Liebe Gruppenteilnehmer-/innen,
neben einem optimalen Schutz vor Forderungsausfällen ist eines der wichtigsten Unternehmensziele, das offene Posten schnell in Liquidität gewandelt werden. Doch welche Maßnahmen bieten sich an, wenn der Kunde trotz Zahlungsaufforderung(en) nicht zahlt? Eine Alternative zum Einzug notleidender Forderungen über den Anwalt oder das Inkassobüro bietet der Forderungskauf.
Abweichend vom Factoring erfolgt der Forderungskauf erst sobald die Forderung zahlungsgestört ist. Üblicherweise erfolgt der Kauf anstelle der Abgabe in das Inkasso/ an den Rechtsanwalt, wobei bei Übernahme des Zahlungsrisikos durch den Käufer der Verkauf sofort buchwirksam wird. Weitere Vorteile sind der kalkulierbare Cashflow, sowie die Freisetzung von Personalressourcen für andere Aufgaben, da u.a. die weitere Überwachung der Forderung vollständig entfällt. Unterschieden wird zwischen einmaligem und revolvierenden (wiederholtem) Forderungskauf.
Was meinen Sie? Ist Forderungskauf eine interessante Alternative zum Inkasso? Wir laden Sie herzlich zum Austausch und zur Diskussion ein.