wir-uns-ueber-die-ergebnisse-aus-finnland
„Bei Armutsbekämpfung denken wir eigentlich an eine geschenkte Ziege, Care-Pakete oder neue Schulen. Aber was würde passieren, wenn wir armen Menschen einfach Geld geben, damit sie nicht mehr arm sind? Eine Utopie? Nicht in Kenia."
Können wir Armut nicht einfach abschaffen? - bei Perspective Daily 28. August 2017
https://perspective-daily.de/article/330/jx8VnYwG
„Wie viel »extra« können wir noch produzieren und konsumieren? Wenn wir bereit sind, Arbeit neu zu denken, und hinterfragen, ob nur bezahlte Arbeit wichtig ist, können wir vielleicht aufhören, immer mehr zu produzieren."
Was macht Gratis-Geld mit der Arbeitswelt? - bei Perspective Daily 27. Januar 2017
https://perspective-daily.de/article/175/zwqkvIOY
Eine Interessante Informationsquelle ist das Netzwerk Grundeinkommen (https://www.grundeinkommen.de), dass auch als News-Aggregator dient.
Stephan G. Geffers Geld & Werte: Was bewegt mich? Und was bewege ich?
Die 33. Jahrestagung von Zukunftswerkstätten ist in vollem Gange. Aus Wismar und Wien, aus Dachau und Duisburg, aus Metropolen an Isar und Rhein und aus Gemeinden in Thüringen und Baden Württemberg sind mehr als dreißig Menschen nach Bad Homburg vor der Höhe angereist. Sie tauschen sich im Themenumfeld „Geld & Werte – Gemeinsinn Macht Sinn?!“ aus und verständigen sich über Ihr Engagement für einen zukunftsweisenden Wandel in demokratischer Gesellschaft. Die Spannweite beruflicher Hintergründe der Teilnehmenden umfasst Schuldnerberater und Erwachsenenbildner, Philosophinnen und Umwelt-Aktivistinnen, Coaches in Organisationsentwicklung und Moderatorinnen in Bürgerbeteiligung und Schulentwicklung – Menschen, die Kinder oder Führungskräfte begleiten – und vieles mehr. Nach und nach können in dieser Forengruppe Themen und Ergebnisse – in guter Ergänzung zur realen Begegnung auf der Tagung – dokumentiert und vertieft werden und für Kommentare und Ergänzungen eines weiteren Kreises geöffnet werden.
Nach Beginn unserer Tagung am Sonntagnachmittag 28.04.2019 im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank https://de.wikipedia.org/wiki/Geldmuseum_der_Deutschen_Bundesbank in Frankfurt am Main fuhren wir gemeinsam zu unserem Tagungsort im Hochtaunuskreis. Die Haushalte hier verfügen über die höchsten Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland, ermittelte eine aktuelle Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung – also ein symbolträchtiger Tagungsort im Wohlstandsgefälle und für die Beschäftigung mit Geld, Werten und den Fragen nach dem Sinn. https://zw2019.zwverein.de/wissenbar-um-geld-und-werte
Zu Beginn der Vernetzungstagung ZW2019 standen die beiden Fragen „Was bewegt mich?“ und „Was bewege ich?“ im Raum. Die Antworten dokumentiere ich nachfolgend und füge hier und da zur Vertiefung Weblinks hinzu – und ich lade ein, zu kommentieren, zu ergänzen, zu ordnen und zu vervollständigen.
1. Was bewegt mich?

>>Die Strömung: Das gute Leben – Bürgerbeteiligung – Zivile Konfliktbearbeitung/Macht
>>Finanz-Macht einschränken
>>Kapitalismus – Aufklärung – XRebellion – Revolution – Selbstorganisation – Verrat
>>Geld lässt mich arbeiten
>>Klimawandel – Blockchain – Kapitalismus
>>Sich nicht verkaufen müssen und gerechten Lohn für Beteiligungsmoderation verhandeln können
>>„Spaltung der Gesellschaft“
>>Der oft unreflektierte Umgang mit Geld (und Ressourcen)
>>Welche Strukturen brauchen wir für demokratisches Miteinander?
>>Gefahr für die Demokratie
>>Wie kann ich für genug Nachdenken und besseres gegenseitiges Zuhören sorgen?
>>Zukunftswerkstätten https://de.wikipedia.org/wiki/Zukunftswerkstatt – Gemeinsinnwerkstätten http://procedere.org/wp-content/uploads/2011/12/Gemeinsinn_Werkstatt.pdf – fridays 4 future –> ?
>>Was tun, wenn's brennt (Klima- und gesellschaftlicher Kollaps): „Crashtest für Utopien“
>>Zukunft gestalten in demokratisch-solidarischer Verständigung
>>„Es könnte alles anders sein.“ (Harald Welzer) https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Welzer
>>Kostenexplosion beim Wohnen – soziale Spannungen
>>Wohnungsknappheit in Berlin, Diskurs Gentrifizierung/Enteignung https://www.merkur.de/politik/boris-palmer-verschickt-enteignungs-briefe-an-grundbesitzer-in-tuebingen-zr-12140811.html
>>Wie gehe ich mit dem wahrscheinlichen Kollaps um?
>>Was ich bewegt habe, bewegt die neue Generation weiter
>>Spaltung der Gesellschaft schreitet fort
>>Auflösung des Sozialstaats in Österreich – Auflösung der Solidarität mit den Schwachen
>>Wie geht es weiter mit der Klimapolitik? Eine Änderung des Handelns und globalen Wirtschaftens/Wirtschaftsgemeinschaft
>>Wie gehe ich mit meinen Ressourcen um?
>>„Die EZB tut viel, um unsere Währung zu stabilisieren“ (im Geldmuseum gelesen) – Viele Gruppierungen tun etwas für die Umwelt/Lebensgrundlagen
>>Selbstbehauptung und Partizipationskultur im Bestand Wohnungsgenossenschaft in Dortmund
>>Betroffene zu Beteiligten machen in Duisburger Stadtverwaltung, u. a. Zuwanderer aus Südosteuropa
>>Die hohe Nachfrage nach Schuldnerberatung bewegt mich
>>Wertschätzung der Demokratie
2. Was bewege ich?

