Sehr geehrte Frau App und Mitglieder, ich möchte mich hier einmal vorstellen, indem ich direkt einsteige und Bezug nehme auf zwei Beiträge, welche mich sofort ansprechen. Und zwar sind das die Beiträge von Herrn Balk (Transidentität), Frau Garcia (sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz) und Frau Zwölfer (Arbeitsgruppe trans-evidence).
Die Ursache mit der Problematik des Umganges damit besteht darin, daß der eigentliche Sachverhalt gar nicht Thema von Wissenschaft ist und auch nicht sein kann und 'trotzdem' sämtliche daran gebunde Regularien dem entsprechen (müssen).
Hier einmal ein Auszug aus der Veröffentlichung von Herrn Balk:
"Dabei wurde der Status der Sexualhormone ermittelt und festgestellt, dass transidente Personen keine - von ihrem biologischen/anatomischen Geschlecht - abweichende Konzentration der Geschlechtshormone zeigten. Daraus lässt sich schließen, dass die Geschlechtsidentität durch die Konzentration von Sexualhormonen während der embrionalen Entwicklung gebildet wird."
Das ist Einer von unendlichen Belegen dafür, daß Wissenschaft dies nicht händeln KANN! Hier verhält es sich gleichermaßen, wie bei der Stellung der Wissenschaft dem Geist und Bewußtsein gegenüber. Es ist für diese NICHT faßbar!
Die Verhältnisse, welche darüber geschaffen werden, sind mehr als katastrophal. Vor allem für Diejenigen, welche ein klares Verhältnis zur Sache haben, und DEM gegenüber stehen.
In erster Linie ist bezüglich der Transsexualität zu unterscheiden zwischen Transsexuellen (mit Bedürfnis an GeschlechtsAMPUTATION [wer sich tiefgreifend damit beschäftigt, erkennt, daß es DAS ist!]) und Transgendern (welche dies akzeptieren, wie's ist). Daran anschließend bedarf es der Klärung, daß sich die körperliche Geschlechtlichkeit von der mentalen Geschlechtlichkeit differenziert. Die Gegegenheit der Transsexuellen führt einem dieses Verhältnis doch regelrecht unausweichlich vor Augen.
Was die sexuelle 'Veranlagung' generell betrifft, so setzt hier die Wissenschaft Maßstäbe, wonach es solche 'Entitäten' (angeborene [mentale]Veranlagungen) gar nicht gibt - alles nur 'sexuelle Orientierung' ist, im Sinne von sexuellen Vorlieben. DAS diese Veranlagung sich einreiht neben Charakter und Begabung, wie überhaupt mentale Veranlagung einer gänzlichen Betrachtungsweise bedingt, da kann man nur außerhalb der Wissenschaft für entsprechendes Sorge tragen.
Solange wie man von alten primitiven Vorgaben ausgeht (es gibt nur zwei Geschlechter!), kann für die Gänze dessen kein Verständnis aufkommen, sondern nur Unverständnis. Ich komme da auf ganz andere zeitgemäße Resultate. Und DAS ist mir möglich, weil ich die 'Gegebenheiten' analysiere und NICHT NUR 'dritte-Person-Perspektiven'.
Es bedingt schon der Gänze an Verständnis zum Verständnis der Sache im Einzelnen. Hierzu einmal meinen Input (http://www.sya.de/sexualitaet/) und eine entsprechende Veranschaulichung der sachlichen Gegebenheit, wobei die Diversität darüber in ein ganz anderes Licht rückt: