„Bodensee 2020 – Wie wollen wir in Zukunft leben am See?“
Eine Open Space-Veranstaltung für inhaltlichen Austausch und Vernetzung
Das jährlich stattfindende Vernetzungstreffen der deutschsprachigen Zukunftswerkstätten findet 2014 vom 1. bis 4. Mai 2014 auf Schloss Hofen in Lochau bei Bregenz statt. Es steht unter dem Motto „Gemeinschaft entwickeln – Solidarisch und partizipativ“. Die 30 bis 40 TeilnehmerInnen des Jahrestreffens sind meist erfahrene ModeratorInnen öffentlicher Beteiligungsformate, die zu verschiedenen gesellschaftlichen Themen arbeiten. Als wichtigen Teil des viertägigen Programms laden wir am Samstag, den 3. Mai 2014 unter dem Titel „Bodensee 2020“ VertreterInnen regionaler Initiativen und Projekte sowie politische EntscheidungsträgerInnen aus der gesamten Bodenseeregion und aus den angrenzenden Ländern nach Schloss Hofen ein. Im Rahmen einer Open Space-Veranstaltung arbeiten wir gemeinsam an relevanten Themen für die Bodenseeregion. Es geht dabei natürlich auch um Vernetzung und Austausch untereinander.
Unser Ziel ist es, mit den lokalen InitiatorInnen und VeranstalterInnen von Partizipationsformaten ins Gespräch zu kommen, diese noch stärker zu vernetzen und mit ihnen zusammen Ideen zu Fragestellungen rund um die Bodenseeregion voranzubringen. Alle TeilnehmerInnen an diesem Open Space haben die Möglichkeit, Ihre Projekte und Themen frei einzubringen und gemeinsam mit den anderen TeilnehmerInnen aus der Region und aus dem Pool der Zukunftswerkstatt-ModeratorInnen zu bearbeiten. Das Organisationsteam dieser Veranstaltung bringt als einen Themenvorschlag die Idee einer länderübergreifenden öffentlichen Partizipationsveranstaltung auf einem Bodenseeschiff ein, die gemeinsam weiter entwickelt und geplant werden soll.
Offene Partizipation: Spannend und erprobt
Wie gut die Vernetzung regionaler Gruppen und ihrer inhaltlichen Arbeit mit den TeilnehmerInnen des Jahrestreffens der Zukunftswerkstatt-ModeratorInnen funktioniert, konnten wir bereits unter Beweis stellen. Beim letzten Jahrestreffen 2013 in Salzburg wurde anlässlich des 100. Geburtstags von Robert Jungk, auf elf öffentlichen Partizipationsbühnen überall in der Stadt die „Die Kunst der Partizipation“ erlebbar gemacht. Mit spannenden und kreativen Formaten konnten wir Salzburger BürgerInnen, PolitikerInnen, VerwaltungsmitarbeiterInnen und Wirtschaftstreibende ermutigen, die Potenziale der Stadt künftig stärker gemeinsam und im Dialog zu entwickeln. ( http://arbeitspapiere.files.wordpress.com/2013/12/jbz-ap-28-zwtagung-digital.pdf )
Im Vorfeld: Exkursionen zu Projekten in der Region
Am Freitag, den 2. Mai haben die TeilnehmerInnen des Jahrestreffens der Zukunftswerkstatt-ModeratorInnen die Möglichkeit, von Schloss Hofen aus an Exkursionen zu Partizipationsprojekten in der Region teilzunehmen. Dabei entsteht für die TeilnehmerInnen des Jahrestreffens ein Gesamtbild, was die Bodenseeregion in Sachen Bürgerbeteiligung besonders und wertvoll macht und welche Themen bereits bespielt werden. Die regionalen und kommunalen Projekte und Initiativen in der Region haben dabei die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen und erlebbar zu machen.
Der Open Space als Auftakt für weitere Vernetzung
Die gemeinsame Open Space-Veranstaltung am 3. Mai auf Schloss Hofen kann und soll die Vielfalt der Beteiligungsprojekte in der Region sichtbar und greifbar machen. Wir wollen auch erreichen, wichtige und spannende gemeinsame Themen unter der Überschrift „Bodensee 2020 – Wie wollen wir in Zukunft leben am See“ zu definieren und mit konkreten Projekten und Aufgaben zu verknüpfen.
