Die Fragen, die keine Antworten liefern

Ich möchte hier einmal ein Prinzip einbringen, welches mir über die Erfahrungen damit einst zur Grundlage wurde:

Man kann eine Frage nicht stellen, wenn man die Antwort nicht kennt.

Darin steckt die Hervorhebung dessen, daß man über eine Fragestellung den Rahmen und Richtung und als solches auch das prinzipielle Verhältnis der Antwort vorgibt (ist sprachliche, wie auch sachliche Gegebenheit!). Die Fragestellung gibt somit die Antwort vor - Frage und Antwort haben ein konkretes Verhältnis zueinander.

Insofern man sich mit einer Problematik befaßt, welche als solche sich präsentiert, da man darin unbekannten Variablen gegenübersteht, gilt es sich von den festlegenden Fragen zu distanzieren, um der Problematik auf den Grund zu gehen. Der Weg zur Lösung und spezifisch der Ursachen führt somit über die präsenten Antworten, welche koordiniert miteinander einzelne Variablen auflösen und sich darüber auch das Ganze auflöst.

Der Dreisatz ist ein faszinierendes Bindeglied, wenn es um's Ermitteln geht - und habe ich prinzipiell auch als Schweizer Messer in meiner Tasche ;)

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Schönes Beispiel, um zu demonstrieren, daß man geistig urteilen kann, ohne zu beurteilen : )
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Es war gar nicht notwendig, den Roman/Film zu kennen. Wenn Sie sich einmal meine auf Ihre Antwort bezogene Erläuterung in Verbindung mit meiner Reaktion vor Augen führen, dürfte es deutlich werden. >> Der Computer weist darauf hin, dass die Frage niemals präzise gestellt wurde (“I think the problem, to be quite honest with you, is that you've never actually known what the question is.”). Das englische Original ist hier wesentlich - hier einmal die korrekte Übersetzung: "Ich denke das Problem ist, um ehrlich zu sein mit dir, daß Du nie wirklich gewußt hast, was die Frage ist." Dabei geht es generell um den Sachverhalt, daß man sprachliche Inhalte bilden kann, die es existentiell gar nicht gibt. Mein Bezug des geistigen urteilens bezieht sich gleichermaßen darauf. Ihr Input ist sehr wohl von Relevanz, denn 'an sich' steht dieser in meiner Ausführung ja 'aus meiner Sicht heraus' außen vor, aber das gilt natürlich nicht für jeden und somit auch nicht generell. Und somit hätte man z.B. auch über die '42' den Sachverhalt erörtern können, denn es hebt erstinstanzlich hervor, daß Sprache nicht gleich Realität ist.
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