Die Demokratie gegenüber der Macht des Volkes

Betrachtet man die Erörterungen der Staatsformen von Aristoteles und Platon, so erfährt man darüber deren Uneinigkeit darüber, ob die Demokratie eine Gute oder Schlechte sei, wohingegen sie anderweitig sich einig sind. Betrachtet man dem gegenüber die Präsenz dessen im römischen Reich, so zeigt sich gar auf, daß darin Demokratie und Diktatur nahtlos ineinander übergehen, was die Uneindeutigkeit noch besonders hervorhebt.

Betrachtet man hingegen die Gegebenheit von Macht, so verdeutlicht sich darüber, daß es darin um die Macht über Andere geht und somit sich auch darlegt, daß dies auf der Übermacht basiert. Und somit auch im Staatsbezug der quantitativen Überzahl gegenüber anderen, sodaß sich darüber aufweist, daß die Macht des Einen (Diktator) nicht auf sich selbst, sondern auf der Macht der Vielen beruht. Hierüber erklärt sich somit auch das 'synonyme Verhältnis' von Demokratie und Diktatur, die nämlich keinesfalls völlig anders sind, sondern einzig anders ersehen werden aufgrund der verfälschenden Bildnisse der Präsenz dessen.

Betrachtet man die Demokratie als solches, so stößt man darin auf die Definition, daß es sich dabei um die Macht des Volkes handelt. Hierüber zeigt sich dann auch der Kern der Zwiespalt dessen, welche darin besteht, daß die Macht über andere 'als solches', sowie auch die Macht 'über sich selbst' darin nicht die Gegebenheit der Erachtung ist. Schaut man diesbezüglich einmal auf das römische Reich, so basierte deren Anwendung auch darauf, daß der Stadtstadt Rom über das römische Reich herrschte und das Reich durchweg aufgrund der angestrebten Demokratisierung des Stadtstaates und der damit verbundenen inneren Zerrissenheit und letztendlichem dem Verfall unterlag.

Betrachtet man den Sachstand des Widerspruchs, so zeigt sich darüber, daß es in der Natur des Seins keinen solchen gibt, sondern einzig in der geistigen Vorstellung. Und das ist auch der Grund, warum ich die Gegebenheiten des Seins nicht nach der Vorstellung, sondern gemäß des Wahrnehmbaren in Betracht ziehe und der Vorstellung als solches gegenüber stelle, sodaß sich darüber auch ein verstandesgemäßes Realitätsverhältnis (ab)bildet. Gemäß dem händle ich somit vor allem auch den sprachlichen Sachstand von Begriff und Definition, woraus sich mir die im Titel genannte Gegenüberstellung ergibt.

