ist das Motto des 7. Joinventure Leichtbauworkshops, am 23.07.2019, in Unterschleißheim/ München
Wie bringen wir den Leichtbau voran? Ohne dabei die Fertigung und die Qualität aus dem Blick zu verlieren? Diese sehr aktuellen Themen werden auf dem 7. Joinventure Leichtbau-Workshop behandelt.
Eröffnet wird die Veranstaltung von Keynote Speaker Prof. h.c. Dr. h.c. Ing. Helmut Schreiner (Schreiner Group) mit dem Thema „Innovationen als Chance verstehen: Für alle Arbeits- und Lebensbereiche“.
Symbolbild für Innovationen ist aktuell die E-Mobilität: Mit dem Vortrag „Fertigung von Batteriewannen der ersten Generation“ werden sehr eindrucksvoll die Themen Innovationen und Fertigung von komplexen Aluminium-Schweißkonstruktionen am Beispiel des gerade in Serie gegangenen EQC dargelegt.
Aluminium ist aber nicht nur im Fahrzeugbau gefragt. Auch im Bausektor trägt dieser Werkstoff zu immer mehr Innovationen bei. Aus der Praxis wird anschaulich über Erfahrungen beim Planen und Fertigen von Aluminium-Brücken berichtet: „Die Aluminium-Brücke: Eine Bilanz“.
Zum Thema innovative Qualitätssicherung gibt der Vortrag „Effiziente Prozesssteuerung und Rückverfolgbarkeit mit modernen RFID-Lösungen“ einen Ein- und Ausblick, während anschließend über erste Erfahrungen zum neu eingeführten IATF 16949-Standard berichtet wird.
Wohin geht der Leichtbau im Allgemeinen? Dieser Frage wird in dem Vortrag „Leichtbau-Entwicklungen/Tendenzen“ nachgegangen. Daß in Zukunft sicherlich auch der Faserverbund noch eine entscheidende Rolle spielen wird, verspricht schon verheißungsvoll der anknüpfende Titel „Faserverbundtechnik -Verstärkt in die Zukunft“.
In einem weiteren Keynote-Vortrag schließt Herr Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Jörg Wellnitz von der Technischen Hochschule Ingolstadt die Veranstaltung in seiner bekannten, kurzweiligen Manier und Vortragsweise zum Thema „Moderner Leichtbau im Multimaterial Design mit Health Monitoring und Self Repair Methoden nach bionischem Vorbild“ ab.