Es ist interessant zu beobachten, wie der Disput über diese Sache derartige Kreise zieht und so möchte ich, ohne Ihren Dialog stören zu wollen Herr Pötter, dies einmal als Veranlassung nehmen, die Ursachen dazu separat daneben zu stellen.
Die Ursache liegt nämlich in dem generellen Händling des außen vor stehen lassens der Attribute, wie man es im Sprachtechnischen bezeichnet. Wie Sie es darlegen, besteht dies Sachverhältnis, welches Sie ansprechen nicht nur in der freien Meinungsäußerung oder der Anwendung von 'der Bürger HAT das Recht' und weiteres, sondern besteht in allen Lebenslagen, sodaß man auch nicht zwischen Freundschaft und Kameradschaft unterscheidet.
... unterscheiden kann gilt es dem hinzuzufügen einerseits, andererseits die Unterscheidung nicht haben will auf der Anderen und die Maßgabe es allen recht machen zu wollen/müssen ist der dritte und vor allem auch die gesellschaftliche Maßvorgabe. Ich betone zusätzlich auch noch einmal das 'MAN', denn dies gilt nicht generell für Jeden, sondern eben im 'allgemeinen' Verhältnis.
Dem gegenüber steht nämlich auch meine prinzipielle Haltung und findet bei mir bereits primär seine Anwendung in der Wahrnehmung und bewußt sein dessen und sekundär in der Handlungssprache, welche ich generell im Miteinander anwende, denn ich bedinge die Attribute und so gilt es mir diese auch jeweils zu (v)ermitteln. Der Begriff Handlungssprache ist neu und noch unbekannt. Dabei geht es mir weit über das, was man von der Körpersprache her kennt hinaus, wo nämlich diese Attribute ebenfalls außen vor stehen. Ich möchte das einmal an einem Beispiel erläutern: wenn eine Katze faucht, was bedeutet das? Die Fragestellung reicht gar nicht aus, um den Sachverhalt zu ermitteln, denn wenn die Katze im eigenen Revier faucht, handelt es sich um eine Verteidigung, in einem fremden Revier ist es ein Angriff.
Derartige Extreme kommen dabei heraus, wenn man die Attribute außen vor stehen läßt und DESSEN muß man sich in erster Instanz BEWUSST werden, insofern man dies nicht wie ich von Geburt an durch's Leben hinweg sich bewahrt.