"Nur was sich ändert, hat Bestand" ist das Editoral der aktuellen Zeitschriftenausgabe "proZUKUNFT" überschrieben - gespickt mit mehr als 30 Buchrezensionen zum Themenspektrum Bürgerbeteiligung - Bürokratietheorie - Europa - Geldreform - Gemeinwohlökonomie - Ideologiekritik - neuer Klassenkampf - Philosophie - andere Wirtschaftswissenschaften - Zukunftsforschung. http://www.jungk-bibliothek.at/prozukunft.htm
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der herausgebenden Robert-Jungk-Bibliothek (JBZ) in Salzburg ist diesmal eine 20-seitige Sonderbeilage enthalten. Hieraus greife ich Zitate auf von drei Männern und drei Frauen, die über die Aktualität des Autoren und Zukunftswerkstatt-Erfinders Robert Jungk nachdenken:

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>>"Robert Jungk - ein Prophet unserer Zeit! Alle seine Voraussagen und Warnungen - Atomkraft, Umwelt und Klima, Wirtschaft, Entwicklungshilfe - sind eingetroffen. Seine Mitgift: Die Zukunft kommt nicht von selbst auf uns zu - sie wird von uns gemacht. Deshalb: Auf jeden Einzelnen kommt es an!"

(Hofrat Dr. Peter Krön, ehemals Generalsekretär der Katholischen Aktion, später Leiter der Kulturabteilung des Landes Salzburg)
Mehr zu ihm siehe Land Salzburg: http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=41864 und siehe auch Youtube/Zeitzeugengespräch: http://www.youtube.com/watch?v=sSxG7KtqXms

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>>"Die JBZ ist ein Ort der persönlichen Begegnung. Solche Orte sind im digitalen Nirgendwo bereits eine Rarität. Und sie ist ein Ort der Erinnerung an Bob Jungk, der in 'finsteren Zeiten' die Kraft hatte, der Hoffnung die Treue zu halten."

(Dr. Marianne Gronemeyer, Autorin und Vortragsreisende, ehemals Lehrerin, später Professorin für Erziehungswissenschaft)
Mehr zu ihr siehe ihre eigene Homepage mit aktuellen Terminen: http://www.marianne-gronemeyer.de/

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>>"Als unermüdlicher Warner vor unhinterfragter Fortschrittsgläubigkeit, exzellenter Analytiker, Philosoph und Vordenker beschäftigte sich Robert Jungk mit der sozialen und demokratischen Gestaltung der Zukunft. Mit der Gründung der JBZ hat Robert Jungk nicht nur seine Arbeit und sein Werk dauerhaft in Salzburg verankert. Es ist gleichzeitig Auszeichnung und Auftrag für unsere Stadt, sein Werk zu pflegen und zu würdigen."

(Dr. Heinz Schaden, amtierender Bürgermeister der Stadt Salzburg, SPÖ)
Mehr zu ihm siehe Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Schaden

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>>"Partizipation ist Kernelement einer transdisziplinären Wissenschaft. Jungks Partizipationsanspruch soll uns als Meßlatte dienen. Gleichzeitig müssen wir Methoden wie die Zukunftswerkstatt fit machen für unsere Zeit."

(Friederike Korte, Juniorwissenschaftlerin am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung)
Mehr zu ihr siehe Nachrichtenportal der Bezirks-Blätter Salzburg 18.11.15: http://www.meinbezirk.at/salzburg-stadt/wirtschaft/friederike-korte-erhaelt-robert-jungk-stipendium-d1552180.html

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>>"Das visionäre Werk von Robert Jungk ist heute aktueller denn je. Das Leben auf dem Planeten ist bedoht. Robert Jungk hat Wege aufgezeigt, wie gerechtes, menschenwürdiges Leben kollektiv organissiert werden muss. Er ist ein Leuchtturm in der dunklen Nacht."

(Jean Ziegler, Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrates)
Mehr zu ihm siehe Tagesschau 13.6.2016: http://www.tagesschau.de/ausland/interviewmenschenrechtsrat-101.html

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>>"Ich stelle mir vor, Robert Jungk lebt. Weltweit regt er Zukunftswerkstäten an. Menschen teilen Erfahrungen mit Krieg und Frieden, Flucht und Heimat, handeln tatkräftig und visionär. Tun wir es jetzt?"

(Petra Eickhoff, Organistionsentwicklerin und Vorstand des Vereins 'Zukunftswerkstätten zur Förderung demokratischer Zukunftsgestaltung')
Mehr zu ihr siehe Zukunftswerkstätten Verein: http://www.zukunftswerkstaetten-verein.de/petra-eickhoff/
Welches Zitat spricht Sie/Dich am meisten an? Was bewegt Sie/Dich zur Zukunft oder zu Robert Jungk?
Die Zeitschrift "proZUKUNFT" erscheint übrigens viermal im Jahr, ein Jahresabo kostet 30 € und ist einfach empfehlenswert. http://www.jungk-bibliothek.at/
Nur was sich ändert, hat Bestand, hieß es eingangs: Das nachfolgende Bild zeigt meinen aktuellen Eindruck vom neuen Robert-Jungk-Platzes, der mit dem Umzug ("mit der Übersiedlung", wie man in Österreich sagt) der Bibliothek von der Imbergstraße 2 in die Strubergasse 18 innerhalb der Stadt Salzburg quasi mitgenommen werden konnte. http://www.stadt-salzburg.at/internet/service/aktuell/aussendungen/2014/kulturausschuss_robert_jungk_platz_zieht_398150.htm