Ein Coach ist ein Coach und kein Trainer. Ist ein Coach ein Berater? Ist das nicht egal? Nun, es kommt ganz darauf an, worauf man hinaus will. Möchte man einen bestimmten Sachverhalt präzise erklären, muss man die relevanten Begriffe natürlich hundertprozentig korrekt benutzen. Will man aber nur auf einen Missstand in einer Branche hinweisen, verschiebt sich die Wichtigkeit der Begriffe in den Hintergrund. Das zu verstehen fällt vielleicht manchen Menschen schwer. Vor allem jenen Lesern, die nicht die Quintessenz eines Artikels zu erfassen vermögen und deshalb lieber erbsenzählerisch auf Begrifflichkeiten herumreiten, anstatt sich konstruktiv zum Thema zu äußern.
Coaching für Leser
Worum geht es beim Lesen eines Artikels? Um den Inhalt natürlich. Das Drumherum sollte selbstverständlich stimmen, eine nicht korrekte Rechtschreibung und ein schlechter Stil können auch die kompetentesten Ausführungen verderben. Und den Kern der Aussage unklar erscheinen lassen. Bei der Beurteilung eines Artikels sollte dennoch das große Ganze zählen, ein paar kleinere Rechtschreibfehler könnten beispielsweise vor dem Hintergrund eines ansonsten brillanten Beitrages zu verzeihen sein. Wer sich nur auf die vermeintlichen Fehler konzentrieren würde, täte dem Ganzen unrecht und nähme sich die Chance, vielleicht von einem exquisit formulierten Stück mit seinen verständlichen Erklärungen zu profitieren.
Begrifflichkeiten für Anfänger
Ein Coach ist eigentlich kein Trainer, wird aber manchmal so bezeichnet. Muss ihn das stören? Nur, wenn es zu Missverständnissen führt. Die kann er im Einzelfall ja aber ganz leicht aufklären. Ein Coach kann zum Trainer werden, wenn er bestimmte Trainingsmethoden anwendet, beispielsweise um Verhaltensdefizite zu korrigieren. In diesem Fall vermittelt der Coach gewisse Kompetenzen, etwa auf dem Gebiet der Kommunikation, was als Training bezeichnet werden kann. Trotzdem besteht das Coaching nicht alleine aus diesem Training, sondern aus vielen verschiedenen Aspekten, die zu einem Prozess zusammengefasst werden, den der Coach begleitet. Er ist also auch Berater, aber nicht ausschließlich. Beim Coaching macht der Coach mit seinem Klienten gemeinsame Sache, er tritt also nicht nur als Berater auf, er tritt viel mehr mit seinem Klienten in eine konstruktive Beziehung. Der Coach hat also auch vieles mit einem Psychotherapeuten gemeinsam, teilweise bedienen sich beide Berufe sogar derselben Methoden. Der Coach bleibt aber ein Coach, er bietet seinem Klienten keine Therapie an, sondern durchläuft mit ihm gemeinsam einen Beratungsprozess, der den Klienten schließlich dazu befähigt, das Coachingziel eigenständig zu erreichen. So ist das. Egal, wie man´s zu nennen beliebt.
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Daniela Lozano Costa