Mehr als eine Biographie:
Lothar Klouten
Hubert Vootz - Ein Leben für die Freiheit.
Vom deutschen Kaiserreich bis zur Bundesrepublik Deutschland.
Hubert Vootz, ethischer Sozialist und Bürgermeister in Viersen 1950-1956, lebte von 1886 bis 1956. Das Leben und das Schicksal von ihm und von seiner Familie waren exemplarisch für einen deutsche (Sozial-)Demokraten vom deutschen Kaiserreich bis zur Bundesrepublik Deutschland. Im Kaiserreich und in der Weimarer Republik setze er sich für die Demokratie und für seine Mitmenschen vor Ort ein. In der NS-Zeit werden er und seine Familie massiv verfolgt. Er gehört der sozialdemokratischen Widerstandsorganisation um die Brotfabrik germania in Duisburg-Hamborn an, wird verhaftet und von Gestapo-Beamten gefoltert, ist in Untersuchungshaft und wird zu Zuchthaus in der Strafanstalt Lüttringhausen verurteilt. Nach der Haftentlassung wird er zur Zwangsarbeit verpflichtet und überlebt die NS-Zeit stark gezeichnet. Sofort nach der Befreiung im März 1945 beginnt er mit dem örtlichen Wiederaufbau von SPD, Gewerkschaften sowie der AWO, ist kommunalpolitisch aktiv und setzt sich fpür seine Mitmenschen vor Ort ein. Sein plötzlicher Tot am 24. August 1956 war eine Folge von Folter und Haftbedingungen mit Hunger sowie der Zwangsarbeit.
Am exemplarischen Beispiel von Hubert Vootz wird die Kontinuität der Geschichte Deutschland, von Europa, ja der Welt deutlich. So hat es 1945 keine Stunde null gegeben. Wir haben nur dann ein gute lebenswerte Zukunft, wenn wir an reflektierter Kontinuität arbeiten.
Mein Buch beinhaltet viel über meine Überzeugungen, mein Denken, meine Ziele. Wenn man es richtig liest wird dies deutlich.