Inwiefern wird die Rechtsaufsicht des Staates noch gewährleistet?

Ein Sachverhalt, der sich immer mehr in Frage stellt ist, inwiefern der Staat überhaupt noch seiner Aufgabe gerecht wird, für eine ordnungsgemäße Rechtsstaatlichkeit Sorge zu tragen. Immer mehr Staatsaufgaben werden Privaten übertragen. Inwiefern diese der Erfüllung unterliegen, wird durch Rechtsverhältnisse manifestiert, um darüber die Gewährleistung zu sichern.

Doch ist das, was auf dem Papier steht auch tatsächlicher Sachstand?

Ich wurde aufgrund der von mir initiierten Auszeit, welche ich mir zum Schreiben meines Buches verschaffte, mit dem Realverhältnis darin konfrontiert. Hierzu hatte ich mich nach dem Auslaufen meines letzten Arbeitsvertrages bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet, in Verbindung mit einer halbjährigen Freistellung von der Arbeitssuche.

Aufgrund der unrechtmäßigen Handlungswillkürlichkeit, welche mir darin über die Leistungsabteilung entgegen trat, ist meinerseits auch ein Gutachten erstellt worden, bezüglich der sich aufweisenden Mißstände. Nach Abklärung mit der Regionalabteilung, worüber sich die Eindeutigkeit aufwies, daß die Leistungsabteilung völlig auf sich selbst gestellt ist und es generell keine Kontrollinstanz gibt, außer einer softwaremäßigen, worin jedoch nur die Form, jedoch nicht der Inhalt der Ausführung ihre Kontrolle erfährt, gehe ich jetzt auch in den nächsten Schritt über.

Heute ist meinerseits eine Rechtsaufsichtsbeschwerde an das Bundesministerium für Arbeit versandt worden, worin ich den bestehenden Mißstand als solchen zur Anzeige bringe. Wie sich mir im Vorfeld aufzeigt, gibt es dort keine solche Rechtsaufsicht. Dies zeigt sich über das Organi(sationsdia)gramm, in welchem ein solches nicht aufgeführt ist. Aus dem Grund hatte ich auch dort angerufen, um in Erfahrung zu bringen, an wen ich mich wenden muß. Das Resultat war, daß ich mit jemanden von Bundesamt für Arbeit verbunden wurde, welcher mir mitteilte, daß sie die Rechtsaufsicht seien.