Nach einem Artikel in "Scientific American" wird gerade in der System-Dynamics-Szene heftig diskutiert. Dort war der Klassiker "Die Grenzen des Wachstums" schwer durch den Kakao gezogen worden, weil die heutige Welt so wenig zu den damaligen Voraussagen passt. Die Szenarien des MIT-Team, dem die Aussagen des Buches zugrundeliegen, waren wohl die erste Simulation mit einem weltweiten Publikum und damit richtungsweisend für unsere Profession. Ich finde, die heutige Kritik greift zu kurz. Zum Einen sind Simulationen keine Voraussagen, zum Anderen glaube ich, dass die Welt heute auch deshalb so anders aussieht als dieses Szenarien, weil uns die Simulation manche Zusammenhänge erst klargemacht hat und wir vorher gehandelt haben.