Die Schafe, die der Herde folgen

Es ist allgemein bekannt, daß die Masse sich wie Schafe bewegen, die der Herde folgen, jedoch ersehe ich, daß man das wesentliche Prinzip darin nicht erkannt hat, daß dem gar nichts anderes gegeben ist. Dies basiert nämlich darauf, daß sie gar nichts anderes sehen und auch tun können.

Hierzu bedingt es des verbildlichen dessen, gemäß dem ein Schaf sich innerhalb der Herde befindet und somit aus diesem Sichtverhältnis gar nicht ersehen werden kann, wo sich die Herde befindet, noch wo sie sich hinbewegt oder was auf sie zukommt, wie auch generell nicht, was sich außerhalb dessen befindet. Das Sichtfeld ist aufgrund dieser Gegebenheit nämlich eingeschränkt, sodaß nichts anderes zu ersehen ist, als die umgebenden Schafe. Auch kann sich das Schaf gar nicht anders verhalten, da das Umgebende es darin eingeschlossen hält und der Verbund die Vorgänge geleitet.

Ergo: eine Sicht auf das Sein 'als solches' ist grundsätzlich 'darin' weder gegeben, noch zu erlangen.

Dem gemäß trifft man auch auf einen Trugschluß, daß z.B. die Medien aufklärend auf die Menschen (Masse!) einwirken würde, denn tatsächlich verhält es sich damit genau umgekehrt, denn da sie nur kennen, was ihnen ersichtlich ist, so ersehen sie die Bildnisse gemäß dessen Ausschnittes, sodaß 'an sich' aufklärende Bildnisse gemäß dem Aufgezeigten darin gar nicht in Erscheinung treten können. Es führt letztendlich einzig zur Verwirrung der Herde.

Hierzu einmal zum Sachverhalt in Frankreich: Ich bin vor einigen Jahren in der Beschäftigung damit darauf gestoßen, daß der Staat systematisch die Abgaben danach steuert, wie viel diesem möglich ist, im Einzelnen 'abzuzapfen' (darauf basiert das Regularium!). Dies zeigte sich in den diversen Inbetrachtnahmen des Einzelnen gleichermaßen auf, wie auch in der Vorgehensweise, worin nämlich die jeweilige Entscheidung einer Erhöhung zunächst einmal rein informell veröffentlicht wird und gemäß der Reaktionen die Umsetzung oder nicht erfolgt (was geht, geht - was nicht nicht!). Und so fällt mir hier natürlich auch die Markantz auf, daß die Demonstranten beschreiben, daß ihnen 'nicht mehr an Geld bleibt', als was sie zum Leben benötigen und sich mir hierin somit auch deren Ersehen gemäß des Meinigen aufweist. DAS ist ihr Tenor und die Auseinandersetzung mit der Sache. In diesem Verhältnis erfährt man (somit) auch eine Bezugnahme zur einstigen französischen Revolution. Betrachtet man hingegen den politischen Part, so geht es hierin um den Benzinpreis und Macron und dessen entgegenstehendes außenpolitisches Ablehnungsverhältnis, sowie dessen innerpolitischen Bezugnahme. Und somit auch einzig im Bezug auf Änderungsmaßnahmen in dem Bezug. So trifft man hierin auch zwei Schafherden an, die sich dem gemäß gegenüber stehen.
Hierzu möchte ich auch einmal 'mein Bildnis' zur Demokratie darlegen: https://www.xing.com/communities/posts/das-zwitterwesen-der-demokratie-1015816543