Gebäude aus Lehm können erhöhte Strahlungswerte durch das natürliche Radon-Isotop Thoron aufweisen.
Nach Forschungsberichten aus China an Gebäuden aus Lehm haben Forscher des Helmholtz Zentrums München auch ein Fachwerkhaus in Deutschland auf das Radon-Isotop Thoron untersucht. Das erstaunliche Ergebnis waren erhöhte Werte.
Thoron wird bisher bei Untersuchungen der Raumluft auf Radon kaum beachtet. Im Hinblick auf energetische Maßnahmen, die eine Verringerung der Luftwechselraten zur Folge haben können, scheint dies in Gebäuden mit Lehmbaustoffen nach diesen ersten Forschungsergebnissen doch sinnvoll zu sein. Da der Rohstoff Lehm aus unterschiedlichsten Herkunftsquellen stammt, kann eine Aussage über eine mögliche Belastung eines Gebäudes nicht pauschal getroffen werden.
"Radioaktivität
Forscher warnen vor Strahlung in Lehmhäusern
Bauen mit Lehm ist in, er gilt als der ökologische Baustoff schlechthin. Doch das Material hat eine kaum bekannte Eigenschaft: Es setzt radioaktive Isotope frei. Die Dosen können durchaus gesundheitsgefährdend sein, zeigen Messungen in einem bayerischen Fachwerkhaus.
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Quelle und weiter unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,828031,00.html
Eine kurze Zusammenfassung steht als pdf auf der Seite des Forschungsinstituts zur Verfügung http://www.helmholtz-muenchen.de/iss/iss-home/wissenschaftliche-highlights/index.html
MfG
Rainer Bruns