https://www.wissensmanufaktur.net/demokratie-als-religion/
Vielen Dank für diese Information, Herr Gebert. Hierzu auch einmal meinen Input dazu: > Platon: "Ich sehe den Untergang für jeden Staat kommen, in dem nicht das Gesetz über den Herrscher bestimmt, sondern dieser über das Gesetz." Hierzu gilt es zu verdeutlichen, daß 'Staat' eine Sache ist. Eine Sache kann weder beurteilen und damit verbunden auch nicht entscheiden (worauf auch die Unterscheidung zum Wählen beruht!). Die Grundmisere, die sich dem Menschen jedoch darüber hinaus ergibt ist, daß die Sache selbst keine Menschlichkeit beinhaltet (da nicht Mensch ist) und sich aus dem Regelwerk dessen selbst ein Selbstläufer ergibt. Sache und Mensch erhalten hierüber eine generelle Trennung, worin zwar der Mensch mit Menschlichkeit und Sachlichkeit beinhaltet ist, hingegen jedoch die Sachlichkeit für sich der Menschlichkeit entbehrt! > Die eigentlichen Menschen, die als Untertanen schuften, um dieses zum Selbstzweck verkommene System zu finanzieren, spielen irgendwann keine Rolle mehr. Hierzu gilt es sich zu verdeutlichen, daß es sich beim 'Staat' generell um ein 'Implantat' handelt, dessen es bedingt, um über die regulären menschlichen Verhältnisse und Fähigkeit hinaus zu gelangen. Im Falle der reinen Sachlichkeit hat man es jedoch mit einem Schmarotzerwesen zu tun, welches gemäß einer Mistel, in den Baumstamm hineinwächst und zunächst die Äste, dann der Baum und letztendlich auch die Mistel selbst abstirbt, aufgrund des fehlenden Wirtes. Die Grundlage ist somit, daß es des Menschen bedingt, dieser jedoch einzig die Wirtspflanze ist darin. > Betrachten wir bei dieser Gelegenheit einmal eine Wählerquote von ca. 50% der Wahlberechtigten (bei der letzten Europawahl waren es ungefähr 43%), dann erschließt sich schnell, dass die führenden Politiker quasi von den Staatsabhängigen „gewählt“ werden. - Die Regierungen werden also durch ihre abhängig Beschäftigten kontrolliert! Das ist der Punkt! Es gibt 'offen ersichtlich' ausreichend Menschen, welche sehr wohl wahrnehmen und danach handeln, daß das stattfindende gesellschaftliche Sein nicht ihrem Lebensgefühl und damit verbundenen Lebensverhältnis entspricht. Das wird sich jedoch so lange nicht ändern, bis dies auch 'allgemeingültig' ersichtlich wird. Und dazu bedingt es, daß dieser bei der Wahl auch seine Entscheidung mitteilen kann, indem dieser 'darin' nämlich auch auf dem Wahlzettel eintragen kann, daß er die bestehende Gegebenheit 'grundsätzlich' ablehnt. > Die Demokratie ist zu einer „Religion“ verkommen, die man niemals anzweifeln darf, da man als einzige Alternative nur eine totalitäre furchtbare Gesellschaftsform ausmachen will, das „lehrt uns schließlich die Geschichte des 20. Jahrhunderts“. Leider muß ich feststellen, daß man sich allerorts auf die Oberflächlichkeiten beschränkt, ohne die jeweiligen Kernpunkte als solche zu ergründen. Darum geht in meinem Aufbringen informeller Aufklärung. Ich setze mich bereits seit 30 Jahren mit der 'Funktionalität' des Menschen und dem Sein an sich auseinander, um dies zu ergründen. Und zwar aus dem Grund im Miteinander, da ich von Anbeginn erkannte, daß einzig über das Verständnis der Funktionalität seiner selbst auch die Funktionalität des Sein zu erfassen überhaupt möglich ist. Und hierin geht es primär um die Unterscheidung von Wahrnehmung und Vorstellung. Die geistige Vorstellung ist von Grund auf eine reine Projektion und beinhaltet NICHT die Wahrnehmung. Wer dies voneinander trennt, erlangt einzig ein entsprechendes Realitätsverhältnis. Eine rein geistige Erachtung stellt sich somit grundsätzlich als Illusionär! > Nichts wird sich verbessern, wenn die Menschen nicht langsam anfangen, Grundlagen zu hinterfragen. Als Grundmisere des Menschen habe ich die Unkenntnis, das Unbewußtsein und die Unbedachtsamkeit im Blick. Gravierend ist darüber hinaus, daß gerade die Infragestellungen den Menschen wegleitet, die Dinge zu ersehen. Man achte hierzu einmal auch die Verbindung ersehen <-> verstehen und wende dies entsprechend an, dann wird dies deutlich. Grundsätzlich gilt es mir dazu einzubringen, daß die stattfindende reine Vergeistigungen zum menschlichen Untergang führt und dieser dies einzig aufhalten, bzw. von sich halte kann, indem dieser dies 'bewußt' über sein Verstandeswesen einschränkt, gemäß dem das Verstandeswesen in seiner Funktionalität zur Anwendung gelangt. Dem gegenüber bedingt es jedoch primär auch, sich darüber klar zu werden, daß da draußen die Verstandeslosigkeit herrscht!
