Pablo Picasso wurde gefragt, wie er denn so seine Bilder entwickeln würde. Darauf hat er geantwortet: "Wieso sollte ich sie entwickeln - Ich Bin und so auch meine Bilder."
Diese Aussage von ihm entspricht so gar nicht der landläufigen Meinung, wie Erfolg zu erlangen ist. Denn gelernt haben wir in der Leistungsgesellschaft etwas anderes.
Vielmehr lernten wir uns anzupassen, uns zu verbiegen und uns zu verleugnen. Die innere Stimme wurde dabei überhört und so immer leiser, während die zehntausend Affen im Kopf immer lauter wurden.
Die frohe Botschaft ist: Wir können das jederzeit ändern. Es gilt unserer Herzensstimme wieder Raum zu schenken und ihr zu lauschen und dazu braucht es Zeiten der Stille.
Wenn wir uns nach innen wenden begeben wir uns auf den weiblichen Weg. Hier gilt es sich dem Sein hinzugeben, aus dem heraus letztendlich alles in eine Form findet.
Mühelos, ohne große Anstrengung, spielerisch.
Keine Strategie mehr, kein Vergleichen, kein weiter, besser, höher mehr, sondern einfach sein - mit allem was dazu gehört.
Kleine Übung:
Atme bewusst ein paarmal tief ein und aus und halte zwischen dem Ein- und dem Ausatmen für ein paar Sekunden den Atem an. Dabei entsteht eine Lücke. Mit ein wenig Übung kannst du dich immer tiefer in diese Lücke hineinfallen lassen und dort dein freies Sein erfahren.
Probiere es einfach aus. Schenke dir Raum und Zeit, um einfach zu sein. Entdecke darin deinen wahren Wert.