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Wie navigiere ich am besten mein Unternehmen durch die Krise? Gerne teile ich meine langjährigen Erfahrungen mit existenziellen Krisen.

Weniger Kunden, weniger Umsatz, Geschäftsschließung, weniger Liquidität, existenzielle Sorgen. Da sind die staatlichen Hilfen sicherlich ein Lichtblick. Doch wie lange werden sie helfen?

Das ist beängstigend und ungemein frustrierend. Das kenne ich nur zu gut aus meiner 20-jährigen Geschäftsführungs- und Beratungs-Tätigkeit mit existenziellen Unternehmenskrisen, die erfolgreich bewältigt wurden.

Deshalb möchte ich gerne meine Krisen-Erfahrungen teilen und dabei helfen, in der Corona-Krise die richtigen Entscheidungen zu treffen, wirkungsvolle Maßnahmen zu einleiten und verhängnisvolle ruinöse Fehler zu vermeiden.

Tipp 1:

Positiv denken: Krise erkennen, akzeptieren und voran gehen

Es wird nicht mehr so sein, wie es war. Je schneller wir das begreifen und aus einer verständlichen negativen Stimmung mit Panik, Angst und Sorge in eine positive Einstellung und ins Handeln kommen, umso besser. Geschäftsleitungen und Führungskräfte sind geradezu verpflichtet, jetzt optimistisch nach vorne zu schauen, Energie und Tatkraft zu zeigen und alle zu ermutigen, aktiv die Herausforderung anzunehmen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Tipp 2

Kosten senken: Tabulos, radikal und schnell

In der Krise lautet die einfache Handelsmaxime: Cash is king! Eine ausreichende Liquidität ist entscheidend, um weiter existieren zu können. Deshalb sind die Kosten tabulos und radikal zu senken oder zumindest zu flexiblisieren oder zu variabilisieren. Das erfordert harte Entscheidungen bei Personal- und Sachkosten, die unangenehm und psychisch belastend sind. Aber ein „erstmal abwarten“ hilft nicht: Jeder Tag, an dem Geld verloren geht, ist einer zu viel.

Tipp 3:

Einnahmen genieren: Neue Produkte & Dienstleistungen, Kunden und Absatzkanäle

Dazu stellen sich zwei Fragen: Wer kann wie von unserer besonderen Expertise und Stärke profitieren? Und wie werden wir dafür schnell bekannt? Dazu gibt keine „blöde Ideen“! Es geht um schnelle Markt-Tests und eine schnelle Anpassung der Produkte oder Dienstleistungen an neue Bedarfe. Und oft genug entsteht daraus ein neues Geschäftsmodell, das Zukunft hat - bestens! Trigema oder LVMH liefern dafür gerade gute Beispiele.

Tipp 4:

Schwarm-Intelligenz nutzen

Nach meiner Erfahrung macht es viel Sinn, sich nicht nur auf die eigenen Ideen zu verlassen. Die Mitarbeitenden haben oftmals viele gute und kreative Ideen zur Kostensenkung und Einnahmegenerierung, da sie deutlich näher dran sind als das Management. Und ein unvoreingenommener Blick eines externen Experten führt ebenfalls zu neue Ideen und konkreten Handlungsempfehlungen. Die Nutzung der Schwarm-Intelligenz bringt gute Lösungen.

Fazit: Es gilt, positiv zu denken und vor allem schnell und gezielt zu handeln. Viel Erfolg und gutes Gelingen!