Nahezu alles, was wir tun, verlangt nach Entscheidungen. Diese zu treffen, fällt oft schwer. Nicht nur, weil wir uns gegen eine oder mehrere Alternativen entscheiden. Sondern, weil wir manchmal auch Entscheidungen für andere oder instinktiv treffen.
Dabei sind persönliche Belange, die Tragweite einer Entscheidung, äußere Einflüsse und vor allem die individuelle Relevanz entscheidende Faktoren. Die meisten davon haben wir nicht einmal in eigener Hand. Wie soll ich mich für A oder B entscheiden, wenn ich C noch gar nicht richtig kenne, D allein aus Prinzip beziehungsweise aufgrund von Restriktionen außer Acht lasse und E mir nie im Leben in diesem Kontext eingefallen wäre?
Gar nicht so einfach also, trotz Entscheidungsbefugnis den Entscheidungsspielraum sinnvoll zu nutzen und eine vermeintliche Fehlentscheidung zu vermeiden oder eine Vorentscheidung herbeizuführen.
Wie wichtig es sein kann, eine Entscheidung zu treffen, stelle ich im Beitrag anhand eines konkreten Beispiels aus meiner Praxis als PR-Berater dar. Vorher wage ich einen klitzekleinen Vorstoß in die "Entscheidungstheorie" (Infografik) im weitesten Sinne und gebe zum Abschluss Tipps zum Umgang mit Entscheidungen (Checkliste).
Autor: Stefan Schütz / PR Stunt
Foto: Thilo Reiter / pixelio.de