Querdenker + Autodidakt + Pragmatiker = ?

Ganz schön queer diese Welt, in welcher autodidakten Querdenkern unermüdlich das Leben schwer gemacht wird. In die wohlgeordneten Schubladen derer, die dort geradlinig denken, kommt man nicht hinein, obwohl es doch das Sinnvollste wäre, um für Inputs zu sorgen, welche das Denken nicht im Zerdenken zerfließen ließe. Aber was wären die Pragmatiker ohne die Theoretiker? Wohl ganz einfach glücklich und zufrieden.

Gerade das Denken und die Worte sind die Misere, welche ich als solche erkannt hatte, um mir darüber hinaus den Weg zur Wahrnehmung meiner Bewußtseinsinhalte über den Bewußtsinn zu verschaffen. Wie ich ersehe, hat man überall nur das Denken der Gedanken im Fokus und gelangt gerade aus dem Grund nicht zum eigentlichen Inhalt des Ich-Seins hinein.

Es ist schon ziemlich irre, daß man sich bezüglich der Physiologie im Klaren ist, daß sie sich sinnlich über Sinnesorgane vermitteln, jedoch bezüglich der davon differenzierenden Psychologie sich auf das geistige Denken der Gedanken fixiert. Das nennt man Dritte-Person-Perspektive und muß angeblich sein, damit man wissenschaftlich sei.

Dabei kann man doch einzig selbst über den Bewußtsinn das innere Sein selbst wahrnehmen. Und wenn man dies tut, ohne die Sprache zu bedienen, dann kann man ausgiebig zu den diversen Verhältnissen und Funktionsweisen von Über- und Unterbewußtsein gelangen und auch einen klaren Bezug dazu und somit auch zu sich selbst herstellen.

Aus diesem Nichts der allgemeinen Kenntnisse heraus, dauert dieser Selbsterforschung auch Jahre der Ergründung dessen. Ich habe dies entsprechend hinter mir und möchte diese Erfahrungen, das Verständnis und Wissen um den Sachverhalt auch anderen vermitteln. Das wiederum in Worte zu fassen, ist ebenfalls ein äußerst komplizierter Vorgang, den ich jedoch zum Teil schon aufgebracht habe und über meine Internetseite veröffentliche.

Viel Vergnügen beim Lesen und Grübeln über diese Differenziertheit zum allgemeinen (Un)Verständnis darüber

http://www.sya.de/

Euer Jörg

Wie konzipieren sie Ihre Beratungsleistung? Was Sie über das Bewusstsein schreiben, dem ich im wesentlichen zustimme und ebenso die Konsequenzen, die sie daraus gezogen haben, hinterlässt ja doch den bitteren Beigeschmack, dass all ihre Worte, die für einen Anderen lediglich Bewusstseinsinhalt oder Gegenstand der Aufmerksamkeit sein können, niemals in der Lage sein können das Bewusstsein einzuholen. Außer man gesteht zu, dass ein bestimmter Bewusstseinsinhalt oder ein bestimmte Wortwahl tatsächlich in der Lage wäre sich selbst zu transzendieren, was aber beim besten Willen reiner Unsinn ist. Der Trick besteht doch gerade darin zu sehen, dass jeder Mensch auf der Welt bereits bestens darüber Bescheid weiß, was Bewusstsein ist. Schließlich hat doch jeder Mensch ein Bewusstsein. Jedoch, sobald man anfängt darüber nachzudenken, kommen die krudesten Konstrukte heraus. Wie schaffen sie es jemanden, der ihre Beratungsleistung in Anspruch nehmen möchte, und damit augenscheinlich signalisiert, er sehe tatsächlich den Wald vor lauter Bäumen nicht, ihm den Wald zu zeigen, ohne den Jahrtausende alten Fehler zu wiederholen und dem armen Tropf noch mehr Bäume hinstellen?
Sehr geehrter Herr Manietta, Sie haben den Sachverhalt mit aller Deutlichkeit erfaßt und auch in die entsprechende Worte gebracht und wie Sie ersehen, stehe ich vor einem scheinbar unlösbaren Problem. Der Punkt diesbezüglich ist, daß ich im Gegensatz zu all dem, was ich anderweitig kennen gelernt habe, von vorne herein nicht meinen Geist und das Denken in Worten im Sinn hatte zu analysieren. Im Gegenteil, denn das, was man mir von draußen über Wort und Schrift zugetragen hatte, geriet allesamt mir irreführend und so wurde mir bewußt, daß da etwas in mir ist, was dies bewirkt und sogar noch darüber hinausgehend auch beurteilt. Es ging anfänglich somit um meinen persönlichen Charakter, meine Begabungen/Fähigkeiten, wie überhaupt um meine gegebene mentale Konstitution, welche sich über die Handlungen und Eindrücke vermittelten, wie auch der Disput, welcher stattfand, worüber ich mir als erstes klar wurde, daß des da zwei sind, welche miteinander den Konsens suchten, um eine harmonisches einheitliches Ganzes zustande zu bringen. Es war ein schrittweises Ertasten und nach und nach habe ich die Komplexität immer klarer erfassen und auch zu händeln verstanden. Das Bewußtsein 'als solches' funktioniert nicht auf der Basis unserer Sprache und das Unterbwußtsein in keiner Weise. Gerade darin liegt der Haken, daß man es über die Sprache nicht in Erfahrung bringt. Um sein 'Unterbewußtes' bewußt werden zu lassen, bedingt es gerade der Reduktion des Denkens und der Außeneinwirkung sämtlicher Einflüsse, um seine Wahrnehmung und Kapazität frei zu machen, für die 'Sinneseindrücke', welche sich da vermitteln. Es funktioniert vom Prinzip her genau so, wie mit den physikalischen (körperlichen) Sinnen, wo die Sprache einzig sekundär involviert ist. Nur wendet man es darin nicht derart an, weil die Gegebenheiten und Verhältnismäßigkeiten negiert werden und man nur 'das Geistige' in Betracht zieht. Was die Beratungsleistung betrifft, so geht es darin in erster Linie um Aufklärung und praktische Hilfeleistungen 'entsprechend den Bedürfnissen'. Wie ich ersehe, ist das Komplexum, als was ich es erlebe und händle in keiner Weise derart irgendwo bekannt, sodaß es erst einmal darum geht, die Bezüge im einzelnen herzustellen und bewußt werden zu lassen. Was das Verhältnis der Bäume betrifft, so kommt es auf das jeweilige Verhältnis dazu an. Ich möchte verdeutlichen, daß ich nicht den Jahrtausende alten Fehler nachahme, aufgrund dessen sie ja auch immer wieder zu demselben Unverständnis gelangen. Der Unterschied bei mir ist, daß ich all dies aus mir selbst heraus geholt habe. Es steckt in uns allen. Man muß dem nur die entsprechende Aufmerkamkeit und den Respekt für das eigene Ich entgegen bringen. Somit ist meine Konzipierung auch primär auf das Informieren ausgericht und das Weitere ergibt sich individuell. Und insofern ein übereinstimmiges Miteinander sich daraus entwickelt, wird man sich demgemäß auch der Modalitäten einig werden.