>>Herzens-Grund finden
>>Kölner Bürgerinis vermitteln, was Beteiligungsmethoden ausrichten können
>>Ich setze mich für eine nachhaltige Finanzindustrie ein, ich schaffe Bewusstsein für Themen, die mit wichtig sind und am Herzen liegen.
>>Dragon Dreaming: https://www.partizipation.at/dragon-dreaming.html Versuch der Bewusstseinsbildung, Werkzeugkoffer, öffentliche Veranstaltungen
>>Workshop zum kritischen Umgang mit der Sprache/Medien – Fake News/alternative Fakten – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen https://www.demokratie-leben.de/fileadmin/content/PDF-DOC-XLS/Wissen/E0045_Tandem_NRW_10_Strategien_Gegen_Stammtischparolen_Broschuere.pdf – Macht der Sprache
>>Wie kann man die Korruption der gesellschaftlichen Werte durch den Kapitalismus reduzieren/unterbinden?
>>Prozessbegleitung in Kommunen und Landkreisen – Lernen Integration und Beteiligung
>>Aufsuchende (inklusive) politische Bildung – LzpB https://www.politische-bildung.nrw.de , BzpB, BAP, 70/66 Jahre
>>Chor der Vielfalt – Teamtage – Supervision – Lehraufträge
>>Ich schreibe Jahresbericht – Vorträge „Schulden im Alter“
>>Suche nach neuen digitalen Beteiligungsformen
>>Wie schaffen wir nachhaltige Beteiligungsprozesse?
>>Fortbildungen zum Thema Partizipation in Kitas – Kinder beteiligen | Demokratieentwicklung, Unterstützer Do
>>Ich bewege mich durch „Mehr als eine Demokratie“ https://www.cap-lmu.de/aktuell/meldungen/2016/handbuch-mehr-als-eine-demokratie.php
>>xxx science for future – Artenvielfalt Demokratie
>>Dialog mit Andersdenkenden
>>Arme, Schwache stärken
>>Demos Klimawandel, Aufklärung?!
>>Ich coache und schreibe zum Umgang mit Geld
>>Mein Geld arbeiten lassen?
>>Wertschätzenden Zusammenarbeit
>>Ich fange an Dinge zu tun, die ich bislang nicht getan habe
>>Interne Organisationsentwicklung, Ressourcenorientierung, partizipative Organisationsentwicklung
>>CoXchange Methoden zur Zukunftsgestaltung
>>Erreichen von stillen Gruppen, aufsuchende Beteiligung
>>Selbsthilfegruppe „prä-traumatisches Belastungssyndrom“
Das nachfolgende Bild zeigt unseren Tagungsablauf bis zum 1. Mai 2019 – er bleibt offen für spontane Workshops und Themenvorschläge der Teilnehmenden selbst. Tagesgäste sind willkommen, Anmeldeinformation: http://www.zw2019.zwverein/kontakt
Marcus Wegner
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Fritz Letsch
Aus den erarbeiteten Elementen wird eine Folge von Werkstätten entstehen, die auch für alle Bewegungen um Fridays for future, artists und parents, scientists, educaters, farmers und workers ... zur Verfügung stehen, auch - falls notwendig - als höllisch schnelle Variation einer Zukunftswerkstatt in der Moderation erlernbar ...
Fritz Letsch In Berlin geht es weiter ... mit Forumtheater
heute 19h in der http://www.KURINGA.org Theaterwerkstatt Berlin an 10 Jahre +#AugustoBoal und 22 Jahre +#PauloFreire, 100 Jahre +#GustavLandauer: Sie sind immer noch Orientierung in der Zeit der Reaktion: Menschenrechte statt Rassismus und Kapitalismus, Grüntalerstr.35
Allen, die an der Jahrestagung so toll bei getragen haben, einen herzlichen Dank: Es war ein Feuerwerk der Begegnungen und Erfahrungen, und auch wenn wir noch nicht ganz klar wissen, wo nächstes Jahr der April für uns endet & der Mai beginnt: DANKE!
"Two books to read this week: #pedagogyoftheoppressed (Paulo Freire) #theatreoftheoppressed (Augusto Boal)"
Interesting, if you are starting after reading theater of the oppressed with theater-work: as a manual for a common fight in the heads together
Es ist wie der Austausch zur Zukunftswerkstatt, aber noch internationaler: Die Verbreitung der Theater-Methoden in Täuschland und im europäischen Kontext, die aktuelle Rückschlagung und die Bedeutung des Kampfes in Brasilien gegen die Ideen Paulo Freires und der Menschenrechte ...
Von der brasilianischen Diktatur verfolgt, floh Augusto Boal nach Argentinien ins Exil, wo er die Methodik des Theaters der Unterdrückten weiter entwickelte. Aber mit dem Beginn der Militär-Diktatur musste er das Land verlassen und flüchtete nach Portugal.
Später, ab den 1970er Jahren, verbreitete er seine Arbeitsweise in allen europäischen Ländern, und bis 2009 fanden sich in über 70 Ländern Bücher, Gruppen und Trainer in den verschiedenen Bewegungen und Regionen, die auch mit dem Legislativen Theater für gleiche Rechte und Menschenrechte arbeiten.
Mit einer "Ästhetik der Unterdrückten" schloss er sein Wirken ab, das wir fortsetzen.

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