Wenn Sie unter Migräne leiden, kennen Sie sicherlich die Reizüberempfindlichkeit, die mit den Kopfschmerzen einhergeht. Migränepatienten haben nachgewiesenermaßen eine gestörte Reizverarbeitung mit fehlender Gewöhnung an wiederholte Reize. Eine Entspannungsmethode, die mit einer Wahrnehmungstechnik arbeitet, könnte daher bei Migräne besonders wirksam sein.
Die Wirksamkeit der Introvision und der eigens entwickelten Wahrnehmungstechnik wurde anhand zahlreicher Studien nachgewiesen – unter anderem zu Tinnitus und Muskelverspannungen, aber auch in weiteren sehr unterschiedlichen Themengebieten.
Bei der Migräne gibt es viele positive Erfahrungen über die vorbeugende und teils sogar in der Attacken abwendende Wirkung von Introvision. Ein wissenschaftlicher Nachweis liegt jedoch noch nicht vor. Deshalb untersuchen Dr. Monika Empl (Neurologische Klinik und Poliklinik des Klinikums der Universität München) zusammen mit Sonja Löser und Petra Spille der Forschungsgruppe Introvision (Universität Hamburg) die Wirksamkeit von Introvision bei Migräne.
Sollten Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter Migräne leiden und daran interessiert sein, Introvision als achtsamkeitsbasierte Entspannungsmethode zu erlernen, dann folgen Sie bitte dem folgenden Link zur Website der Universität München, um sich den Flyer mit weiteren Details anzuschauen.
Auf diesem finden Sie auch die Teilnahmevoraussetzung, wie beispielsweise das Mindestalter von 18 Jahren und die Häufigkeit der derzeitigen Migräne (5 Kopfschmerztage pro Monat oder mehr). Sie sollten am Klinikum der Universität München an einer Introvisions-Schulung teilnehmen können, daher sprechen wir hiermit Betroffene im Raum München an.
Weitere Informationen zu Introvision finden Sie unter https://www.introvision.uni-hamburg.de
und unter http://www.netzwerk-introvision.de, wo Sie unter dem Menü-Punkt ‚Termine‘ auch unsere aktuellen Webinar-Angebote finden. Gerne können Sie sich auch direkt an Dr. Empl per mail wenden: Monika.Empl@med.uni-muenchen.de
Wir freuen uns über Ihr Interesse!
Dr. Monika Empl, Sonja Löser und Petra Spille