Mit breitem Grinsen las ich den Artikel, denn das ist genau unser Alltag, der uns aus unserer Zeit als GbR nachhängt: Kunde ruft empört an, als könnten wir etwas dafür, dass er unsere Rechnungen auf KSA überprüfen muss. Denn wir haben's nicht erfunden, splitten aber seit Jahren unsere Rechnungen fein säuberlich auf, damit der Kunde es leichter hat und übernehmen auch für den Kunden die Aufstellung, wenn er das möchte. Was bleibt, ist aber immer ein "G'schmäckle", dass wir Aufwand und Kosten bescheren und offenbar nicht in der Lage sind, unsere Versicherungen zu bezahlen... und wenn es blöd läuft, werden wir nicht mehr beschäftigt.
Vielleicht wird ja doch endlich was an diesem unsäglichen Konstrukt geändert und die "Künstler", die sich dort versichern möchten, führen ihre Beiträge einfach direkt ab wie jeder andere Versicherte das auch tut. Und andere, die sich wie ich als Wirtschaftsingenieur nicht einmal dort versichern könnten, werden nicht gezwungen, Beiträge abzuführen, von denen sie nie wieder etwas sehen werden und die ihnen an ihrer eigenen Altersvorsorge fehlen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kuenstlersozialkasse-wirtschaft-beklagt-unertraegliche-buerokratiekosten-a-1109879.html