Wann haben Sie das letzte Mal zum Anzeigenblatt gegriffen? Und ich meine nicht beruflich oder den Moment nach dem Bücken im Hausflur und anschließendem Gang zum Altpapier. Ich finde es erstaunlich, wie hartnäckig sich dieses Print-Relikt in Zeiten der Digitalisierung hält. Haben Sie gewusst, dass es mehr Anzeigen-Leser als aktive Facebook-Nutzer in Deutschland gibt?
Als ehemaliger Media-Berater weiß ich, dass diese Mediengattung für viele Agenturen und Unternehmen eine große Rolle einnimmt. Bei der Generierung von Clippings und Reichweiten ebenso wie zur Befriedigung etwaiger Kunden-Bedürfnisse. Offen zugeben, würden das hingegen wenige. Denn das Gros der Anzeigenblätter gleicht eher einem Käseblatt. Oder ist am Ende der Geschmack die Grundlage ihrer Existenz?
Der Beitrag zeigt ein Beispiel aus der Praxis, hält 18+ Argumente pro Anzeigenblatt parat, erklärt humorvoll den Begriff Käseblatt und verlinkt auf die Perlen des Lokaljournalismus.
Autor: Stefan Schütz / PR Stunt
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