Viele waren schon immer der Meinung, dass eine personegebundene qualifizierte elektronsiche Signatur für die elektronische Rechnung "Overkill" ist. Immerhin muss man elektronische Rechnungen für die GDPdU-Konformität nicht nachsignieren - wenigstens etwas. Inzwischen wird aber die elektronische Signatur bei der elektronischen Rechnung grundsätzlich in Frage gestellt. Die europäische Kommission will sie abschaffen. Nun ist der Expertenbericht zum E-Invoicing verfügbar (http://ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/document.cfm?action=display&doc_id=5544). Dort wird im Hause Stoiber (sic!) empfohlen, den UNCEFACT-Standard für industrieüberschreitende elektronische Rechnungen (UNCEFACT/CII 2; http://www1.unece.org/cefact/platform/display/TBG/Cross+Industry+Invoice+Process) in der EU verbindlich zu machen. Damit wären das (XML-)Format und der Inhalt einer digitalen Rechnung festgelegt. Aber was machen nun die vielen, die Inhouse oder beim Provider elektronsiche Signaturen für Ihre Rechnungen einsetzen? Große Fragezeichen in Deutschland. Während international alle vom Vorstoss profitieren, sehen viele dies in Deutschland als Rückschritt an.
Was ist Ihre Meinung?