Wir sehen das Bild vor Augen,
spüren den Schmerz im Fuß,
hören den Lärm draußen auf der Straße,
spüren einen inneren Drang etwas bestimmtes zu tun
und denken darüber nach.
Es gibt viele verschiedene Positionen, von welchen uns sinnlich etwas vermittelt wird und dies ist auch weitläufig bekannt, aber eines fehlt in all dem, nämlich des Sachverhaltes der Bewußtwerdung dessen.
Dies findet nämlich weder vor Augen, noch im Fuß oder Dergleichen statt, sondern wird bewirkt über den Bewußtsinn in unserem Bewußtsein.
DAS ist, wie ich ersehe, nirgends bekannt und somit auch nicht in Anwendung.
Und so wenden sich alle von der sprachlichen Unbekanntheit ab, weil sie darüber nicht präsent ist. Kein Wunder, daß sich der Mensch von Heute damit beschäftigen muß, sein Selbstbewußtsein zu (er)finden.
Jörg Lenau
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