Das Unbewusste nutzen und Potenziale ausschöpfen
Reflexe sind unbewusste motorische Reaktionen auf Sinnesreize, wie Sehen und Hören, die im Gehirn verarbeitet wurden. Integrieren Reflexe nicht zeitgerecht, zeigt sich das lebenslang an motorischen Restreaktionen.
Wenn frühkindliche Reflexe, die dem Säugling nach der Geburt das Überleben sichern, noch im Erwachsenenalter vorhanden sind, bedeutet es eine große Kraftanstrengung für den Körper diese zu kontrollieren. Er ist damit überfordert, da sie willentlich auszuführende Bewegungen behindern, was sich z. B. in ungeschicktem Verhalten, sportlichem Desinteresse, unbeholfenen Bewegungsabläufen, geringerer Widerstandsfähigkeit bis hin zu Krankheiten äußern kann.
Menschen mit nicht vollständig integrierten frühkindlichen Reflexen haben oft das Gefühl, sie stünden unter permanenter Spannung. „Spannungskopfschmerz“, nächtliches Zähneknirschen, verspannte Schultern, Rückenschmerzen, verdrehte Körperhaltungen, gefühlte Überforderung und die damit verbundene Kommunikationsprobleme auf unterschiedlichen Ebenen sind nur einige Symptome, die darauf hindeuten, dass Reflexe nicht vollständig integriert sind.
Die Ausführung unserer intellektuellen Leistungen hängt davon ab, inwieweit frühkindliche Reflexe integriert und Haltungsreflexe entwickelt sind. So fällt es bei einem noch aktiven Greifreflex schwer, einen Stift beim Schreiben locker zu halten. Die Hand verkrampft und ermüdet schnell durch den zu starken Druck. Das Drehen des Blattes zum Schreiben bis zu 90°, die Annäherung des Kopfes während des Schreibens an den Tisch – beides Kompensationsstrategien, um mit noch aktiven frühkindlichen Reflexen fertig zu werden.
In meinem Kurs zeige ich Ihnen diese Reflexe und Übungen, um sie nachträglich zu integrieren – für mehr Wohlbefinden!
Der nächste Kurs findet am 28. und 29. Juni von 9 bis 18 Uhr in Münster statt.
Weitere Infos auf meinem XING-Profil und unter: http://www.kinesiologie-muenster.de
Ich freue mich auf Sie!
Liebe Grüße
Bärbel Hölscher