Als Nachhaltigkeitsberaterin und Trainerin für gesunde grüne Wege des Sparens empfehle ich dir als Unternehmer oder Gewerbetreibender zu deiner - im Idealfall auch geteilten Wohn-/Büromietfläche auch nachhaltig Lagerflächen mit Mehrwert zu mieten oder zu vermieten.
WIE DAS GEHT?
Klassischerweise wird ein Immobilienmakler oder Immobiliengesellschaft hier von "Gewerbemietvertrag" sprechen, wenn ein Gewerbetreibender oder Unternehmer nach Mietflächen anfragt. Rein aus Sicht des Mietrechts gibt es das nur in der praktischen Kommunikation je nach Zielgruppe der Mieter oder Vermieter. Das BGB selbst macht in seinen Paragraphen keine spezielle Unterscheidung. Es sagt für „nicht Wohnraumflächen“ nach § BGB 578ff gelten die Eckdaten nach § BGB 535 und § BGB 549ff
GEBRAUCHSÜBERLASSUNG AN DRITTE
Um jetzt mal am praktischen Beispiel zu erklären nehmen wir mal drei Kundenbeispiele
1) als erstes eine Halle, die 100% vom Gewebemieter OHNE Untervermietung genutzt wurde. D.h. die gesamten Miet- und Bewirtschaftungskosten entfielen auf den Gewerbemieter.
2) das zweite Beispielprojekt ist eine Lagerfläche im Keller (nicht Wohnraumfläche) eines Bürogebäudes in dem der (Gewebe-)Untermieter sowohl die Geschäftsräume als auch zusätzlich einen Archivraum gewerblich mietet. D.h. die Miet- und Bewirtschaftskosten sowie auch das Technische Management werden „geteilt“.
3) das dritte Beispielprojekt ist mein selbstgetestetes Beispiel für das „Teilen von Mietflächen“. Ich selbst habe als Gewerbemieterin mit meinem 1. Unternehmen Curriculum – Greenoffice Agentur selbst diesen Untermietweg mehrfach genutzt. In den Anfangsjahren 2005-2007 gab es wie das Beitragsfoto zeigt neben meiner Maklertätigkeit auch ein „Curriculum-Magazin“ als Ausstellungsfläche zum „Anschauen, Anfassen und Ausprobieren“. Das war ein klassisches gewerbliches Untermietverhältnis in einer Halle mit der der Vermieter mit mir einen Teil seiner Kosten refinanziert. Im Gegenzug habe ich als Mehrwert eine bedarfsbezogene Lager- und Ausstellungfläche für kleinen Geldbeutel bekommen.
EINSPARMÖGLICHKEITEN MIT MEHRWERT
• Teilen von Mietflächen und Mietkosten
• Kurzzeitmiete von sog. Popup lofts (engl. „kurz auftauchen“) oder Popup stores
• Zwischenmiete bei kurzfristiger Abwesenheit etc. etc.
Das alles sind nachhaltige grüne Wege, mit denen sie als Mieter / Vermieter wirtschaftlicher mit Ihren Finanzen/Investment umgehen. Diese Mietformen helfen (unnötige) Ausgaben oder Fixkosten einzusparen und Leerstand zu vermeiden.
Zum Abschluß habe ich noch einen Link http://www.jll.de/germany/de-de/flexible-office-space der zeigt, wie stark inzwischen der Bedarf und das Angebot an #grünenMietflächen auch für den Businessbereich geworden ist. Businesscenter, Co-Working-Spaces, Stellplätze für Lagerflächen oder gar die ganzen Popup-Mitflächen sind nur Belege dafür. Probiert es aus!