> Und hierin geht es primär um die Unterscheidung von Wahrnehmung und Vorstellung. Die geistige Vorstellung ist von Grund auf eine reine Projektion und beinhaltet NICHT die Wahrnehmung. Wer dies voneinander trennt, erlangt einzig ein entsprechendes Realitätsverhältnis. Eine rein geistige Erachtung stellt sich somit grundsätzlich als Illusionär! > >Nichts wird sich verbessern, wenn die Menschen nicht langsam anfangen, Grundlagen zu hinterfragen. Danke, Herr Lenau! M.E. Interessant zur "Wahrnehmung" ist die Überlegung, daß alles "Schwingung ist, und daß wir nur einen winzigen Bruchteils der gesamten Bandbreite an Schwingung überhaupt wahrnehmen. > Als Grundmisere des Menschen habe ich die Unkenntnis, das Unbewußtsein und die Unbedachtsamkeit im Blick. Gravierend ist darüber hinaus, daß gerade die Infragestellungen den Menschen wegleitet, die Dinge zu ersehen. Man achte hierzu einmal auch die Verbindung ersehen <-> verstehen und wende dies entsprechend an, dann wird dies deutlich. Dazu aus Wikipedia zu den 3 Geistesgiften in der buddhistischen Ethik: Verblendung (moha), Unwissenheit (skt. avidya) und Nicht-Wissen sind weitestgehend deckungsgleiche Begriffe. Die Unwissenheit ist ein Zustand, der als Grundursache für alles erfahrene Leid angesehen wird. Die beiden anderen Geistesgifte folgen der grundlegenden Unwissenheit. Nicht-Wissen ist die Grundlage allen karmisch-kausalen Handelns. Es bedeutet, die Wahrheit(en) über die Natur des Geistes nicht zu kennen. Ist die Verblendung/Unwissenheit/das Nicht-Wissen gereinigt, erscheint der heilsame Aspekt im Geist: Weisheit (pañña).
Es ist schwierig zu vermitteln, was es mir zu vermitteln gilt. Maßgeblich darin ist, daß einzig die projizierte Vorstellung ein Werk des Geistes ist, hingegen die Bewußtwerdung der Wahrnehmung die des Bewußtsinnes. Wir haben darin ein kulturelles Problem, wie ich mit dem obigen Bildnis des Sinnspruches unter anderem zu vermitteln gedenke. Dieses 'ich denke, also bin ich' stammt von Descartes und in Verbindung damit wurde eins 'festgelegt', daß das Bewußtsein Bestandteil des Denkens sei und somit auch die Wahrnehmung darüber hervortritt - aus dem Geiste! Ich hingegen erlebe dies schon immer derart, und wende es auch dementsprechend an, daß die Bewußtwerdung der Wahrnehmung separat hervortritt, abseits des Geistes. Daher stammt auch mein entsprechendes Aufbringen des 'Bewußtsinnes'. Und so korrigiere ich dem gemäß auch Descartes' Sinnspruch, denn voran steht der Sachstand der Bewußtwerdung seiner selbst, ohne dies man nämlich nicht das Denken wahrnimmt. Man kann vor allem auch Denken, ohne sich dessen bewußt zu sein. Hieraus ergibt sich mir vor allem auch ein ganz anderes Sichten der Dinge, da ich zwei Verhältnissen gegenüber stehe, nämlich einerseits der Bewußtwerdung der Wahrnehmung, welche einem das Sein selbst vermittelt und dem gegenüber die geistig projizierten Vorstellungen 'darüber'. Der Geist bildet seine eigenen Bildnisse darüber!!! Ich möchte hierzu auch einmal den Sachverhalt der Funktionalität als solchen veranschaulichen, welcher sich aus den diversen Differenzierungen ergibt (und derart bisher unbekannt sind!):
Wie Sie wohl erfahren, ist es nicht einfach nachzuvollziehen, was ich zu veranschaulichen bestrebt bin. Dies beruht auf dem generellen Mißverhältnis, daß seitens der Philosophie, Psychologie und Anhänglichem im Bezug auf die Psyche nur zwei Bestandteile 'bekannt sind', nämlich der Geist und das Unbewußtsein. Und was man in dem Bezug an Wissen erhält, ist somit auch dem gemäß (derart eingeschränkt!) aufbereitet. Über dieses Bildnis gilt es mir vor allem zu verdeutlichen, daß das Unbewußte nicht wirklich unbewußt ist, sondern die verfälschenden Darstellungen es derart erscheinen lassen. Der Umstand dieses Verhältnisses beruht darauf, daß wofür man keine Vorstellung hat, auch nicht wahrgenommen wird. Gemäß dieser Situation beschäftige ich mich auch mit dem Primären, was es darin zu beseitigen gilt, nämlich der Undifferenziertheit von Wahrnehmung und Vorstellung. Der Punkt ist, daß man über das effektive Erleben mit der Außenwelt zwangsläufig gezwungen ist, die sich vermittelnde Wahrnehmung als solche in Betracht zu ziehen. Der Umstand, daß man auf der Straße überfahren wird, wenn man ein herannahendes Fahrzeug nicht wahrnimmt, sondern in seiner geistigen Vorstellung verweilt, besteht nicht nur darin, sondern ist weitläufig Alltag. Wie ich im Allgemeinen dazu sage: Materialisieren, wenn die geistige Vorstellung sich im Unklaren befindet. Die Dinge umsetzen in die Praxis und somit ins direkte Bezugsverhältnis zu dem da draußen verschafft einem dieses Differenzierungsverhältnis und gleichzeitig auch die direkte Gegenüberstellung mit der Realität.