Der nächste Schritt: grenzüberschreitende öffentliche Beteiligung
Zur Open Space-Veranstaltung auf Schloss Hofen laden wir BürgerInnen ein, die beruflich oder im Rahmen eines freiwilligen Engagements bereits eingebunden sind in Projekte der Bürgerbeteiligung. Im Rahmen der gemeinsamen Arbeit wollen wir, bei Interesse der Teilnehmenden, ein noch offeneres Beteiligungsformat – zum Beispiel im Herbst 2014 – vorbereiten. Zu dieser Veranstaltung soll dann die Bevölkerung in der Region eingeladen werden. Ein erstes Konzept liegt bereits vor, den öffentlichen Beteiligungsprozess an Bord eines Schiffes während einer grenzübergreifenden Fahrt über den Bodensee zu gestalten. Die BürgerInnen können sich an Bord mit unterschiedlichen Formaten zu interessanten Fragestellungen einbringen. Welche Themen von wem und wie angeboten werden, soll im Rahmen der Open Space-Veranstaltung gemeinsam definiert und geplant werden. Dabei bleibt zunächst offen, ob eine Schifffahrt oder ein ganz anderes Set-ting gewählt werden soll.
Zielsetzungen und erhoffter Nutzen des Open Space
Folgendes soll mit der Open Space-Veranstaltung erreicht werden:
- Den grenzübergreifenden Dialog und die Zusammenarbeit in der Region fördern.
- Die gemeinsame regionale Identität und das Miteinander stärken.
- Austausch und Wissenstransfer anstoßen zwischen Institutionen am See.
- Auf laufende Projekte aufmerksam machen und neue Projekte anstoßen.
- Erfahrungsaustausch über laufende Projekte aller Teilnehmenden
Akteure und Zielgruppen des Open Space
- Aktive aus Initiativen, Projekten, Vereinen, Verbänden, Kinder-, Jugend-, Bildungs- und Kultureinrichtungen aus dem Dreiländereck.
- MitarbeiterInnen aus Politik und Verwaltung aus dem gesamten Bodenseeraum.
-DozentInnen und StudentInnen von verschiedenen Standorten der internationalen Bodenseehochschule.
- ModeratorInnen und ProzessbegleiterInnen aus dem deutschsprachigen Raum.
-JournalistInnen und Medienschaffende aus Print, Funk und Fernsehen.
Der Ablauf in Stichpunkten
Freitag, 2. Mai 2014
09:00: Informationen über die Bodenseeregion (Allgemeines, Geschichte,
Partizipation in Vorarlberg)
11:00 Exkursionen zu Beteiligungsprojekten in der Bodenseeregion (zur Zeit
vorgesehen: projet urbain , Rohrschach, Soziale Stadt Lindau).
17:00: Austausch der Eindrücke und Diskussion
Samstag, 3. Mai 2014
09 bis 19 Uhr. Open Space mit relevanten AkteurInnen aus der Bodenseeregion.
Offenes Format. Jede/r kann Themen einbringen.
Anschließend laden wir zu einem Fest „Partyzipation“ auf Schloss Hofen ein
Ab 4. Mai 2014
Aufbereiten und zur Verfügung stellen der Ergebnisse auf einer öffentlichen Plattform und weitere Begleitung.
Ihre Ansprechpartner für eine mögliche Mitwirkung und Kooperation sind:
Dipl. Ing. Antonia Cofey, Kommunale Netze, Wien
kommunalenetze(at)coffey.at, Tel.: +43 14402322
Dipl.-Soz. Päd (FH) Hannes Mathis, Kon-Text, Tübingen
hannes.mathis(at)kon-text.at, Tel.: +49 173 926 1433
Anmeldung zur Teilnahme an der Open Sace Tagung am 3. Mai:
anmeldung (at)coffey.at bitte bis spätestens 19. April
die Teilnahme ist kostenlos mit Ausnahme eines Verpflegungsbeitrages von 30€, für ein Mittagessen- und Abendbuffet, sowie Pausenverpflegung.