Lebens-Werte-Systeme

Es ist nicht der Staat, es ist das System des Staates.

Es ist nicht die Kirche, es ist das System der Kirche.

Es sind nicht die Banken, es ist das System der Banken.

-- Es ist kein Objekt, es ist ein Prädikat. --

ES LEBT zeigt sich mir in meinem Erleben mit diesen SELBSTLÄUFERN und was es damit auf sich hat, möchte ich im Folgenden erläutern.

Man stelle sich einmal vor, eines der drei abzuschaffen. Unmöglich! Man stelle sich des weiteren einmal vor, als Einzelner ohne alle drei zu leben. Unmöglich, jedoch nicht im Bezug auf die Drei, sondern im Bezug, als Einzelner zu leben, denn zum (langfristigen) Leben bedingt es der Gemeinschaft! Gemeinschaften bedingen jedoch einer Ordnung, damit sie bewahrt bleibt und an dem Punkt beginnt das Sein, wie auch das Verständnis für das Sein dieser 'lebendigen Selbstläufer'.

Ihre Lebendigkeit erhalten diese Selbstläufer über deren 'menschlichen Inhalte'. Zu diesen Inhalten gehören gegenwärtige, zuvor stattgefundene und geplante Aktivitäten, sowie generelle Abbilder (Schriften etc.). Wo keine Menschengemeinschaft ist, da sind auch solche Selbstläufer nicht. Das Netzwerk dessen bildet das Konstrukt des scheinbaren(!) Objekts. Die Kontrolle findet statt über die Aktiva-Potenz des jeweiligen singulären Inhaltes.

Der Punkt ist, und aus dem Grund wird man meiner Erläuterung erst einmal fremd gegenüber stehen, daß wir von Suggestionen regelrecht erschlagen werden. Suggestionen welche uns nicht nur sagen, wie es sei, sondern uns auch vorschreiben, wie es zu sein hat. Um sich jedoch meiner Sichtweise gewiss zu werden, muß man sich vor allem 'die Vereinbarung' vor Augen halten, welche man zur Gestaltung und Erhaltung der Ordnung der Gemeinschaft trifft. Man beginne hierzu bei der kleinsten Größe von zwei Personen mit einer Vereinbarung und steigere dies bis zu einem Punkt, wo es nicht mehr erfaßbar ist. Wenn man darüber hinausgeht, wird es einem klar vor Augen.

Als Beispiel kann man sich auch einmal vor Augen führen, daß das römische Reich untergegangen ist, wir aber ein römisches System leben. Das zeigt, daß das System ein Eigenleben führt!

Und wie sieht es eigentlich aus mit dieser römischen 'Demokratie'?

Nun, die Prämisse lautet: 'das Volk herrscht'.

Und über wen herrscht das Volk?

Über sich selbst.

Was bedeutet das?

Selbstbeherrschung!

Zusatz: nur wenn man sich im Klaren ist, wie's um den Sachverhalt 'konstruktionstechnisch faktisch' bestellt ist, kann man sich darauf einrichten und entsprechend seine Handlungen darauf einstellen. Bezüglich der Ausführung in diesem Beitrag gebe ich zu bedenken, daß ich die Dinge auf den Punkt bringe. Der Inhalt spiegelt die Komplexität in seiner 'natürlichen Gegebenheit' als Prinzip wieder und wird sich nicht so einfach anderen daraus erschließen (ich habe selbst viele Jahre dazu benötigt, dies derart zu ersehen), jedoch ist die naturgegebene Wiedergabe des Konstrukts maßgeblich und es bedarf dementsprechend das Ganze sich vor Augen zu halten, um die einzelnen Bestandteile im Verhältnis zum Ganzen, untereinander und für sich entsprechend der tatsächlichen Gegebenheit jeweils als Schablone nutzen zu können für spezifizierte Inhalte. Hinweis: das Prinzip meiner Sichtweise erschließt sich über das Nebeneinanderstellen UND koordinieren von Holismus und Atomismus! Insofern Erläuterungen erwünscht sind, bitte ich darum, diese anzufragen.
Modus vivendi im kleinen: eine Person betritt ein halb besetztes Zugabteil und wird (latent) als Eindringling wahrgenommen. Später betritt eine weitere Person das Abteil - die davor hinzugekommene Person hat nun 2 theoretische Möglichkeiten: sie erinnert sich, wie (latent) unwohl ihr selbst bei der Frage "Ist hier noch frei?" o.ä. war und verhält sich entsprechend empatisch, oder sie sieht ihrerseits einen Eindringling. I.d.R. ist letzteres der Fall, denn das (archaisch-konstante) menschliche Unterbewußtsein unterscheidet nicht nach gut oder schlecht, sondern nach bekannt oder unbekannt
Sind Sie sich sicher, daß Sie da vom Unterbewußtsein sprechen? Mir ist niemand bekannt, welcher auch nur ansatzweise ein klares Verhältnis dazu hat, wie ich. Dem muß ich nämlich entgegnen, daß das Unterbewußtsein mehr Inhalte 'beinhaltet' als das Überbewußtsein. Ich gebe dazu einmal z.B. die 'instinktive Handlung' zu bedenken.
richtig, s. Eisbergmodell. Besser paßt in o.a. Beispiel die unterschwellig blitzschnelle Unterscheidung unseres archaischen "Reptiliengehirns" (Freund oder Feind)
Da wird's noch abwegiger. Als Jemand, welcher ein klares 'bewußt sein' hat über die Verhältnismäßigkeiten des Bewußtseins, muß ich Ihnen mitteilen, daß Tiere in keiner Weise mit dem Überbewußtsein hantieren (dort ist der Sitz des Verstandes!), sondern mit dem Unterbewußtsein. Aus dem Grund gibt es bei Tieren auch keine Lüge, sondern nur Täuschung. Weil es nämlich Illusion einzig wiederum im Überbewußtsein gibt.