Für Standardsoftware gilt das Versprechen: Einmal eine Software einkaufen und anschließend von regelmäßigen Verbesserungen profitieren. Der Kunde profitiert von regelmäßigen Softwareupdates, neuen Funktionen und Sicherheitsupdates. Die Standardsoftware hat Standardfunktionen und Schnittstellen, für die fertige Integrationen zu anderen Softwarepaketen existieren oder mit denen Daten mit Anwendern derselben Software ausgetauscht werden können. Die Kosten stehen im Vordergrund, die sich auf den eigenen Betrieb und die Wartungskosten und Lizenzkosten des Herstellers aufteilen. Die eigenen IT-Kosten kann der Kunde weiter minimieren, wenn er die Software „as a service“ aus der Cloud bezieht. Meist kann er damit durch flexiblere Lizensierung Kosten senken.
Kurz nach dem Jahrtausendwechsel – die Dot-com-Blase war geplatzt – fasst dies Nicolas Carr unter „IT doesn’t matter“ zusammen. Ein Vorsprung durch Individualentwicklung wird dabei von den Mitbewerbern schnell eingeholt und ist nur mit großen Kosten zu halten. Es wäre das Ende jeder Individualentwicklung gewesen [1].
Was aber, wenn Software nun das Einzige ist, das die eigene Firma vom Wettbewerber differenzieren kann? Wenn jede neue Idee zu einer Verbesserung eine Änderung an der Software nach sich zieht?
In diesem Fall werden nicht die Kosten minimiert, sondern z. B. die Zeitspanne von der Produktidee bis zu ihrer Verprobung in Produktion. Je nachdem, wie dieser Prozess optimiert und automatisiert ist, kann dies mehrmals täglich erfolgen.
DevOps beschreibt eine Organisationsform, die ihren Prozess auf schnelle Lieferung von Softwareänderungen optimiert.
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