Liebe Gruppenmitglieder,
in den USA wird der Freitag nach Thanksgiving als "black friday" bezeichnet. Thanksgiving fällt auf den vierten Donnerstag im November, der "black friday", dieses Jahr in der Vorwoche, gilt dann als Start in ein traditionelles Familienwochenende. Und mit ihm beginnt die Weihnachtseinkaufssaison.
Damit ist der Tag interessant für Statistiken. So der folgende Artikel vom 26.11:
The Android engagement paradox

>Overall online sales grew by 17.4% while mobile grew to make up 24% of traffic.
Einkäufe stiegen um 17,4 %, mobile Einkäufe um 24 %.

>Of the 24% of traffic made up by mobile devices, phones contributed 13% and tablets 11% (or 54% and 46% of mobile respectively). Of the phone traffic, iOS devices were about two thirds of traffic and Android one third. Of tablet traffic, iPad was 88%, Kindle and Nook were 5.5% Galaxy Tab was 1.8% and other tablets were 4.4%.
Smartphones und Tablets teilen sich die mobilen Einkäufe fast (54 % zu 46 %).
2/3 der mobilen Einkäufe entfällt auf iOS / Apple-Nutzer.
2010 gab es gerade 5,2 % mobile Einkäufe, ein gewaltiger Sprung auf die nun 24 %.
Interessant ist eine Grafik etwas weiter unten. Demnach hat sich der Einkauf per Android schon 2011 um die 4 % bewegt, auf die Android auch 2012 kommt.
Der Zugewinn an mobilen Einkäufen kommt vom iPhone / iPad. Letzteres hat ersteres überholt, beide produzieren jeweils über 8 %, also einzeln mehr als Android insgesamt.
Dabei gibt es weitaus mehr Android-Nutzer. Im Jahr 2010 war das etwa ausgeglichen. Inzwischen sind beide gewachsen, aber Android hat einen größeren Vorsprung.
Eine letzte Grafik ermittelt das Verhalten pro Nutzer:

>The ratio shown is basis points of usage (1/100 of 1% of shopping traffic) per million users of smartphones. iPhone users are about three times more engaged in shopping with their devices than Android users. Two years ago the ratio was two to one.
Vor zwei Jahren waren iPhone-Nutzer etwa doppelt so starke Einkäufer wie Android-Nutzer. Inzwischen ist das ein Verhältnis von 3:1.

>The pattern is pretty clear with respect to Android: engagement is down as ownership is up.
Eine lustige Formulierung: Das Engagement ging runter, Besitzer gibt es mehr.
Deshalb die Bezeichnung als Paradox:

>This I consider to be a paradox: Why is Android attracting late adopters (or at least late adopter behavior) when the market is still emergent? We’ve become accustomed to thinking that platforms that look similar are used in a similar fashion. But this is clearly not the case.
Warum zieht Android die "späten Nutzer" an? Die Vermutung, daß gleichartige Plattformen gleichartig genutzt werden, sei jedenfalls falsch.
Viele Grüße
Jürgen Auer