Da steckt viel drin. Das Digitale-Versorgung-Gesetz wurde heute von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgestellt. Ein erster Blick in den Referentenentwurf macht deutlich, Krankenkassen und Versicherte stehen im Fokus einer zunehmend digitaler werden Versorgung.
Immerhin. Die von mir mit ins Leben gerufene und hier das eine oder andere Mal verteidigte Aktion #faxendicke steht Synonym für die angekündigten Veränderungen. So wird die Vergütung des Faxes deutlich zurückgefahren. Zugunsten des elektronischen Arztbriefes.
Der § 68 SGB V wird gestrichen. Der neue § 291 h SGB V bringt Veränderungen für die Finanzierung der durch die Krankenkassen auf den Weg gebrachten Gesundheitsakten. Diese entfällt ab 2022. Dafür werden Krankenkassen in die Lage versetzt, sich digitalen Versorgungslösungen zuzuwenden, die einen echten Nutzen versprechen. Dazu wird ihnen auch erlaubt, Daten zu verwenden, die Patienten aus der ePA heraus zu Forschungs- und Evaluierung freigeben dürfen. Die Gematik wird verpflichtet, dafür die technischen Möglichkeiten zu schaffen.
+++ Lassen Sie uns doch hier gemeinsam in den nächsten Tagen und Wochen diskutieren. Krankenkassen begrüßen auf breiter Front das Vorhaben von Jens Spahn, der mit dem Omnibusgesetz TSVG zuletzt für Unruhe gesorgt hatte. Jetzt als das DVG, das mutmaßlich bereits Anfang 2020 an den Start gehen könnte.
Welche Fragen haben Sie? Welche Überlegungen beschäftigen Sie beim Studium des DVG?
Video mit Statement von Jens Spahn zum DVG: https://www.youtube.com/watch?v=caz1ZelqEZw