Die Straßenbahn feiert weltweit ihre Rückkehr! In vielen deutschen Städten wurde sie in den letzten Jahren durch den Individualverkehr verdrängt und war lange Zeit fast verschwunden. Jetzt besinnt man sich wieder auf ihre Attraktivität. Straßenbahnen sind umweltfreundlich, fahren mit geringem Energieaufwand und sind leise, besonders dann, wenn sie auf schallgedämmtem Untergrund verkehren, der auch ins Stadtbild passt. Städtebauliche Gestaltung heißt nicht nur Renaissance der Straßenbahn, sondern „wie passt der ÖPNV optisch in unsere Stadt“ und wie werden Städte dadurch aufgewertet und attraktiver?
Städtebauliche Gestaltung und ÖPNV – da drängt sich ein weiteres Thema auf: Umsetzung der flächendeckenden Barrierefreiheit.
Ein barrierefreier ÖPNV bietet mehr Komfort und Zugänglichkeit für alle Fahrgäste. Vor allem für Menschen mit einer Behinderung - in Deutschland sind es etwa 9,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger - ist ein barrierefreier Zugang zum Personenverkehr existenziell.
Mit der am 01.01.2013 in Kraft getretenen Novelle des Personenbeförderungsgesetzes ist die Umsetzung der Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr bis zum 01.01.2022 gesetzlich festgeschrieben. Wie bereiten sich die Aufgabenträger und die Verkehrsunternehmen auf diese Herausforderungen vor? Welche Chancen ergeben sich dabei und welche Risiken sind zu beachten, vor allem: wer soll es finanzieren? Die Beiträge unserer Veranstaltung berücksichtigen nicht nur die Rahmenbedingungen, es werden auch Praxisbeispiele und Innovationen vorgestellt.
Zielgruppe:
Betriebsleiter, Behindertenbeauftragte, Leiter Marketing, Leiter Infrastruktur, Planungsfachleute, Ingenieurbüros, Fachleute von Straßenverkehrsämtern, Stadtplaner, Stadtgestalter, Angebots-und Verkehrsplaner, Aufgabenträger