Anfang Juli 2012 ist das neue Buch von Dr. Wolfgang Saaman erschienen: "Leistung aus Kultur - Wie aus 'Arbeit-Nehmern' Bestleister werden" (Springer Gabler Verlag, ISBN 978-3-8349-3404-8).
Einige von Ihnen haben es vermutlich schon gelesen oder zumindest "reingeschnuppert". Den anderen sei es hiermit ans Herz gelegt!
Hier eine (relativ) kurzer Abriss, worum es in dem Buch geht:
Was bedeutet Leistung eigentlich? Was steckt alles in dem Begriff Kultur? Und vor allem: Wie schafft man die Verbindung von beidem zu einer Leistungskultur? Dr. Saaman: „Leistung entsteht auf dem Nährboden einer gesunden Unternehmenskultur. Im Endeffekt heißt das: Verlangen Sie von Ihren Mitarbeitern keine Leistung, sondern inspirieren Sie sie zur Leistung!“
Menschen sind in der Ausübung ihres Hobbys Bestleister, warum also nicht auch in ihrem Beruf? Auch darauf gibt das Buch Antwort. Wer versteht, dass der Mensch von Natur aus etwas leisten will und seine Unternehmens- und Führungskultur an diesen Leistungswillen anpasst, der kann aus seinen „Arbeit-Nehmern“ Bestleister machen. „Vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern! Definieren Sie für sie keine Aufgaben, definieren Sie eine Rolle! Und vor allem: Geben Sie ihnen die Verantwortung für ihre Rolle!“
Letzteres gelingt am besten im System der "Fluiden Organisation" (= FLO). Diese von Dr. Saaman neu entwickelte Organisationsform ist eine bahnbrechende und radikale Weiterentwicklung der bereits bekannten Rollenorganisation. Dr. Saaman: "Wir müssen klarer, kreativer, mutiger, schneller, entschlossener werden. Kurzum: Wir brauchen eine Organisationsform, die ein Höchstmaß an Dynamik, Flexibilität und Umsetzungsgeschwindigkeit aufweist, in der alle Mitwirkenden Träger der ihnen zugewiesenen Verantwortung sind und gleichzeitig die Potenziale aller Handelnden voll ausgeschöpft werden."
Zuletzt schildert Dr. Saaman im Kapitel "Das andere Verständnis von Führung" seine Ansichten zu Führung innnerhalb einer Leistungskultur: "Die Hauptverantwortung des Führenden liegt darin, ein Gespür für Potenziale zu entwickeln, Verantwortung zu gewähren oder Verantwortlichkeit zu verlangen, Klarheiten zu schaffen, Missverständnisse aufzuarbeiten, Konflikte zu klären. Führende werden lernen müssen, zwischen Best- und Spitzenleistern zu unterscheiden, um beiden gerecht zu werden. Dazu ist jeglicher Versuch des Rückzugs auf Führungstechniken ein Bremsklotz für Leistungskultur. Führende müssen Anstifter von Denkbeweglichkeit werden."
Mich hat das Buch inspiriert. Allerdings habe ich als Mitarbeiterin der SAAMAN AG natürlich einen ganz eigenen Blick auf die angesprochenen Themen. Daher würde mich die Meinung anderer Leser interessieren. Wie kommt das Buch "draußen" an? Wirft es Fragen auf?
Ich freue mich auf Ihre offene Meinung!
Herzliche Grüße,
Martina Stephan