Krankenkassen sollen zukünftig auch Gesundheitsapps finanzieren: Das steht im Digitale-Versorgungs-Gesetz (DVG), das am 10.07.2019 beschlossen wurde.
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA), die auf Rezept verschrieben werden kann, ist zunächst einmal ein Medizinprodukt und muss daher eine CE-Kennzeichnung haben. Das reicht aber noch nicht für die Verschreibungsfähigkeit: Eine DiGA soll dann von den Krankenkassen bezahlt werden, wenn sie „positive Versorgungseffekte“ aufweist.
Doch was ist ein positiver Versorgungseffekt, und wie wird er nachgewiesen?