Es ist immer wieder interessant, mit welchen Tricks nicht nur die Behörden arbeiten. Aktuell habe ich 50 Seiten Gutachen und eine darauf basierende 30 Seiten Arbeitsanweisung auf dem Tisch liegen und was im Amt zur Anwendung kommt ist eine einzige Seite daraus mit den 'relativen' Zahlenwerten, welche Anwärtern der Formalitäten als 'absolute' Zahlenwerte vorgelegt wird - wenn überhaupt.
Bei Verhältnissen, wo es um staatsrechtliche Gegebenheiten geht, sollte man sich von vorne herein im Klaren sein, daß jeglicher einzelne Bestandteil der des Verbundes an inhaltlicher Gegebenheit ist und somit zeigt sich auch aus der Handlungsweise des Gegenüber, inwiefern man für seine Rechte 'in vollem Umfang' Berücksichtigung erfährt oder auch nur abgefertigt wird. So gilt es auch generell für die Gesetzgebung, in welcher weder ein Pharagraph, noch die Pharagraphensammlung eines Gesetzes für sich alleine die rechtliche Relevanz darstellen.
Unabhängige Ratgeber sind rar und Jeder hat so seine eigene spezifische Ausrichtung und so ist es empfehlenswert, sich auch selbst entsprechend der Relevanz ein eigenes Bild darüber zu machen, womit man im jeweiligen Fall konfrontiert wird. Die Informationen dazu sind öffentlich zugänglich.
Vertrauen ist nicht gut, sondern Kontrolle ist besser und vor allem ein bewußter Umgang damit.
Mit freundlichen Grüßen
Jörg Lenau