Die InfraTech wird in Essen, im Zentrum Nordrhein-Westfalens ausgerichtet. Jede Zweite der 20 größten Städte Deutschlands liegt im bevölkerungsreichsten Bundesland. Nirgendwo gibt es eine höhere Dichte an Autobahnen, Wasserstraßen, Kanalisationsnetzen und öffentlichem Raum. Laut einer zuletzt im Dezember 2018 aktualisierten Mobilitätsstudie des Bundesverkehrsministeriums legt jeder Bundesbürger täglich eine Strecke von 39 Kilometern zurück, dies ergibt für die Bevölkerung Nordrhein-Westfalens eine Gesamtsumme von 700 Millionen Kilometern pro Tag.
Es steht außer Frage, dass es in keinem anderen Bundesland größerer Anstrengungen für eine zukunftsfähige Infrastruktur bedarf. „Wir in NRW haben da noch viel aufzuholen“, betonte Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst im Januar 2019 bei einem Besuch der niederländischen InfraTech-Ausgabe. Dies betreffe nicht nur den Ausbau von Autobahnen, des Schienennetzes und des Breitbandnetzes, sondern auch die Schnelligkeit der Projektplanung. Dass der Verkehrsminister die InfraTech als Hot-Spot der Infrastrukturbranche erachtet, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass er die Messe 2018 eröffnet hatte und auch die Teilnahme an der InfraTech 2020 einplant.
Die Fachbesucher, die über eine hohe Entscheidungsbefugnis verfügen, reisen seit der ersten Messeausgabe aus Nordrhein-Westfalen, aber auch den umliegenden Bundesländern an, wodurch der Einzugsbereich der InfraTech mehr als 40 Prozent der Bundesbürger und der sie begleitenden Infrastruktur repräsentiert.